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Nouvelle No. 6

Montag, 7. Februar 2011 15:30

Nouvelle No. 6

Fotograf: Roman Goebel

Stylist: Ingo Nahrwold

Haare/ Make up: Stelli und Maiken Ross

Outfits: DIESEL 

 

Thema: Introducing… |

Michael Michalsky exclusive by Mega Model Agency

Montag, 24. Januar 2011 14:37

Casting und Choreografie: Ted Linow

 

Michalsky StyleNite auf Bild.de

Backstage bei Michalsky

Thema: Allgemein |

Making Of – Michalsky Show im Roten Rathaus

Donnerstag, 28. Oktober 2010 17:12

Thema: Allgemein |

Kitty King comments: Hilfsaktion für die Kinder in Äthiopien!

Donnerstag, 28. Oktober 2010 13:55

Hartje Andresen und die Mega Model Agency engagieren sich in Afrika

Cover, Kampagnen, Editorials: Hartje Andresen zählt zu den erfolgreichsten Mega-Models. Sie könnte sich ausruhen auf ihren Lorbeeren und Urlaub machen, wenn sie mal nicht arbeitet. Aber Müßiggang liegt ihr nicht. Seit 2006 engagiert sie sich – mit Unterstützung durch die Mega Model Agency – für die Organization for Social Services for Aids (OSSA). Im Sommer hat sie in Äthiopien gemeinsam mit ihrem Freund an einer Schule hilfsbedürftige Waisenkinder unterrichtet. Bei der Anreise musste sie sich erstmal an das Abenteuer Lehrerin statt Model gewöhnen. Hier ein Auszug aus ihrem Tagebuch:

„Richtig bewusst wird mir erst, worauf ich mich eingelassen habe, als ich am Morgen nach unserer Ankunft in Addis Abeba um 6 Uhr in einen überfüllten Bus steige. Meine Sitzbank ist nass, wir sitzen eingequetscht in der hintersten Ecke des Busses. Harte Sitzbänke, wir  wickeln Jacken und Decken um unsere Knie, die bei jeder Kurve und jedem Schlagloch gegen harte Metallkanten gedrückt werden. Aus den Lautsprechern plärrt äthiopische Musik, die sich anhört wie eine rückwärts abgespielte Platte. Nach 9 Stunden sind wir endlich in Nekempte, einer kleinen Stadt, die ca. 350 km von Addis Abeba entfernt liegt. Meine Beine und mein Po sind eingeschlafen. „Hast Du es gut“, sagt mein Freund, „dann spürst Du wenigstens den Schmerz nicht.“ Wir vergleichen unsere blauen Flecken und Schrammen. Ich fühle mich, als wäre ich von einem Bus überfahren worden, statt mit dem Bus gefahren zu sein.“

 Hartje Andresen: Afrika-Tagebuch 2010

          (weitere Auszüge demnächst in der Maxi)

 

Inzwischen sind die Schrammen zum Glück verheilt, Hartje Andresen ist am letzten Wochenende nach New York geflogen. Nach ihrer Ankunft sprach ich mit ihr über ihre Arbeit für die Hilfsorganisation OSSA. 

K.K.: Was ist die OSSA für eine Organisation?

Hartje Andresen: Mittlerweile die wohl größte Hilfsorganisation Äthiopiens im Kampf gegen Aids. Sie wurde vor 15 Jahren von Äthiopiern gegründet und versucht, die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten zu verbessern, die Menschen aufzuklären und möglichst vielen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Viele Kinder wachsen aufgrund der Seuche Aids ohne ihre Eltern auf. Auch sie müssen eine Chance haben! Die Organisation baut Schulen und vermittelt Patenschaften an Menschen wie uns, denen es gut geht hier in Europa. Ein Patenkind erhält pro Monat 22 Euro; die OSSA-Mitarbeiter achten darauf, dass das Geld das Patenkind auch wirklich erreicht. Sie führen Buch darüber, wohin der Betrag fließt. Es sind immer nützliche Dinge: Nahrungsmittel, Medikamente, Schuhe, Kleidung, Schulsachen… Die Paten werden informiert, und die Kinder schreiben ihnen regelmäßig Briefe, so dass richtige Freundschaften und Bindungen entstehen können.

