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PUDGE KNUCKLES Café – Hartje Andresen

Dienstag, 4. September 2012 14:25

 

PUDGE KNUCKLES CAFÉ

184 KENT AVENUE, UNIT 1

BROOKLYN, NY 11211

 

„PUDGE KNUCKLES“ -  a new breed of coffee lovers.

Hartje Andresen erfüllte sich einen Traum und eröffnete ein Café in New York.

PUDGE KNUCKLES befindet sich in Williamsburg, einem hippen Teil von Brooklyn, dem heutigen „place to be“ in New York. Dort spielt sich alles ab und wird weites gehend von kreativen Köpfen beeinflusst. In den letzten Jahren hat Williamsburg eine vergleichbare  Entwicklung mitgemacht, wie das Schanzenviertel in Hamburg.

Besonders in New York kommen Kaffee-Kulturen aus der ganzen Welt zusammen. Da bietet es sich an, gerade dort ein Café zu eröffnen.

Hartje Andresen‘s ursprüngliche Idee war es, ein Bouldercafé zu eröffnen. Also  eine Indoor-Kletterhalle mit einem Angebot an Kaffeespezialitäten. Unterstützung bekam sie von Ivan Greene, einem sehr bekannten Profi-Kletterer mit langjähriger Erfahrung im Bau von Kletterhallen.

Nach langer Recherche nahm jedoch ihr Interesse an Kaffee schnell überhand.

Das Kaffeerösten hat eine alte Tradition in ihrer Familie. Ihr Ur-Großvater väterlicherseits eröffnete vor fast 100 Jahren die erste Kaffeerösterei in Husum, Schleswig Holstein. Durch den Hamburger Hafen und dem Kaffeemuseum ist ihre Leidenschaft zum Kaffee noch weiter gewachsen.

Durch Mitch, ihren Kaffeeröster lernte sie alles erforderliche, um eine eigene Kaffee-Marke auf den Markt zu bringen. Das ganze Projekt ist sehr  über das hinausgewachsen, was eigentlich geplant war. Wenn auch in eine komplett andere Richtung, da das Projekt Kletterhalle jetzt erst einmal auf Eis gelegt wurde.

PUDGE KNUCKLES – ein sehr außergewöhnlicher Name – sind diese kleinen Grübchen an Babyfingern, aber auch eben wenn man viel klettert schwellen diese Gelenke an und sehen dann so aus.

Das Logo mit der Faust hat Ivan kreiert. Es kommt so gut an, dass wir sogar diverse Merchandise Produkte wie zum Beispiel T-Shirts und Caps mit dem Logo verkaufen.

Mittlerweile kaufen schon Leute aus Japan, Kanada und der Schweiz unseren Kaffee und die Merchandise Produkte, um sie in ihren Kletterhallen weiterzuverkaufen.

„Ich sitze gerne in meinem Café und beobachte die verschiedenen Leute, die hier so ein und ausmarschieren. Es ist unglaublich schön zu sehen, wie Leute in dem Café, in das ich so viel Zeit, Arbeit, Geld und Emotionen gesteckt habe, nun sitzen und Kaffee trinken, diskutieren, flirten, Einladungen wahrnehmen, Geschäfts-Meetings halten usw.  Einige Leute kommen jeden Morgen um sich bei mir einen Kaffee zu holen bevor sie sich auf den Weg in die Arbeit machen. Ich habe nicht vor, das Modeln wegen des Cafés einzuschränken, aber es ist gut, immer was zu tun zu haben, eben wenn es model-mäßig mal ein bisschen ruhiger ist.“

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Fashion meets Film – Christina Kruse´s Filmdebüt für das New Yorker Designlabel “Three As Four”

Montag, 27. September 2010 15:26

Vogue Daily – Fashion meets Film

Christina Kruse Cuts Her Teeth on Video

Christina Kruse

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Kitty King comments: Hanne im Glück!

