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Achtung Magazine – Nadine Strittmatter

Mittwoch, 5. September 2012 17:12

Model: Nadine Strittmatter

Photographer: Ralph Mecke

Fashion Editors: Markus Ebner and Winnie Placzko

Thema: Allgemein |

Kitty King Comments – Backstage is the new Front Page!

Mittwoch, 31. August 2011 9:24

Backstage is the new Front Page!

Eine Fotoausstellung in Berlin zeigt Mega-Models behind the scene

Aus den Bikinihöschen hängen Papiertaschentücher, damit die Schminke nicht abfärbt. Ein Mädchen fotografiert ein anderes, zwei andere Models warten, die Blicke voneinander abgewendet. Um sie herum  jede Menge Kleiderständer und Mode. Gleich beginnt die Schau. Und was geht  backstage vor sich?  Dieser Frage sind die Fotografen Martin Diepold, Peter Grosslaub und Dorothea Tuch bei der Michalsky Style Nite Anfang Juli mit ihren Kameras nachgegangen. Dabei sind wunderschöne backstage-Bilder entstanden, die noch bis zum 21. September in der  Galerie  “Contributed” in Berlin zu sehen sind.  Am vergangenen Donnerstag war die Eröffnung.

„Es hat sich inzwischen ja herumgesprochen“, sagte Michalsky, „dass bei meinen Shows backstage eine fashion-untypische Atmosphäre herrscht. Das spiegeln auch die Bilder.“ Die besondere Stimmung entsteht dadurch, dass der Designer schon seit einiger Zeit mit der gleichen Modelagentur (Mega!) und dem gleichen Hair-und-Make-Up-Team zusammenarbeitet. Alle kennen sich inzwischen, und deshalb ist eine Michalsky-Schau immer auch eine Art Familientreffen. Die Models relaxen, tauschen sich aus über ihre jüngsten Reisen und Erlebnisse. Sie essen und telefonieren, vertreiben sich die Zeit mit Computerspielen oder posieren für Pressefotografen. Es riecht nach Haarspray und den Glätteeisen der Hairstylisten. Ein Model nach dem anderen wird zurechtgemacht.

Nadine Strittmatter wird geschminkt

Die Models sitzen brav an den Make-Up-Tischen wie auf Schulbänken und lassen sich Ponyfrisuren ankleben, die sie erst recht wie Schulmädchen aussehen lassen. Doch bei aller Routine in den äußeren Abläufen haftet der Atmosphäre doch etwas Magisches an: All die schönen Menschen! Das Gedränge und Getuschel in den Räumen! Erwartungsvolle Gesichter! Was denken Models vor der Schau? Was mag etwa in Andrej Pejic vorgehen, als er im Flur vor wildfremden Fotografen posiert, von einem kreisrunden Scheinwerfer (wie einem Heiligenschein) angestrahlt?

Die gezeigten Fotografien werfen Fragen auf. Das macht sie so besonders. Man kann minutenlang Gedanken und Emotionen auf sie projizieren. „Ich mag den Reportagestil“, sagt Dorothea Tuch, „die ruhigen Momente, in denen Models sich unbeobachtet fühlen.“ Sonst arbeitet sie als Theater- und Bühnenfotografin. Manche Bilder sind fast Cover-tauglich: Backstage als neue Frontpage…

Yuliana Dementyeva

Daniel Thomsen

Andrej Pejic

Der Abend ist ein Geschenk an Michalsky: Eine Freundin überraschte ihn mit dem Projekt. Zunächst plante die Galeristin Nadine Barth einen Fotoband, dann entschied sie sich doch für die Ausstellung. Im Eingangsbereich hängen Texte des Lyrikers Johannes Finke, die rund um typische Michalsky-Themen kreisen: Großstadtnomaden, Toleranz, Multikulti, sich frei fühlen, jung und sexy. Die Texte klingen nach Slam Poetry, schnell und assoziativ. Sie passen zur Musik von DJ Hell, der bei Michalsky-Partys öfters mal auflegt (siehe Foto!)