Fotos von Hartje Andresen.

 

Hast Du ein Patenkind?

Ich nicht, aber mein Freund. Als wir in Afrika waren, haben wir das Mädchen kennengelernt, es heißt Biftu. Es ist sehr bewegend zu sehen, welche Rolle die Paten im Leben des Kindes spielen. Biftu ist anderthalb Stunden zu Fuß gegangen, nur um meinen Freund und mich zu sich nach Hause einzuladen. Als wir sie dann besuchten, haben wir gesehen, wie fest wir im Bewusstsein der Familie verankert sind: Überall an den Wänden Bilder von uns und unsere Briefe! Es gab Eier und Baguette für uns, eigentlich viel zu teuer für die Familie, aber sie wollte uns nur das Beste servieren. Wir haben Biftu eine Federmappe geschenkt. Sie hat sich riesig gefreut; sie möchte später mal Ärztin werden. So etwas zu hören, ist natürlich schön. Dann weiß man, dass die Arbeit der OSSA erfolgreich ist. Biftus Vater ist tot, die Mutter hat Aids. Das Mädchen finanziert mit seinem Geld als Patenkind jetzt schon das Leben seiner Mutter und Geschwister.

 

Wie kommst Du als Model dazu, die OSSA zu unterstützen?

Durch meine Familie. Mein Vater war vor einigen Jahren als Arzt in Äthiopien. Seine Berichte haben mich sehr bewegt. Durch ihn habe ich Mitarbeiter der Diakonie in Rothenburg an der Wümme kennengelernt. Sie unterstützen die OSSA-Büros in Nekemte und Jimma in Äthiopien. Spontan habe ich beschlossen mitzuarbeiten und mir Hilfsprojekte ausgedacht. Oft habe ich kleine Ideen, die Mega aufgreift. Dann werden größere Projekte daraus…

 

Wie sieht Eure Zusammenarbeit aus?

Die Agentur hilft mir regelmäßig bei Spendenaktionen. Wir lassen uns originelle Dinge einfallen: Mal basteln wir mit Kindern Engel und verkaufen sie für den guten Zweck. Mal bitten wir die Rolling Stones oder Uschi Obermaier um Unterstützung.

 

Das sind große Namen: Sind Prominente besonders hilfsbereit? 

Sie können es sich leisten zu helfen. Und die meisten Menschen helfen ja gern. Besonders dann, wenn sie sich persönlich einbringen können. Vor zwei Jahren haben uns die Stones signierte T-Shirts, und Uschi Obermaier hat uns eines ihrer schönsten Kleider geschenkt. Wir hatten damals eine Versteigerung von persönlichen Gegenständen prominenter Persönlichkeiten bei e-Bay laufen, um Geld für die OSSA zu sammeln. Tolle Sachen waren dabei: eine Handtasche von Uma Thurman, ein Hemd von Gunter Sachs, ein Kleid von Cindy Crawford, eine Lederjacke von den Scorpions, Boxhandschuhe von Arthur Abraham, ein Schlafanzug von Verona Pooth… und so weiter. Bevor all die schönen Dinge versteigert wurden, haben wir sie in dem Club Moondoo auf dem Hamburger Kiez in einer Modenschau vorgeführt. Uschi Obermaier, Tatjana Patitz, Mimi und andere bekannte Persönlichkeiten waren zu Gast, die Band Stanfour spielte, und Christina Kruse sowie andere Mega-Models verliehen den Lieblingsstücken der Prominenten auf dem Laufsteg noch eine Extraportion Glamour. Die Party war ein großer Spaß, bei dem eine Menge Geld für die OSSA zusammenkam.