Freitag, 24. September 2010 10:58

Hanne Brüning bei der New York Fashion Week

Wenn Mega-Model Hanne Brüning morgens aufsteht, schaut sie am liebsten erstmal ins Facebook und chattet ein bisschen mit ihren Freunden – egal, wo sie gerade ist, im Urlaub in Südfrankreich (im August), in New York  oder in London. Da sie soviel unterwegs ist, wird ihr Koffer allmählich immer bunter. Denn in jeder Stadt kauft sie einen Aufkleber und klebt ihn auf ihren knallblauen Samsonite: „Damit ich ihn am Flughafen schneller wiederfinde“, sagt sie. Ihre neueste Anschaffung ist ein Aufkleber mit der Aufschrift I love New York. Sie ist zum ersten Mal in New York gewesen, die Stadt hat ihr sehr gut gefallen, und die Fashion Week ist prima gelaufen für sie. Jetzt ist sie gespannt, was sie bei der Londoner Modewoche erwartet… – Wahrscheinlich eine Menge Arbeit, nachdem eine der wichtigsten englischen Modezeitschriften sie gerade als „Top New Face“ fotografieren ließ. „Ich war noch bei keinem Casting in London, bin aber schon für ein paar Schauen gebucht“, erzählt sie. „Verrückt!“

Überrascht ist außer ihr wohl niemand über ihren Erfolg. Denn Hanne hat das berühmte gewisse Etwas, das ein Model braucht, um es ganz nach vorne zu schaffen:  Gleich nach dem Abitur im Frühjahr, als sie endlich frei war für das Modelbusiness, wurde sie von Mega nach Paris vermittelt und von Karl Lagerfeld für die Haute Couture-Schau von Chanel gebucht. Bei der Berliner Modewoche im Juli lief sie u.a. für Michalsky und Rena Lange über den Laufsteg. Seit einem halben Jahr erscheinen immer neue, immer schönere Fotos von ihr in angesagten Magazinen. – Doch dann das: Anfang September, als Models aus aller Welt bereits nach New York flogen, um an den Castings für die Fashion Week teilzunehmen, lag Hanne in ihrer Heimatstadt nahe Münster mit Fieber im Bett. Ihre erste Teilnahme an der New Yorker Modewoche stand tagelang auf der Kippe. Erst in letzter Sekunde wurde sie gesund und konnte die Reise antreten. Ihre wichtigsten Auftritte in New York hatte sie in den Schauen von Thakoon und Tommy Hilfiger, der das fünfundzwanzigjährige Bestehen seiner Marke mit betont jungen Looks in fröhlichen Farben feierte und Hanne als all American girl über den Laufsteg schickte; das passte gut zu ihrer natürlichen Ausstrahlung.

Auf der After-Show-Party in der Metropolitan Opera spielten die Strokes, es gab Hamburger zu essen, und Jennifer Lopez schaute vorbei; ganz im Unterschied zu Hanne. Statt auf der Party nach berühmten Leuten Ausschau zu halten, ging sie lieber gemeinsam mit anderen Mega Models an einem ruhigen Ort essen. Auf Glitzerpartys legt sie keinen Wert. Ihren freien Tag in New York hat sie im Central Park verbracht – also dort, wo die Metropole New York ihrer Heimat Westfalen noch am ehesten ähnelt. Sie hat ein paar schöne Aufnahmen des Parks gemacht und sie über Facebook ihren Freunden in Deutschland gezeigt. Dann ist sie wieder losgezogen und hat Mitbringsel gekauft, ein rotes Yankees-Käppi für ihren Freund und ein T-Shirt mit der Aufschrift: I love New York. – Neue Stadt, neue Liebe? Da wird sich ihr Freund aber wundern… Hanne kann es kaum erwarten, ihn wiederzusehen. Doch vorher stehen noch zwei Modewochen an:  Mailand und Paris. Wenn es so weitergeht wie bisher, stehen ihr aufregende Wochen bevor, die sie hoffentlich genießen wird. Und wer weiß … Vielleicht wird sie sich in ein paar Jahren ähnlich äußern wie Tommy Hilfiger nach seiner Jubiläumsschau, als er der Presse sagte: „Am schönsten war es, als alles begann…“

