Shiseido 2011 – Tatjana Patitz
Dienstag, 15. Februar 2011 16:59
Model: Tatjana Patitz
Fotograf: Nick KNight
Thema: Allgemein |
Dienstag, 15. Februar 2011 16:59
Model: Tatjana Patitz
Fotograf: Nick KNight
Thema: Allgemein |
Donnerstag, 28. Oktober 2010 13:55
Hartje Andresen und die Mega Model Agency engagieren sich in Afrika
Cover, Kampagnen, Editorials: Hartje Andresen zählt zu den erfolgreichsten Mega-Models. Sie könnte sich ausruhen auf ihren Lorbeeren und Urlaub machen, wenn sie mal nicht arbeitet. Aber Müßiggang liegt ihr nicht. Seit 2006 engagiert sie sich – mit Unterstützung durch die Mega Model Agency – für die Organization for Social Services for Aids (OSSA). Im Sommer hat sie in Äthiopien gemeinsam mit ihrem Freund an einer Schule hilfsbedürftige Waisenkinder unterrichtet. Bei der Anreise musste sie sich erstmal an das Abenteuer Lehrerin statt Model gewöhnen. Hier ein Auszug aus ihrem Tagebuch:
„Richtig bewusst wird mir erst, worauf ich mich eingelassen habe, als ich am Morgen nach unserer Ankunft in Addis Abeba um 6 Uhr in einen überfüllten Bus steige. Meine Sitzbank ist nass, wir sitzen eingequetscht in der hintersten Ecke des Busses. Harte Sitzbänke, wir wickeln Jacken und Decken um unsere Knie, die bei jeder Kurve und jedem Schlagloch gegen harte Metallkanten gedrückt werden. Aus den Lautsprechern plärrt äthiopische Musik, die sich anhört wie eine rückwärts abgespielte Platte. Nach 9 Stunden sind wir endlich in Nekempte, einer kleinen Stadt, die ca. 350 km von Addis Abeba entfernt liegt. Meine Beine und mein Po sind eingeschlafen. „Hast Du es gut“, sagt mein Freund, „dann spürst Du wenigstens den Schmerz nicht.“ Wir vergleichen unsere blauen Flecken und Schrammen. Ich fühle mich, als wäre ich von einem Bus überfahren worden, statt mit dem Bus gefahren zu sein.“
Hartje Andresen: Afrika-Tagebuch 2010
(weitere Auszüge demnächst in der Maxi)
Inzwischen sind die Schrammen zum Glück verheilt, Hartje Andresen ist am letzten Wochenende nach New York geflogen. Nach ihrer Ankunft sprach ich mit ihr über ihre Arbeit für die Hilfsorganisation OSSA.
K.K.: Was ist die OSSA für eine Organisation?
Hartje Andresen: Mittlerweile die wohl größte Hilfsorganisation Äthiopiens im Kampf gegen Aids. Sie wurde vor 15 Jahren von Äthiopiern gegründet und versucht, die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten zu verbessern, die Menschen aufzuklären und möglichst vielen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Viele Kinder wachsen aufgrund der Seuche Aids ohne ihre Eltern auf. Auch sie müssen eine Chance haben! Die Organisation baut Schulen und vermittelt Patenschaften an Menschen wie uns, denen es gut geht hier in Europa. Ein Patenkind erhält pro Monat 22 Euro; die OSSA-Mitarbeiter achten darauf, dass das Geld das Patenkind auch wirklich erreicht. Sie führen Buch darüber, wohin der Betrag fließt. Es sind immer nützliche Dinge: Nahrungsmittel, Medikamente, Schuhe, Kleidung, Schulsachen… Die Paten werden informiert, und die Kinder schreiben ihnen regelmäßig Briefe, so dass richtige Freundschaften und Bindungen entstehen können.
Fotos von Hartje Andresen.
Hast Du ein Patenkind?