 

Wenn ich ebenfalls helfen möchte: Was kann ich tun?

Ganz einfach: Dir ein Patenkind suchen! Außerdem verkaufe ich in diesem Jahr schöne T-Shirts für den guten Zweck. Sie sind aus hochwertiger Baumwolle und haben bunte Motive. Mega und die Zeitschrift Maxi unterstützen die Aktion. Während ich als Lehrerin in Äthiopien gearbeitet habe, in der Sommerpause im August, kam mir plötzlich die Idee, mit den Kindern T-Shirts zu bemalen. Sie hatten zum größten Teil erstmals einen Farbkasten in der Hand und haben dann mit Farben und Pinseln experimentiert. Mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen: Es waren fröhliche, doch auch traurige Motive dabei. Ein Kind, das durch Aids seine Familie bis auf den Großvater verloren hat, malte den afrikanischen Kontinent, verziert mit der roten Aids-Schleife, und schrieb in großen Buchstaben die Frage Why? daneben. Als ich das sah, konnte ich nicht mehr; mir kamen die Tränen, und ich musste den Raum verlassen…

 

Wie ist es Dir als Lehrerin ergangen?

In den ersten Tagen war ich aufgeregt, wie immer, wenn ich vor großen Gruppen spreche.  Aber schon nach kurzer Zeit überwog die Freude an der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Zum Glück war mein Freund bei mir; wir haben uns gegenseitig Kraft gegeben und, genau wie die Schüler, täglich Neues hinzugelernt. Die Afrikaner haben mir gesagt, dass ich eine gute Lehrerin sei. Aber jetzt freue ich mich auch wieder darauf, als Model zu arbeiten. 

 

Welche Eindrücke haben Dich besonders geprägt?

Jeder Tag war ein besonderes Erlebnis! Den Menschen in Äthiopien geht es nicht gut, materiell gesehen und leider auch gesundheitlich, aber dennoch strahlen sie große Wärme und  Lebensfreude aus. Ich habe mich jeden Tag auf meine Schüler gefreut. Alle waren eifrig bei der Sache, stets bereit zu lernen, ganz anders, als man es von Schülern in Deutschland kennt. Ja, wirklich: Jeder Tag, jedes Gespräch und jedes Kind haben bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen.

Aber als Model musst Du dann und wann doch gedacht haben: Was mache ich hier eigentlich? Im Schatten von Lehmhütten statt im Glanz eines Magazins!

Solche Gedanken hatte ich gar nicht. Im Gegenteil; es hat mir gefallen, als die ehrenamtliche Englischlehrerin der Stadt auf der Straße erkannt zu werden. Auch mit dem äthiopischen Lebensstil haben mein Freund und ich uns rasch abgefunden: Flöhe im Bett, modriger Geruch, Gesang aus der Moschee um 4 Uhr morgens oder Hotelpersonal, das unser verstopftes Abflussrohr am Waschbecken kurzerhand abmontierte, so dass wir fortan beim Händewaschen nasse Füße bekamen. An solche Dinge gewöhnt man sich schnell… Am Ende war ich traurig, als ich wieder abreisen musste. Mein Freund ist etwas länger geblieben, er studiert noch;  aber ich habe ja auch noch einen Hauptberuf!

Richtig; und jetzt bist Du als Model in New York!

Heute schon, aber morgen fliege ich für eine Buchung nach Los Angeles.

Du wechselst ja ständig die Zeitzonen. Kannst Du überhaupt noch schlafen?

Klar, das geht schon, im Flugzeug zum Beispiel. Da sind die Sitze ja zum Glück um einiges bequemer als in afrikanischen Bussen!

 

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute weiterhin!