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Kitty King comments: Zur Sitzung nach New York

Freitag, 27. August 2010 16:04

Mega-Model Lino Meiries im Portrait

 

Wenn Mega-Model Lino Meiries in New York ist, wohnt er bei seinem Onkel in der Upper Westside.  „Und wenn ich von einem Casting komme“, erzählt Lino, „fragt Onkel Volker mich: Wie war die Sitzung?“ Er verstehe das Business nicht so ganz. Kein Wunder. Onkel Volker leitet die historische Abteilung der Columbia University in New York. Der Professor lebt von der Geschichtsschreibung, Lino Meiries dagegen im Hier und Jetzt: „Ich merke mir meine Jobs nicht und sammele auch die Bilder nicht, die von mir erscheinen.“

Umso wichtiger ist es für ihn, mit Mega eine Agentur gefunden zu haben, der er voll und ganz vertraut  und die sich um seine Model-Karriere professionell kümmert, damit er einen freien Kopf zum Arbeiten hat. Vertrauen ist wichtig zwischen einer Agentur und dem Model, weil es im täglichen Geschäft schließlich um viel Geld geht.

Wie sein Vater, der auf Teneriffa lebt und Reiseführer schreibt, ist Lino am liebsten unterwegs. Nach einem Wochenende in Berlin steht in dieser Woche die deutsche Provinz auf dem Reiseplan: Lino fährt nach Bremen und Münster, um alte Freunde zu besuchen. Danach geht es in den Familienurlaub nach Sardinien, dann zu den Schauen nach New York. Spannende Semesterferien. Neben dem Modeln studiert der 23-Jährige in Hamburg Sozialökonomie und schreibt gerade an einer Hausarbeit über Asylrecht – genau zum richtigen Zeitpunkt, kurz bevor er möglicherweise bald selbst Asyl beantragen wird… bei Onkel Volker, der sich auf interessante Verhandlungen gefasst machen kann: „Ein halbes Jahr New York wäre nicht schlecht“, meint Lino.

Mega hat ihn in New York bei einer der besten Agenturen für Männer untergebracht. Sie hat im Moment x-Anfragen für ihn und kann kaum erwarten, dass Lino mal wieder vorbeischaut.

Als Model entdeckt wurde er auf klassische Weise: beim Jobben als Barmann. Anfangs war er skeptisch: „Heutzutage ist ja fast jeder Model.“ Aber irgendwann siegte dann doch die Neugier. Lino war erst drei Tage lang Model, als Calvin Klein ihn nach New York einfliegen ließ. Für ausreichend Wirbel um seine Person war erstmal gesorgt. Er wurde für Boss und diverse Magazine fotografiert, darunter das V-Magazine, Tush, Kinky, Menswear, GQ, Dressed to kill und Urban. An einem Tag saß er für eine Gin-Werbung in Barcelona, am nächsten flog er zu einem Shooting nach Stockholm. „Ein völlig neues Leben“, sagt er, „irgendwann musste ich meinem Vater gestehen, dass ich ganz gut verdiene und er mich nicht mehr zu unterstützen braucht.“ – Endlich erwachsen; oder jedenfalls fast: Die Nacht vor dem Interview hat er im strömenden Regen verbracht, tanzend im Kiki Blofeld an der Spree. „Was mir an Berlin am besten gefällt, sind die Partys“, sagt er, kurz bevor er in den Zug nach Hamburg steigt, um den Grillabend bei seiner Oma noch rechtzeitig zu erreichen.