Ich nicht, aber mein Freund. Als wir in Afrika waren, haben wir das Mädchen kennengelernt, es heißt Biftu. Es ist sehr bewegend zu sehen, welche Rolle die Paten im Leben des Kindes spielen. Biftu ist anderthalb Stunden zu Fuß gegangen, nur um meinen Freund und mich zu sich nach Hause einzuladen. Als wir sie dann besuchten, haben wir gesehen, wie fest wir im Bewusstsein der Familie verankert sind: Überall an den Wänden Bilder von uns und unsere Briefe! Es gab Eier und Baguette für uns, eigentlich viel zu teuer für die Familie, aber sie wollte uns nur das Beste servieren. Wir haben Biftu eine Federmappe geschenkt. Sie hat sich riesig gefreut; sie möchte später mal Ärztin werden. So etwas zu hören, ist natürlich schön. Dann weiß man, dass die Arbeit der OSSA erfolgreich ist. Biftus Vater ist tot, die Mutter hat Aids. Das Mädchen finanziert mit seinem Geld als Patenkind jetzt schon das Leben seiner Mutter und Geschwister.
Wie kommst Du als Model dazu, die OSSA zu unterstützen?
Durch meine Familie. Mein Vater war vor einigen Jahren als Arzt in Äthiopien. Seine Berichte haben mich sehr bewegt. Durch ihn habe ich Mitarbeiter der Diakonie in Rothenburg an der Wümme kennengelernt. Sie unterstützen die OSSA-Büros in Nekemte und Jimma in Äthiopien. Spontan habe ich beschlossen mitzuarbeiten und mir Hilfsprojekte ausgedacht. Oft habe ich kleine Ideen, die Mega aufgreift. Dann werden größere Projekte daraus…
Wie sieht Eure Zusammenarbeit aus?
Die Agentur hilft mir regelmäßig bei Spendenaktionen. Wir lassen uns originelle Dinge einfallen: Mal basteln wir mit Kindern Engel und verkaufen sie für den guten Zweck. Mal bitten wir die Rolling Stones oder Uschi Obermaier um Unterstützung.
Das sind große Namen: Sind Prominente besonders hilfsbereit?
Sie können es sich leisten zu helfen. Und die meisten Menschen helfen ja gern. Besonders dann, wenn sie sich persönlich einbringen können. Vor zwei Jahren haben uns die Stones signierte T-Shirts, und Uschi Obermaier hat uns eines ihrer schönsten Kleider geschenkt. Wir hatten damals eine Versteigerung von persönlichen Gegenständen prominenter Persönlichkeiten bei e-Bay laufen, um Geld für die OSSA zu sammeln. Tolle Sachen waren dabei: eine Handtasche von Uma Thurman, ein Hemd von Gunter Sachs, ein Kleid von Cindy Crawford, eine Lederjacke von den Scorpions, Boxhandschuhe von Arthur Abraham, ein Schlafanzug von Verona Pooth… und so weiter. Bevor all die schönen Dinge versteigert wurden, haben wir sie in dem Club Moondoo auf dem Hamburger Kiez in einer Modenschau vorgeführt. Uschi Obermaier, Tatjana Patitz, Mimi und andere bekannte Persönlichkeiten waren zu Gast, die Band Stanfour spielte, und Christina Kruse sowie andere Mega-Models verliehen den Lieblingsstücken der Prominenten auf dem Laufsteg noch eine Extraportion Glamour. Die Party war ein großer Spaß, bei dem eine Menge Geld für die OSSA zusammenkam.
Wenn ich ebenfalls helfen möchte: Was kann ich tun?
Ganz einfach: Dir ein Patenkind suchen! Außerdem verkaufe ich in diesem Jahr schöne T-Shirts für den guten Zweck. Sie sind aus hochwertiger Baumwolle und haben bunte Motive. Mega und die Zeitschrift Maxi unterstützen die Aktion. Während ich als Lehrerin in Äthiopien gearbeitet habe, in der Sommerpause im August, kam mir plötzlich die Idee, mit den Kindern T-Shirts zu bemalen. Sie hatten zum größten Teil erstmals einen Farbkasten in der Hand und haben dann mit Farben und Pinseln experimentiert. Mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen: Es waren fröhliche, doch auch traurige Motive dabei. Ein Kind, das durch Aids seine Familie bis auf den Großvater verloren hat, malte den afrikanischen Kontinent, verziert mit der roten Aids-Schleife, und schrieb in großen Buchstaben die Frage Why? daneben. Als ich das sah, konnte ich nicht mehr; mir kamen die Tränen, und ich musste den Raum verlassen…
Wie ist es Dir als Lehrerin ergangen?