 

Mehr Informationen (auch zu Patenschaften) unter: www.ossa-info.de

 

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Kitty King comments: “Ich schreibe eigentlich immer…”

Mittwoch, 8. September 2010 17:08

Sängerin MiMi im Interview

 

Ihre erste Single „Don’t you mourn the sun“ wurde in den Soundtrack des neuen „Twilight“-Films aufgenommen. Nach diesem fulminanten Start hätte Mimi allen Grund abzuheben. Aber die Sängerin ist ein eher zurückhaltender Mensch, eine Künstlerin durch und durch, nachdenklich und sensibel. Als „Mega“-Model ist sie bekannt geworden; jetzt hat sie eine Platte aufgenommen. Sie singt von zärtlichen Gefühlen und dem Leben mit Anfang zwanzig, sie strahlt Wärme und Stärke aus. Zwischen Proben, Aufnahmen und Video-Dreh traf ich sie für ein Interview.

 

K.K.: Dein Song „Don’t you mourn the sun“ wurde in den Soundtrack des neuen „Twilight“-Films aufgenommen. Wie fühlt sich das an für Dich?

MiMi: Natürlich freue ich mich darüber. Aber man muss sich, wenn man Musik macht, von Anfang der Tatsache bewusst sein, dass es nicht um äußere Erfolge geht, sondern allein um die Musik.

Wie lange machst Du schon Musik?

Seit ich denken kann. Ich stamme aus einer Künstlerfamilie. Mein Vater ist Musiker, und meine Mutter ist ebenfalls Künstlerin. Sie hat eine fantastische Stimme und selbst mal in einer Band gespielt. Inzwischen arbeitet sie als freischaffende bildende Künstlerin und Fotografin. In dem künstlerischen Umfeld, in dem ich aufgewachsen bin, bei meiner Mutter im Osten von London, ist es normal, dass ein Kind irgendwann anfängt zu singen, Gitarre zu spielen oder gleich beides zu tun, so wie ich. 

 

Schreibst Du Deine Songs selber?

Ja, klar, das muss einfach sein. Teile von Melodien oder Songtexten schwirren mir im Kopf herum, und dann folge ich dieser inneren Stimme und schreibe alles auf. Mit der Produktion des Albums bin ich aber natürlich nicht allein beschäftigt. Mein Produzent Franz Plasa und meine Band unterstützen mich enorm, und ich bin ihnen sehr dankbar dafür. Zwischen Franz und mir hat von Anfang an die Chemie gestimmt: Wir harmonieren sehr gut, auch in der Zusammenarbeit mit der Band, so dass die Arbeit am Album sehr bereichernd für uns alle gewesen ist: Wir inspirieren uns gegenseitig!

 

Früher war Punkrock Deine Domäne. Die Stücke Deines neuen Albums sind gefühlvoll und allesamt sehr melodiös, zum Beispiel die Ballade „Without love“. Hat sich Deine Einstellung zum Leben verändert?

Natürlich entwickelt man sich immer weiter, besonders, wenn es um den kreativen Ausdruck geht. Mit dem Schreiben der Songs für das neue Album habe ich letztes Jahr in Kuba begonnen, in einem sehr ruhigen Moment meines Lebens. Ich hatte schon lange keinen Urlaub mehr genommen und bin dann mit einigen Freunden nach Kuba gereist. Es war herrlich, mal durchzuatmen, nichts tun zu müssen, einfach nur das Leben zu genießen. Ich konnte in mich hineinhorchen und meine Gefühle zu Songs weiterverarbeiten.

 

Was hat Dir an Kuba besonders gut gefallen?

Die Menschen und ihre Musik. In der Zeit, als ich in Havanna war, fand dort gerade das „Buena Vista Social Club“-Festival statt, überall auf den Straßen wurde musiziert und getanzt. Die Kubaner sind ein tolles Volk – so freundlich, so einladend. Wir waren schnell mittendrin im Geschehen des Festivals. Wir wohnten bei Privatleuten. Abends saß ich auf der Dachterrasse, und da kamen mir die Ideen zu den ersten Songs…

 

Das ist interessant: Schreibt man nicht eher dann, wenn es einem schlecht geht?