Im Januar, bei den Schauen in Mailand, lief er für so unterschiedliche Marken wie Zegna und Dolce&Gabbana. Danach beendete er in Hamburg sein Grundstudium, arbeitete im Mai in New York und war im Juli bei der Berliner Modewoche in den Schauen von Hugo Boss und Michalsky zu sehen. Bei jedem seiner Auftritte fällt auf, wie männlich, interessant und hinreißend schön er aussieht. Er hat einen makellosen Körper, hohe Wangenknochen und ein ausdrucksstarkes Gesicht. Auf manchen Fotos sieht er wie ein junger Dichter aus, empfindsam und zerbrechlich, einsam und klug. Aber auch den jungen Rebellen oder Geschäftsmann, Popper oder Freak nimmt man ihm ab. Es macht ihm Spaß, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Im vergangenen Jahr nahm er an einem Projekt des Hamburger Schauspielhauses teil und spielte in einem Stück mit, in dem Texte von Goethe, Kafka und Rilke zitiert wurden. „Solche Sachen lese ich gern“, sagt er, „aber meistens fehlt mir die Zeit dazu.“

Das Modeln ist ein Beruf, den Lino ernst nimmt. „Für manche“, sagt er, „ist das Modeln nur ein großer Spaß“, aber wer für Mega arbeite, müsse schon eine professionelle Haltung haben. Als er für Dolce&Gabbana in Mailand gebucht war, kam er in den Genuss eines Laufsteg-Trainings. Das Designer-Duo hatte für die Proben zu ihrer Jubiläumsschau einen Coach aus den USA einfliegen lassen. „Die Frau“, sagt Lino, „hat geschrien, weil die Models so unmotiviert herum hingen.“ Er aber strengte sich an, fand die Proben „äußerst inspirierend“ und freute sich über die Entwicklung seiner Karriere. Es war die Schau zum 20. Geburtstag von Dolce&Gabbana – ein modehistorischer Moment. Wäre Onkel Volker da gewesen, hätte er gesehen, dass sein Neffe – auf seine Art – ebenfalls Geschichte schreibt. Und dass Castings, anders als manch eine Sitzung, zu wunderbaren Ergebnissen führen!

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MODTV: Meet Lisalla Montenegro Maybelline New York´s New Star

Montag, 12. Juli 2010 14:52

Model: Lisalla Montenegro

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Kitty King comments: Abi in der (Chanel-) Tasche!

Montag, 21. Juni 2010 8:43

Abi in der (Chanel-)Tasche!

Interview mit Toni Garrn

 

Am zehnten Juni ist Toni Garrn zur Schule gegangen und hat ihre letzte Abi-Prüfung mit Bravour gemeistert – scheinbar ein ganz normales Mädchen, aber eben nur scheinbar: Mega-Model Toni Garrn, die im Juli erst volljährig wird, ist ein Star im internationalen Modelbusiness: Heute ein Shooting mit Karl Lagerfeld, morgen eine Klausur in der Schule. So sah ihr Alltag in den vergangenen vier Jahren aus. Während der letzten Fußball-Weltmeisterschaft wurde sie bei einem Fanfest in Hamburg entdeckt. Während dieser WM zählt bereits zu den begehrtesten Models weltweit. Karl Lagerfeld, der sie zuletzt in der Modestrecke „Rückkehr nach Metropolis“ für die deutsche Vogue fotografierte, ließ sie Mitte Mai für die Präsentation der Chanel-Cruise-Kollektion nach Saint-Tropez einfliegen. Bei seinem Besuch der Burda-Veranstaltung „Ein Abend für Afrika“ (wir berichteten) geriet er ins Schwärmen…

 

Keine Frage: Toni Garrn hätte allen Grund abzuheben. Aber sie ist bescheiden und lustig, nett und bodenständig, letzteres übrigens zwei Attribute, die sie selbst Karl Lagerfeld zuspricht. Sie hat keine Angst vor Autoritäten, sondern wirkt unabhängig und stark. Am Rande des „Abends für Afrika“ traf ich das Ausnahmemodel für ein Interview.

K.K.: Du hast Dein Abi in der Tasche: Herzlichen Glückwunsch! – Waren Deine ehemaligen Mitschülerinnen manchmal eifersüchtig auf Dich?