In den ersten Tagen war ich aufgeregt, wie immer, wenn ich vor großen Gruppen spreche. Aber schon nach kurzer Zeit überwog die Freude an der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Zum Glück war mein Freund bei mir; wir haben uns gegenseitig Kraft gegeben und, genau wie die Schüler, täglich Neues hinzugelernt. Die Afrikaner haben mir gesagt, dass ich eine gute Lehrerin sei. Aber jetzt freue ich mich auch wieder darauf, als Model zu arbeiten.
Welche Eindrücke haben Dich besonders geprägt?
Jeder Tag war ein besonderes Erlebnis! Den Menschen in Äthiopien geht es nicht gut, materiell gesehen und leider auch gesundheitlich, aber dennoch strahlen sie große Wärme und Lebensfreude aus. Ich habe mich jeden Tag auf meine Schüler gefreut. Alle waren eifrig bei der Sache, stets bereit zu lernen, ganz anders, als man es von Schülern in Deutschland kennt. Ja, wirklich: Jeder Tag, jedes Gespräch und jedes Kind haben bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen.
Aber als Model musst Du dann und wann doch gedacht haben: Was mache ich hier eigentlich? Im Schatten von Lehmhütten statt im Glanz eines Magazins!
Solche Gedanken hatte ich gar nicht. Im Gegenteil; es hat mir gefallen, als die ehrenamtliche Englischlehrerin der Stadt auf der Straße erkannt zu werden. Auch mit dem äthiopischen Lebensstil haben mein Freund und ich uns rasch abgefunden: Flöhe im Bett, modriger Geruch, Gesang aus der Moschee um 4 Uhr morgens oder Hotelpersonal, das unser verstopftes Abflussrohr am Waschbecken kurzerhand abmontierte, so dass wir fortan beim Händewaschen nasse Füße bekamen. An solche Dinge gewöhnt man sich schnell… Am Ende war ich traurig, als ich wieder abreisen musste. Mein Freund ist etwas länger geblieben, er studiert noch; aber ich habe ja auch noch einen Hauptberuf!
Richtig; und jetzt bist Du als Model in New York!
Heute schon, aber morgen fliege ich für eine Buchung nach Los Angeles.
Du wechselst ja ständig die Zeitzonen. Kannst Du überhaupt noch schlafen?
Klar, das geht schon, im Flugzeug zum Beispiel. Da sind die Sitze ja zum Glück um einiges bequemer als in afrikanischen Bussen!
Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute weiterhin!
Mehr Informationen (auch zu Patenschaften) unter: www.ossa-info.de
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Freitag, 17. September 2010 9:10
Model: Tatjana Patitz
Thema: Allgemein |
Mittwoch, 9. Juni 2010 14:05
Thema: Kitty King comments |
Freitag, 23. April 2010 16:18
Model: Tatjana Patitz
Thema: Allgemein |
Dienstag, 20. April 2010 9:45
„Freedom!“
Tatjana Patitz im Interview
Letzte Woche meldete die Bild-Zeitung: „Tatjana Patitz geht auf Model-Kollegin los.“ Unter der Schlagzeile war von einem „Model Zoff“ zwischen Heidi Klum und Tatjana Patitz die Rede. Was war geschehen?
Jedenfalls nichts von alldem: Tatjana Patitz war auf niemanden losgegangen, hatte Heidi Klums Namen gegenüber der Bild kein einziges Mal erwähnt, und überhaupt hatte die passionierte Tierschützerin während ihres Besuchs in Deutschland keiner Fliege etwas zuleide getan. Die Boulevardpresse hatte sich das Szenario der Sensation zuliebe ausgedacht – der typische Bild-Fall, wie ihn schon Schüler erläutert bekommen, wenn sie im Deutschunterricht Heinrich Bölls Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ durchnehmen…
Nun schützt Wissen natürlich nicht davor, empört zu sein; und so griff „Mega“-Chef Ted Linow, der Tatjana Patitz seit vielen Jahren mit seiner Agentur vertritt, gleich zum Telefonhörer, sprach zuerst mit ihr und dann mit der Bild, um leidenschaftlich Beschwerde einzulegen gegen die Verbreitung der Unwahrheit. Der angebliche „Model-Zoff“ hatte ja nur am Schreibtisch der Bild-Journalistin stattgefunden, nicht aber im Leben der beiden Models, die sich bislang nur ein paarmal flüchtig begegnet und weder Freundinnen noch Feindinnen sind, sondern schlichtweg Kolleginnen. – Doch zu spät: Die Geschichte machte bereits die Runde und wurde von anderen Medien übernommen…
„Da kann man nichts machen“, sagt Tatjana Patitz am Telefon: „Erfundene Schlagzeilen muss man einfach ignorieren. Noch beim Versuch, sie richtigzustellen, gibt man der Boulevard-Presse nur wieder eine Plattform.“ Sie selbst halte sich stets an das Lebensmotto: „Leben und leben lassen! Jeder soll und darf tun, was er für richtig hält; ich bin nicht der Typ Mensch, der über andere urteilt.“
Ende der achtziger Jahre zählte Tatjana Patitz zum kleinen Kreis derjenigen Models, deren atemberaubende Karrieren den Begriff Supermodels überhaupt erst entstehen ließen. George Michael engagierte Tatjana Patitz – neben Christy Turlington, Cindy Crawford, Linda Evangelista und Naomi Campbell – 1990 für das Video zu seinem Song Freedom.