Ist das so? Ich weiß es nicht. Ich schreibe eigentlich immer. In einem Tagebuch halte ich fest, was ich sehe und was mich bewegt. Das können auch kleine Dinge sein, scheinbar banale Situationen.

 

Schreibst Du auch, wenn Du Liebeskummer hast?

Ja, klar, durch das Schreiben bringt man die Dinge auf Distanz, und aus dem Kummer entsteht dann etwas Neues. Das Resultat zu sehen, kann wie ein Befreiungsschlag wirken.  

Bist Du vor Live-Auftritten nervös?

Ja, sehr sogar, und das muss auch so sein. Das Adrenalin gibt mir Energie!

 

Vermisst Du die Arbeit als „Mega“-Model?

Ich pausiere ja nur. Meine Agentur unterstützt mich bei meiner Arbeit auch als Musikerin. „Mega“ hat mir meinen Plattenvertrag mit „Warner“ beschafft; wir freuen uns alle über den Erfolg. 


Deine Platte wurde in Hamburg aufgenommen. Fühlst Du Dich wohl an der Elbe?

Ja, sehr sogar: Hamburg ist eine schöne Stadt und hat alles zu bieten, was man braucht. Ich mag die Gegend am Hafen sehr gern, aber auch die Innenstadt, die Grünflächen, die überall sind, die frische Brise, die von der Elbe herüberweht. Dabei finde ich es eigentlich gar nicht so wichtig, in welcher Stadt ich wohne. Wichtig ist nur das menschliche Umfeld, und da fühle ich mich in Hamburg sehr gut aufgehoben: Ich habe ja jede Menge tolle Leute um mich herum – alte und neue Freunde, Franz, die Band… Außerdem wohnt mein Vater in der Stadt, und natürlich stehe ich in engem Kontakt zu meinen Bookern bei „Mega“.

Gehst Du gern aus?

Ich bin definitiv keine „Clubberin“, aber ich treffe mich gern mit Freunden und gehe auf Konzerte oder zu anderen schönen Abendveranstaltungen.

Und wo entspannst Du Dich tagsüber?

In England fahre ich gern auf’s Land. Als Kind war ich oft in Suffolk, wo meine Tante auf einer Farm lebt. Diese Zeit hat mich geprägt – Felder, Wiesen, Blumen, Tiere, viel Bewegung und Freiheit: Ich liebe das Land!

Darf ich Dir, auch wenn Du seinen Namen nicht zu Publicity-Zwecken verwenden möchtest, dennoch eine Frage zu Deinem berühmten Vater stellen, Marius Müller-Westernhagen?

Ja… 

Welches Lied von ihm magst Du am liebsten?

Den Song „Engel“…

Der Titel passt ja auch sehr gut zu Dir!

 

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg; und herzlichen Dank für das Interview!

 

 

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Kitty King comments: Zur Sitzung nach New York

Freitag, 27. August 2010 16:04

Mega-Model Lino Meiries im Portrait

 

Wenn Mega-Model Lino Meiries in New York ist, wohnt er bei seinem Onkel in der Upper Westside.  „Und wenn ich von einem Casting komme“, erzählt Lino, „fragt Onkel Volker mich: Wie war die Sitzung?“ Er verstehe das Business nicht so ganz. Kein Wunder. Onkel Volker leitet die historische Abteilung der Columbia University in New York. Der Professor lebt von der Geschichtsschreibung, Lino Meiries dagegen im Hier und Jetzt: „Ich merke mir meine Jobs nicht und sammele auch die Bilder nicht, die von mir erscheinen.“

Umso wichtiger ist es für ihn, mit Mega eine Agentur gefunden zu haben, der er voll und ganz vertraut  und die sich um seine Model-Karriere professionell kümmert, damit er einen freien Kopf zum Arbeiten hat. Vertrauen ist wichtig zwischen einer Agentur und dem Model, weil es im täglichen Geschäft schließlich um viel Geld geht.