 

Toni Garrn: Nein, ich denke, eher nicht. In der Schule wurde ich wie alle anderen behandelt, das Modeln ist nie ein großes Thema gewesen. Ein einziger Lehrer hat sich mal bei der Schulleitung darüber beschwert, dass ich im Unterricht fehlte. Aber der Leiter des Gymnasiums, das ich besucht habe, hat mir Rückendeckung gegeben. Ich durfte meine Model-Reisen machen, allerdings nur unter der Bedingung, dass ich den verpassten Stoff anschließend nachholte und alle Klausuren mitschrieb. An diese Vereinbarung habe ich mich gehalten. Besonders im letzten Jahr habe ich sehr darauf geachtet, nicht zu viele Schulstunden zu verpassen. Die Schule hatte Priorität, und das Modeln war mehr wie ein Hobby!

Und wie hast Du das Deinen Bookern erklärt?

Ted und Wolfhard von meiner Mutteragentur „Mega Model“ haben mich unterstützt, denn sie fanden es richtig, dass ich erstmal das Abitur mache. Wir haben uns regelmäßig abgesprochen und gemeinsam überlegt, wann ich mich auf die Schule konzentrieren musste und wann ich arbeiten konnte. Auch meine Mutter, die mich managt, hat mich sehr unterstützt und auf die Zeiteinteilung geachtet.

Was waren Deine Prüfungsfächer im Abitur?

Meine Leistungsfächer waren Englisch und Deutsch. Da musste ich zum Beispiel Shakespeare lesen. Oder die Stücke „Der Hofmeister“ und „Die Soldaten“ von Jakob Michael Reinhold Lenz. Mein drittes Fach war Geographie, und die mündliche Prüfung im vierten Fach lege ich nächsten Donnerstag in Mathe ab. Da geht es um Analysis und mehr…

Analysis? Kurvendiskussionen also? Die kennt man ja auch aus der Modewelt… Du reist ja sehr viel und sprichst perfekt Englisch. Hast Du das in der Schule gelernt?

Teils, teils. Eigentlich mehr im Ausland: Ich bin in Athen und London aufgewachsen und habe dort internationale Schulen besucht. Meine Eltern sind mit meinem Bruder Niklas und mir erst vor neun Jahren nach Deutschland zurückgekehrt. Im Moment wohne ich noch in Hamburg, aber da ich sowieso ständig nach New York muss, kann ich auch gleich dorthin ziehen. Eine Model-Freundin und ich wollen im Sommer anfangen, nach einer Wohnung in Manhattan zu suchen…

 

Hast Du Angst vor dem Leben in der Metropole?

Nein, kein bisschen, ich liebe New York! 

 

Meinst Du nicht, dass Deine Familie Dir fehlen wird?

Wir werden uns ja gegenseitig besuchen. Mein Bruder wohnt zur Zeit in Kapstadt. Er leistet dort seinen Zivildienst ab. Im Februar habe ich ihn für ein paar Tage besucht. Wir haben eine Safari gemacht und die gemeinsame Zeit genossen: Ein Sommerurlaub am Ende des Winters, in den Schulferien, als es hier in Deutschland noch kalt war – was will man mehr? Danach bin ich zu einem Model-Job nach Thailand geflogen. Und als ich von dort zurückkam, stand gleich ein Familientreffen in Warnemünde auf dem Programm. Wir sind eine Familie, die gern reist. Das hilft natürlich!

Machen Dir die langen Flüge etwas aus?

Nein, gar nicht. Ich schlafe im Flugzeug immer.

Wie sehen Deine Pläne für den Sommer aus?

Natürlich werde ich auch arbeiten, aber erstmal freue ich mich auf die Abi-Reise nach Bulgarien! Danach fliege ich mit Freunden auf die Balearen und anschließend nach San Francisco. Dort werde ich auch Model-Freundinnen von mir treffen. 

 

Also hast Du in Model-Kreisen schon Fuß gefasst?

Auf jeden Fall. Ich mag Schau-Saisons gern, weil ich dann die anderen Models treffe. Neulich, bei einer Chanel-Schau in Saint-Tropez, wohnten wir alle im gleichen Hotel. Das war wie bei einem großen Klassentreffen. Auf der After-Show-Party haben alle Models getanzt!

A propos Chanel: Wie ist Dein Verhältnis zu Karl Lagerfeld?