Michalsky und DJ Hell

Nach dem Bildergucken verlegen die Gäste die Party berlintypisch auf den Bürgersteig. Der Wein schmeckt eher mittelprächtig, aber das stört niemanden. Dafür sind viele gutaussehende Leute da. Johanna und Robin von Mega freuen sich über den Besuch ihres ehemaligen Praktikanten Julian aus Düsseldorf, der trotz seiner rheinischen Herkunft die richtigen Worte für Berlin-Events parat hat: „Spannendes Konzept!“

Johanna und Julian

Zu diesem Konzept gehört auch ein Videofilm von Peter Großlaub. Er wollte wissen, ob die Besucher der Style Nite sich mit dem Label Michalsky identifizieren. Deshalb ging er auf der After-Show-Party mit der Kamera herum und bat einzelne Gäste, mit ihren Fingern ein „M“ zu formen, falls sie sich identifizieren können. Natürlich machten alle mit. Michalsky entwirft eben „real clothes for real people“ – und die kommen auch immer wieder gern zu seinen Partys…

Michael Michalsky

Die Mega Model Agency dankt Enrico Wolff für die schönen Fotos von der Vernissage.

Von links nach rechts: Peter Grosslaub, Dorothea Tuch und Martin Diepold

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Nadine Strittmatter stellt ihren ersten Film in Cannes vor

Donnerstag, 12. Mai 2011 10:17

 

Nadine Strittmatter in “Sweet Focus”

Nadine Strittmatter stellt bei den Filmfestspielen in Cannes ihren ersten Kurzfilm vor, bei dem sie zusammen mit Katharina Kowalewski Regie geführt und vor der Kamera gestanden hat. Gedreht wurde der Film “Sweet Focus”" in nur einer Woche in Arosa. Er handelt von zwei Schwestern, die sich unterschiedlicher nicht sein könnten. Eva lebt in den Bergen und wird unerwartet von ihrer Schwester Anna – einer Schauspielerin – besucht. Diese erste Begegnung endet in einem Streit. Während des Films wird der Zuschauer Zeuge, wie sich die Schwestern einander wieder annähern. Letztendlich bleibt Anna in den Bergen und Eva verfolgt ihre Träume.

Hier gehts zum Artikel auf “Les Mads” !

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Kitty King comments: “Ehrlich währt am längsten”

Montag, 4. April 2011 16:59

Mega – Model Nadine Strittmatter im Interview

„Als ich mit siebzehn nach New York kam, war ich ein richtiges Land-Ei“, sagt Nadine Strittmatter. Sie hatte Glück: Die Berühmten der Branche halfen ihr beim Schlüpfen: Anna Wintour, Steven Meisel, Peter Lindbergh. Inzwischen ist aus dem Küken von damals eine erfolgreiche Geschäftsfrau geworden, die in ihrer eigenen Fernsehsendung in der Schweiz nach talentierten Nachwuchsmodels sucht. Sehen (und hören!) Sie selbst!

Fashion Days Model Challenge mit Nadine Strittmatter

 

Entschuldige, Nadine, aber was sagst Du da? Ich versteh’ kein Wort.

Wir unterhalten uns über die Model-Show: Das versteht man doch!

Nicht ohne einen Übersetzer. – Was für eine Show ist das?

Eine Model-Casting-Show auf Pro Sieben. Eine Modelagentur hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, den Charles Vögele Fashion Days Model Contest 2010 zu moderieren. Als ich erfahren habe, dass ich am Konzept der Sendung mitwirken dürfte, habe ich spontan zugesagt. Die Dreharbeiten haben großen Spaß gemacht, und wir waren erfolgreich: Wir haben hervorragende Models gefunden, einen Jungen und ein Mädchen.

 

Was möchtest Du den Nachwuchs-Models mit auf den Weg geben?

Den einfachen Gedanken: Ehrlich währt am längsten! Sie sollen sich selbst treu bleiben und an ihre Stärken glauben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie sieht ein freier Tag für Dich aus?