Wie sein Vater, der auf Teneriffa lebt und Reiseführer schreibt, ist Lino am liebsten unterwegs. Nach einem Wochenende in Berlin steht in dieser Woche die deutsche Provinz auf dem Reiseplan: Lino fährt nach Bremen und Münster, um alte Freunde zu besuchen. Danach geht es in den Familienurlaub nach Sardinien, dann zu den Schauen nach New York. Spannende Semesterferien. Neben dem Modeln studiert der 23-Jährige in Hamburg Sozialökonomie und schreibt gerade an einer Hausarbeit über Asylrecht – genau zum richtigen Zeitpunkt, kurz bevor er möglicherweise bald selbst Asyl beantragen wird… bei Onkel Volker, der sich auf interessante Verhandlungen gefasst machen kann: „Ein halbes Jahr New York wäre nicht schlecht“, meint Lino.

Mega hat ihn in New York bei einer der besten Agenturen für Männer untergebracht. Sie hat im Moment x-Anfragen für ihn und kann kaum erwarten, dass Lino mal wieder vorbeischaut.

Als Model entdeckt wurde er auf klassische Weise: beim Jobben als Barmann. Anfangs war er skeptisch: „Heutzutage ist ja fast jeder Model.“ Aber irgendwann siegte dann doch die Neugier. Lino war erst drei Tage lang Model, als Calvin Klein ihn nach New York einfliegen ließ. Für ausreichend Wirbel um seine Person war erstmal gesorgt. Er wurde für Boss und diverse Magazine fotografiert, darunter das V-Magazine, Tush, Kinky, Menswear, GQ, Dressed to kill und Urban. An einem Tag saß er für eine Gin-Werbung in Barcelona, am nächsten flog er zu einem Shooting nach Stockholm. „Ein völlig neues Leben“, sagt er, „irgendwann musste ich meinem Vater gestehen, dass ich ganz gut verdiene und er mich nicht mehr zu unterstützen braucht.“ – Endlich erwachsen; oder jedenfalls fast: Die Nacht vor dem Interview hat er im strömenden Regen verbracht, tanzend im Kiki Blofeld an der Spree. „Was mir an Berlin am besten gefällt, sind die Partys“, sagt er, kurz bevor er in den Zug nach Hamburg steigt, um den Grillabend bei seiner Oma noch rechtzeitig zu erreichen.

Im Januar, bei den Schauen in Mailand, lief er für so unterschiedliche Marken wie Zegna und Dolce&Gabbana. Danach beendete er in Hamburg sein Grundstudium, arbeitete im Mai in New York und war im Juli bei der Berliner Modewoche in den Schauen von Hugo Boss und Michalsky zu sehen. Bei jedem seiner Auftritte fällt auf, wie männlich, interessant und hinreißend schön er aussieht. Er hat einen makellosen Körper, hohe Wangenknochen und ein ausdrucksstarkes Gesicht. Auf manchen Fotos sieht er wie ein junger Dichter aus, empfindsam und zerbrechlich, einsam und klug. Aber auch den jungen Rebellen oder Geschäftsmann, Popper oder Freak nimmt man ihm ab. Es macht ihm Spaß, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Im vergangenen Jahr nahm er an einem Projekt des Hamburger Schauspielhauses teil und spielte in einem Stück mit, in dem Texte von Goethe, Kafka und Rilke zitiert wurden. „Solche Sachen lese ich gern“, sagt er, „aber meistens fehlt mir die Zeit dazu.“