Gut! Er ist sehr nett und super-bodenständig, einfach er selbst. Er würde im Studio zum Beispiel nie vergessen, auch der Putzfrau „Guten Tag“ zu sagen. Ich bewundere auch seine Ausdauer bei der Arbeit: Wenn er gegen Mittag ins Studio kommt, fotografiert er anschließend bis in die Nacht hinein. Bis alles stimmt!

Das klingt anstrengend…

Macht aber Spaß. – Mit ihm zusammenzuarbeiten, ist eine tolle Erfahrung!

 

Gibt es auch schwierige Momente im Model-Leben?

Natürlich! Vor ein paar Wochen sollte ich nach Spanien fliegen. Aber wegen der Aschewolke aus Island bin ich nur bis nach Frankfurt gekommen. Dort musste ich dann übernachten. Wer viel reist, braucht viel Geduld!

 

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Schwer zu sagen – vermutlich Kaugummis, meinen Laptop, mein Handy, einen Bikini und ein paar Pflanzen, um später Nahrungsmittel ernten zu könnten.

Gerade läuft in Südafrika die Fußball-Weltmeisterschaft. Interessiert sie Dich?

Bei der vorigen WM wurde ich bei einem Fanfest gefragt, ob ich nicht Model werden wolle. Ich war dreizehn und überrascht. Zu modeln war nie mein Traum, aber inzwischen ist es mein Traumberuf. Bei dieser WM werde ich mir wieder das eine oder andere Spiel ansehen, Fußballfeste bringen mir anscheinend Glück. Dabei interessiere ich mich nicht besonders für Fußball, sondern komme eher vom Tennissport.

Spielst Du Tennis?

Sehr gern sogar, aber in letzter Zeit habe ich das Training etwas vernachlässigt. Ich hatte einfach zu viele andere Dinge zu tun.

Heute Abend, bei der Burda-Veranstaltung „Ein Abend für Afrika“, wirst Du Klavier spielen, zugunsten von Unicef. Bist Du schon aufgeregt?

Ein bisschen schon. Ich werde gemeinsam mit Baptiste Giabiconi und dem weltberühmten Trompeter Till Brönner auftreten, aber wir hatten leider keine Zeit zu proben…

 

Aber in diesem Chanel-Kleid kann doch gar nichts schief gehen!

Es ist sehr schön, nicht wahr? Ich darf es sogar behalten.

 

Prima, dann hast Du ja schon Dein Kleid für den Abi-Ball…

Aber nein! Für ein Schulfest ist es viel zu gewagt!

Umso besser. Du weißt doch: Wer wagt, gewinnt!

Viel Glück, Toni, und herzlichen Dank für das Interview. 

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Kitty Kings comments: Une chanson, juste pour toi! – Interview mit Lisalla Montenegro

Freitag, 30. April 2010 10:46

 

„Une chanson, juste pour toi!“

Interview mit Lisalla Montenegro,

dem neuen „Spokesmodel“ der Firma „Maybelline“

 

Die einundzwanzigjährige Lisalla Montenegro ist gerade zum neuen Gesicht der Firma „Maybelline“ ernannt worden, einer der größten Kosmetikfirmen weltweit. Vor zehn Jahren lebte sie noch auf der Farm ihrer Eltern im Bundesstaat Goiás in Brasilien, spielte auf den Feldern oder im Stall und wollte später mal Ärztin werden. So ändern sich die Zeiten: In zehn Jahren möchte sie „einen Oscar gewinnen!“ Heute sitzt sie erstmal in ihrer New Yorker Wohnung und genießt ihre neue Rolle als „Maybelline-Spokesmodel“, auch wenn diese Funktion es mit sich bringt, dass sie sich bei Interviews nicht mehr ganz so frei äußern kann wie bisher. („Maybelline“ is watching you!) Umso freier ist sie dafür vor der Kamera: Da fallen nämlich auch mal die Hüllen! Mario Sorrenti, Bruce Weber, Miles Aldridge und andere berühmte Fotografen sind ganz begeistert von ihrer weiblichen Schönheit und ihrem natürlichen Sex Appeal. Ihre Bewegungen sind so sinnlich, als würde sie immer ein bisschen tanzen – zu einer sanften Melodie: „Une chanson, juste pour toi!“ Dieser Song von Carla Bruni läuft im Hintergrund eines Videoclips mit ihr, in dem sie viel  Haut zeigt: Die nackte Wahrheit, wie kein Interview sie ähnlich unmittelbar schaffen kann. Also sprachen wir einfach über all die kleinen Dinge, die Frauen manchmal bewegen: Lippenstifte, Bikinis, die Liebe [...]