Haben Sie auf den Songtext geachtet? Da heißt es an einer Stelle:
All we have to do now is take these lies and make them true somehow!
Auf Biegen und Brechen Geschichten erfinden, als ob es künftige Wahrheiten wären? Sie mögen im Song gut klingen oder in manch einer Redaktion, aber wenn es um Tatjana Patitz geht, sollte man auf solche Effekthascherei verzichten.
Dass es auch anders geht, zeigt das folgende Gespräch mit Tatjana Patitz, das von ihr autorisiert worden ist, wie alle Interviews in diesem Blog.
K.K.: Wie geht es Dir?
Tatjana Patitz: Danke, sehr gut!
Und was machst Du gerade?
T-e-l-e-f-o-n-i-e-r-e-n !? Ich sitze in meinem Hotelzimmer in Paris, wo ich gestrandet bin…
Wie meinst Du das?
Geplant war, dass ich für Chantelle nur kurz in Paris bin, aber jetzt stecke ich hier fest. Momentan sind ja alle Flughäfen gesperrt. – Naja, so habe ich wenigstens endlich mal Zeit, um ein paar Freunde zu treffen. Draußen scheint die Sonne, es ist ein wunderbarer Tag hier!
Dann gehst Du gleich shoppen?
Nein, das wohl eher nicht, Jonah geht nicht gern in Boutiquen…
Wer?
Jonah, mein sechsjähriger Sohn. – Meistens machen wir das, was er will; manchmal aber auch das, was ich mir wünsche. Am besten ist natürlich, wenn wir beide auf die gleiche Unternehmung Lust haben; das klappt auch manchmal. (Sie lacht fröhlich.)
Sieht er auch so besonders aus wie Du?
Alle Mütter finden doch, dass sie die schönsten Kinder haben, oder?
Gerade ist bei uns die neue Olsen-Kampagne mit Dir erschienen…
Und mit Christina Kruse und Cordula Reyer, zwei Kolleginnen, die ich sehr schätze. Die Aufnahmen wurden vor einem halben Jahr in Barcelona gemacht. Wir haben uns sehr gut verstanden; ich denke, das sieht man auch auf den Fotos. Mir gefällt die Olsen-Kleidung, der sportlich-elegante Stil der Kollektion, die etwas für ganz unterschiedliche Frauen ist.

Fühlt sich die Arbeit vor der Kamera für Dich heute anders an als früher?
Ja, klar. Die Zeiten, in denen ich aufgeregt im Flieger sitze, sind natürlich längst vorbei: Man wird ruhiger mit den Jahren! Aber dennoch gibt es immer wieder Neues zu entdecken, bei einem selbst, bei den anderen Menschen und natürlich in der Mode, die sich ja ständig wandelt. Nach all den Jahren im Beruf suche ich mir meine Jobs sehr sorgfältig aus, und wenn ich dann am Set bin, genieße ich die Arbeit im Team.
Du bist in der aktuellen Ausgabe der französischen Elle zu sehen, so wie auch Claudia Schiffer. Im vergangenen Herbst sah man Dich unter anderem in der deutschen Vogue. Dann die verschiedenen Kampagnen: Mariella Burani, Marina Rinaldi, Olsen, Chantelle… Wie erklärst Du Dir Deinen und den Erfolg der anderen Supermodels seit so vielen Jahren…



Das kann ich schlecht sagen, ich bin ja eine von ihnen und zu nah dran. Eine Zeitlang sind viele Cover und Modekampagnen an Celebrities vergeben worden, das ändert
sich jetzt langsam wieder. – Schade finde ich, dass die Öffentlichkeit einige Jahre lang die Namen vieler Models nicht mehr kannte, weil neue Mädchen jeweils schnell durch andere neue Mädchen ersetzt wurden. Aber ich glaube, dass auch dieser Trend langsam wieder kippt. Und noch eine Veränderung fällt mir auf: Models dürfen heute auch mal etwas älter sein. Das liegt wahrscheinlich daran, dass viele der Kundinnen sich besser mit erwachsenen Frauen identifizieren können als mit 16-jährigen Mädchen.