Das Modeln ist ein Beruf, den Lino ernst nimmt. „Für manche“, sagt er, „ist das Modeln nur ein großer Spaß“, aber wer für Mega arbeite, müsse schon eine professionelle Haltung haben. Als er für Dolce&Gabbana in Mailand gebucht war, kam er in den Genuss eines Laufsteg-Trainings. Das Designer-Duo hatte für die Proben zu ihrer Jubiläumsschau einen Coach aus den USA einfliegen lassen. „Die Frau“, sagt Lino, „hat geschrien, weil die Models so unmotiviert herum hingen.“ Er aber strengte sich an, fand die Proben „äußerst inspirierend“ und freute sich über die Entwicklung seiner Karriere. Es war die Schau zum 20. Geburtstag von Dolce&Gabbana – ein modehistorischer Moment. Wäre Onkel Volker da gewesen, hätte er gesehen, dass sein Neffe – auf seine Art – ebenfalls Geschichte schreibt. Und dass Castings, anders als manch eine Sitzung, zu wunderbaren Ergebnissen führen!

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Christina Kruse im Interview mit Cordula Reyer – Welt am Sonntag

Montag, 26. Juli 2010 8:27

Christina Kruse im Interview mit Cordula Reyer

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Kitty King comments: Von der Schulbank zu Chanel

Freitag, 16. Juli 2010 17:01

Von der Schulbank zu Chanel

Mega-Model Hanne Brüning im Interview

Beim Michalsky-Fitting fragt Hanne Brüning höflich, ob sie sich ein Wasser vom Catering-Tisch nehmen dürfe. Später fährt sie mit der S-Bahn zum Hackeschen Markt, um eine Freundin zu treffen. „Wie wäre es mit einem Taxi?“, frage ich sie. „Nicht nötig“, antwortet Hanne. Sie ist höflich und bescheiden im Auftreten, ein zartes Wesen, das plötzlich inmitten der wundersamen Welt der Mode steht. Bei den Haute Couture-Schauen Anfang Juli in Paris wurde sie von Chanel gebucht und zog alle Blicke auf sich. Jetzt rufen die Vogue und Konsorten bei Mega an und fragen nach ihr…

Während ich Hanne zum Fitting für die Michalsky-Modenschau begleite, bemerke ich, was für ein außergewöhnliches Mädchen sie ist, das sich Zeit nimmt für einzelne Momente, Gedanken und Menschen, statt dem rasanten Tempo einer Modewoche zu verfallen. Sie denkt genau über das nach, was sie sagt, und greift auch mal nach Stift und Papier, um eine Antwort mit Hilfe einer kleinen Zeichnung zu präzisieren. Hanne kann sehr gut zeichnen; sie liebt die bildenden Künste ebenso wie das Theater. Später möchte sie vielleicht mal Kulturmanagement studieren, aber erst später. Denn jetzt ist erstmal ihre Model-Karriere an der Reihe, die sie voller Neugier und Tatendrang angeht.

 

K.K.: Eben bist Du für Rena Lange gelaufen. Wie war es?

Hanne Brüning: Sehr schön, die Atmosphäre war ruhig und entspannt, mir gefiel von meinen Outfits besonders ein luftiges Chiffonkleid. Die Farbe ging von dunkelblauen Tönen über in hellere Blautöne und dann in Weiß. Ein „rüschenhaftes“ Kleid mit Pailletten – sehr schön! Die Themen der Kollektion, Sylt, Sonne, Urlaub, konnte man ihm sehr gut ansehen.

Wie fühlst Du Dich, bevor Du auf den Laufsteg gehst?

Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, daher sind die Proben sehr wichtig für mich. Bei der Chanel-Schau fühlte ich mich sehr gut aufgehoben. Aber trotzdem hatte ich meine roten Hände, die ich dann immer in die Luft halte, damit sie ihre normale Farbe zurückbekommen. Das sieht bestimmt komisch aus, muss aber sein… 

Bei der Rena Lange-Schau waren die Schuhe ein kleines Problem. Die Absätze waren sehr hoch, und da meine Schuhe mir auch noch zu groß waren, retteten mich eigentlich nur die Riemchen ums Fußgelenk herum. 

Du bist wirklich sehr gut gelaufen, sehr elegant – hinein in Dein neues Leben nach dem Abitur. Wie ist das denn so gelaufen?