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Kitty King comments: “Du kannst nicht wie ein Koala zum Job gehen!”

Mittwoch, 24. Februar 2010 10:45

 

Jana Flötotto im Portrait

 

Greenich Village, New York, Samstagmorgen um acht: Jana Flötotto sieht aus wie frisch aus dem Ei gepellt – ungeschminkt, in einem blau-weiß geringelten Shirt, die Haare am Hinterkopf lose festgesteckt, holt sie sich noch rasch einen Tee und nimmt dann Platz am heimischen Computer, um eine Runde mit mir zu skypen. Sie hat große blaue Augen, lacht viel und spricht schnell. Kaum eine Pause zwischen den Sätzen zu machen, verpflichtet zu absoluter Ehrlichkeit. Das weiß auch sie selbst. Sie sei „ein ehrliches Gänseblümchen“ und „hasse es, wenn Leute unnötig auftrumpfen wollen.“

Bei ihr reicht es eben, wenn sie auch nur annähernd erzählt, was sie gerade so treibt, um andere zu beeindrucken: Buchungen auf der ganzen Welt, und außerdem besitzt sie einen eigenen Modeladen im westfälischen Bielefeld, in dem sie sich zwischen zwei Modeljobs auch mal selbst hinter die Theke stellt. Ihre Fingernägel sind rot lackiert, sie streicht sich ein paar Strähnen aus dem Gesicht, nimmt einen großen Schluck Tee und denkt laut über ihr Model-Leben nach: „Limousinen und Partys, da fühle ich mich schnell bedrängt. Ein Model steht ja schon genug im Mittelpunkt.“ Das sei „etwas anstrengend manchmal.“ – Als sie Anfang  vergangenen Sommers mit dem Geiger David Garrett gesichtet wurde, bedrängten Reporter der Klatschpresse sogleich die ganze Familie. Daraus hat sie gelernt und übt sich nun in äußerster Diskretion, wenn es um ihren neuen Freund geht, einen Bielefelder Fußballprofi, [...]

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Kitty King comments: Großer Auftritt bei Calvin Klein – Philipp Schmidt

Dienstag, 16. Februar 2010 14:03

17. Februar 2010kerstin-neu

 

Großer Auftritt bei Calvin Klein:

Mega-Model Philipp Schmidt in New York

Vorgestern ist er in New York für Calvin Klein gelaufen, gestern wurde er für die amerikanische Vanity Fair calvin-klein-collectionfotografiert. Und das war nur der Anfang. Das dicke Ende steht Philipp Schmidt am Mittwoch erst noch bevor: Eine Statistik-Klausur an der Uni in Erlangen! – Da könnte er dann mal ausrechnen, wie ungewöhnlich, statistisch gesehen, sein bisheriger calvin-klein-collectionWochenplan gewesen ist.

Es ist Montagmorgen, acht Uhr, Philipp ist gerade aufgestanden und hat etwas Zeit für ein kurzes Telefon-Interview. Um zehn Uhr muss er bei der Agentur DNA sein, um einen Vertrag zu unterschreiben. Sie haben ein Dreiviertel Jahr lang auf ihn gewartet und wollen ihn unbedingt repräsentieren, nachdem er, über Mega gebucht, für Calvin Klein gelaufen ist. Aber natürlich auch, weil der 21-Jährige so unwahrscheinlich gut aussieht. (Gäbe es eine statistische Untersuchung zum durchschnittlichen Aussehen bayerischer Studenten: Er wäre der Lichtblick darin!)  