Ich schlafe gern bis zehn, frühstücke ausgiebig, lese Zeitung und gehe mit Freunden raus in die Natur. Besonders dann, wenn ich in der Schweiz bin. Ich habe acht Jahre lang hauptsächlich in Amerika gelebt, bevor ich mir vor kurzem eine Wohnung in der Schweiz gekauft habe. Zwischen den vielen Reisen als Model entdecke ich meine alte Heimat wieder: die Ruhe, die gute Luft, die freundlichen Menschen, die Berge…

 

Du bist seit ein paar Monaten bei Mega. Wie gefällt es Dir?

Danke der Nachfrage: sehr gut! Ich habe das gesamte Team bei der Berliner Modewoche kennen gelernt und alle auf Anhieb gemocht. Ted Linow hat mich besonders beeindruckt, weil er so kreativ ist. Er hat ja die Michalsky-Show choreographiert und ein richtiges Spektakel aus dem Abend gemacht. Es hat mich gefreut, mit dabei zu sein. Und es war ungewohnt, bei einer Modewoche mal Deutsch zu sprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Deiner Show förderst Du Model-Newcomer. Wie war die Anfangszeit als Model für Dich?

Es ging alles sehr schnell. Ich war siebzehn, kam vom Land und arbeitete plötzlich mit Steven Meisel und Peter Lindbergh zusammen. Oder lief in der Show von Victoria’s Secret. Der Erfolg über Nacht, die vielen Reisen, die neuen Menschen: An den Trubel um meine Person musste ich mich erstmal gewöhnen.

 

Hat das lange gedauert?

Zum Glück nicht. Als Model lernt man rasch dazu, wird erwachsen und selbstbewusst. Heute genieße ich mein Leben und meine Freiheiten: Ich arbeite als Model und probiere nebenher andere Dinge aus. Neulich habe ich ein Drehbuch geschrieben und einen Kurzfilm daraus gemacht. Er handelt von zwei Schwestern: Die eine wohnt in den Bergen, die andere in Los Angeles. Beim Schreiben konnte ich meine Lebenserfahrungen verarbeiten; ein spannender Prozess.

 

Schreibst Du regelmäßig?

Manchmal verfasse ich eine Kolumne für eine Schweizer Zeitung. Aber das Schreiben ist eher ein Freizeitvergnügen für mich. Ich möchte mich neben dem Modeln in Zukunft stärker der Schauspielerei widmen. Ich habe Schauspiel in Paris, New York und Los Angeles studiert. Mein Schauspiel-Lehrer Jack Waltzer hat mir dabei geholfen, meine Scheu abzulegen, mutiger zu sein, mich auf andere Rollen einzulassen. Das hat mir sehr geholfen, privat und beruflich.

Muss ein Model auch schauspielern können?

Schauspielerische Erfahrungen sind natürlich keine Voraussetzung, aber sie können von Vorteil sein. Heutzutage werden am Set ja auch Videos gedreht. Der Job ist facettenreicher geworden. Models müssen mehr können als noch vor ein paar Jahren.

 

Hat das Business sich in den letzten Jahren stark verändert?

Es ist mit der Digitalisierung immer schneller geworden: Während des Shootings sehen wir gleich die endgültigen Fotos. Früher war eine Zeitschrift wie eine Wundertüte. Heute wissen zumindest die Beteiligten immer schon im voraus, welche Bilder sie erwarten. Der Überraschungseffekt ist weg: schade, finde ich.

Das wäre ein gutes Thema für einen Artikel in unserem Blog. Wie wär’s mit einem Beitrag?

Dazu fehlt mir im Moment leider die Zeit, aber ich habe für die Weltwoche ein Interview mit Sven Kaufmann geführt, der eine Zeitlang für John Galliano gearbeitet hat. Galliano hatte zuletzt ja einige Probleme… Diesen Text könnte ich Dir schicken.

 

Gute Idee! Und herzlichen Dank für das Gespräch.

 

Model Nadine Strittmatter als Reporterin für die Weltwoche

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