Sind weibliche Rundungen wieder gefragt?
Es gibt ja viele parallele Trends; einer davon geht auf jeden Fall in diese Richtung: Ich glaube, dass Models insgesamt nicht mehr so mager sein werden in Zukunft. Man sieht das ja jetzt schon an einigen Mädchen, beispielsweise an Lara Stone. Sie ist einzigartig, sehr hübsch und hat auch einen Körper! Es freut mich, dass sie so erfolgreich ist.
Erinnerst Du Dich noch an Deine Anfangszeit?
Natürlich! Als ich nach Paris kam, habe ich oft für die Elle gearbeitet. Der Durchbruch gelang dann, als Peter Lindbergh mich zum ersten Mal für die französische Vogue fotografierte.
Damals hast Du in New York eine Zeitlang mit Cindy Crawford und Stephanie Seymour zusammengelebt. Eine Model-WG der Extraklasse… War das nicht schwierig? Drei angehende Supermodels auf so engem Raum? 
Nein, im Gegenteil: Wir haben ja auch oft zusammen vor der Kamera gestanden und waren und sind befreundet, wobei wir inzwischen natürlich alle unsere Familien und Rückzugsorte in unterschiedlichen Ländern und Städten haben. Da sieht man sich nicht mehr so häufig, nur hier und da noch manchmal, sei es bei der Arbeit oder irgendwelchen Festivitäten.

Du bist eines der Lieblingsmodels von Peter Lindbergh. Wie ist es, mit ihm zusammenzuarbeiten?
Ich liebe es, mit ihm zu arbeiten. Er ist für mich einer der Fotografen, die mich am besten fotografieren. Ein ganz besonderer Mensch, immer positiv eingestellt, er versprüht eine tolle Energie!
Treibst Du viel Sport, um fit zu bleiben?
Ich mache Yoga, ich reite, gehe wandern und fahre soviel wie möglich Fahrrad. Außerdem habe ich meinen Sohn, der mich auf Trab hält. Und daheim in Malibu auch noch meine Tiere: vier Pferde, vier Hunde und eine Katze…

Poppy (rechts außen) ist Ted Linows Boxerhündin Mary wie aus dem Gesicht geschnitten!
Dann ist bei Dir zu Hause ja immer tierisch was los…
Absolut, ich liebe es, mein Leben mit Menschen und Tieren zu teilen. Deshalb engagiere ich mich in meiner Freizeit auch stark für den Tierschutz und bin bei verschiedenen Tierschutz- und Umweltschutzverbänden aktiv. Aktuell kümmere ich mich besonders um den Schutz von Wildpferden und Wölfen; sie werden in den USA leider vielerorts gejagt. Manchmal schwimme ich auch mit Delphinen; sie müssen auch geschützt werden! Und die Eisbären natürlich!
Und Anfänger-Models, die auch?
Klar, aber nicht von mir!
Was rätst Du dem Model-Nachwuchs?
Sich selbst treu zu bleiben, sich nicht verbiegen zu lassen. Außerdem ist es wichtig, Geduld mitzubringen. Es braucht Zeit, eine Model-Karriere aufzubauen; das geschieht nicht von heute auf morgen!
Herzlichen Dank für das Gespräch und alles Gute für die Zukunft!
Thema: Kitty King comments |
Donnerstag, 15. April 2010 16:55
Models: Christina Kruse, Tatjana Patitz und Cordula Reyer
Thema: Allgemein |
Mittwoch, 20. Januar 2010 11:18
Unter dem Kampagnen-Motto “Tatjana Patitz & Friends – My Summer Style” werben Tatjana Patitz , Cordula Reyer und Christina Kruse für OLSEN
Supermodels unter sich: „Ein guter Fotograf ist wie ein guter Liebhaber“
Interview mit Tatjana Patitz und Cordula Reyer Welt Online Lifestyle
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