Männlich und markant die Gesichtszüge, sanft geschwungen dagegen der Mund. Makellos 055auch der Körper, athletisch und schlank. Auf den Bildern sieht man leider nicht die kleine Spalte zwischen Philipps vorderen Schneidezähnen, die seinem Lächeln etwas Spitzbübisches verleiht und zu einem Markenzeichen werden könnte.

 

Es war bereits sein zweiter Auftritt für Calvin Klein. Auch im vergangenen Sommer ist er, damals in Mailand, für Calvin Klein gelaufen. Als Philipp anschließend, auf dem Weg zur After-Show-Party, über den Platz vor dem Duomo ging, erblickte er zuerst den heiligen Dom und dann – heiliger Strohsack! – sich selbst: Das Video der Schau wurde an einer Hauswand gleich neben dem Gotteshaus gezeigt, wieder und wieder, bis spät in die Nacht hinein. Sich selbst in Überlebensgröße über den Laufsteg gehen zu sehen, noch dazu in dieser Umgebung; das sei ihm schon komisch vorgekommen, sagt Philipp.  

Die After-Show-Party vorgestern in New York hat ebenfalls bleibende Eindrücke bei ihm hinterlassen: „Überall standen Tischtennisplatten herum, wir haben dann ein paar Runden gespielt.“ Ob berühmte Personen da gewesen seien, möchte ich wissen. Er weiß es nicht. Prominenten beim üblichen Ping-Pong-Spiel aufzulauern, ist ja auch eher Sache der Klatschpresse. 

In Erlangen spielt Philipp regelmäßig Volleyball, doch in letzter Zeit musste er das Training öfters ausfallen lassen: „Ich bin ja viel gereist, nach Mailand, Kapstadt, Berlin, jetzt New York.“ Die Reisen machen ihm Spaß, aber nur, solange seine Freundin Julia nicht unter seiner Abwesenheit leidet. Das darf nicht sein; sie war es schließlich, die ihn auf die Idee brachte, sich als Model zu bewerben. Von seinem ersten New York-Trip bringt er ihr als verspätetes Geschenk zum Valentinstag ein cooles T-Shirt mit. Eine Postkarte hat er ihr auch schon geschrieben, angerufen sowieso. Offenbar hat Philipp nicht nur einen Herzbuben-Mund, sondern weiß auch noch das Richtige mit ihm anzufangen – eine treue Seele!

Was aber würde er tun, wenn etwa ein Fotoshooting mit Steven Meisel oder einem anderen großen Fotografen plötzlich auf den Plan rücken würde? „Leider könnte ich nicht bleiben“, sagt er, „die Klausur muss schon sein.“ Sein Studium, Wirtschaftsingenieurswesen im dritten Semester, ist ihm wichtig. Deshalb entwirft er, ganz der angehende Ingenieur, gemeinsam mit seinen Bookern immer wieder neue „Baupläne“ für seinen Alltag zwischen Uni-Hörsaal und Model-Arena. Nur als Model zu arbeiten, kann er sich im Moment noch nicht vorstellen. Nur das Leben in Erlangen zu führen, inzwischen aber auch nicht mehr.

Die Zeiten ändern sich eben: Auf die erste Calvin Klein-Schau im vergangenen ReplayCatSS10-2Sommer folgten zahlreiche Buchungen, unter anderem für GQ International, für die aktuelle Replay Kampagne, für L’Uomo Vogue und exklusiv die Michalsky-Schau in Berlin. Mit dem Shooting für Vanity Fair – „Jahrmarkt der Eitelkeiten“ – wird seine Beliebtheit auf eben diesem Rummelplatz nochmals größer werden. Höchste Zeit für Philipp, so richtig abzuheben: Mit dem Flugzeug nach Erlangen zu fliegen und im schönen Bayern in Klausur zu gehen.

P.S.

Statistiken sind ja schön in gut, aber am Ende siegt doch der Mythos: „If you can make it there, you´ll make it anywhere!“ Mit anderen Worten: Die Statistik am Mittwoch, Philipp, die packst Du im Handumdrehen: Viel Glück!

 

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