Ganz gut, ich bin mit meiner Abschlussnote „gut“ zufrieden. Englisch, mein einer Leistungskurs, lag mir nie so ganz. Aber in Kunst, dem anderen Leistungsfach, konnte ich prima punkten. Die schriftlichen Prüfungen liegen jetzt schon zweieinhalb Monate zurück. Mein Zeugnis habe ich aber erst vor drei Wochen bekommen. Die Abi-Zeit war natürlich anstrengend. Ständig musste ich meinen Freunden absagen, um Zeit zum Lernen zu haben. Aber es waren dennoch schöne Monate; die Abschlussfeiern an der Schule haben natürlich Spaß gemacht! 

Wie hast Du den Sprung in die Modewelt geschafft?

Eine Freundin meiner Mutter hat mir geholfen, an meine ersten Probeaufnahmen zu kommen, mit denen ich mich dann bei Mega beworben habe. Jetzt war ich gerade zwei Wochen lang in Paris…

Und? Was hast Du erlebt?

So viele Dinge auf einmal… Ich habe mir die ganze Stadt angesehen, den Eiffelturm, Sacré Cœur, Montmartre, den Louvre, Notre-Dame… Ich war ja zum ersten Mal in Paris. Gearbeitet habe ich natürlich auch und in einem Model-Appartment gewohnt, in der Nähe des Eiffelturms, also in einer sehr schönen Gegend. Fünf Mädchen in einer WG, da war immer was los… Wenn man zum Arbeiten in eine neue Stadt kommt, sieht man auch Ecken, die Touristen nicht zu Gesicht bekommen; das hat mir gefallen.

 

Du bist die Haute Couture-Schau für Chanel gelaufen. Wie war das?

Die Schau hat mich sehr beeindruckt. Was für einen Aufwand so eine Veranstaltung mit sich bringt: All die Hairstylisten, Visagisten, ein riesiges Buffet, und wir Models haben Taschen voller Chanel-Kosmetikprodukte geschenkt bekommen. Ich frage mich, was so eine Schau insgesamt kostet. Auf dem Laufsteg stand ein haushoher goldener Löwe, er wurde innerhalb von drei Monaten gebaut – ein ganz schön langer Zeitraum, wenn man bedenkt, wie kurz der Löwe nur zu sehen war. Die Kleider waren aus ganz teuren Stoffen und mit Brokat, Perlen und Spitzen besetzt. Ich trug ein ganz tolles Kleid aus glänzender Seide, gerade geschnitten, und darüber eine kurzärmelige Jacke. Beides wunderschön.

 

Und wie war die Begegnung mit Karl Lagerfeld?

Sehr angenehm, ich habe ihn beim Fitting gesehen, und er war sehr nett. Bei der Schau kam er im Finale auf den Laufsteg. Wir Models haben ihn wie ein Ameisenhaufen umgeben; hoffentlich konnte ihn das Publikum dennoch gut sehen!

 

Aber Hanne: Hauptsache, wir konnten Dich sehen!

Vielen Dank für das Interview und alles Gute weiterhin!

 

Video Chanel

http://www.chanel.com/fashion/2#2-fall-winter-2010-haute-couture-chanel-fashion-show-19,0

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INTRODUCING: Caroline Schrödl

Mittwoch, 23. Juni 2010 16:57

Model: Caroline Schrödl

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Kitty King comments: Abi in der (Chanel-) Tasche!

Montag, 21. Juni 2010 8:43

Abi in der (Chanel-)Tasche!

Interview mit Toni Garrn

 

Am zehnten Juni ist Toni Garrn zur Schule gegangen und hat ihre letzte Abi-Prüfung mit Bravour gemeistert – scheinbar ein ganz normales Mädchen, aber eben nur scheinbar: Mega-Model Toni Garrn, die im Juli erst volljährig wird, ist ein Star im internationalen Modelbusiness: Heute ein Shooting mit Karl Lagerfeld, morgen eine Klausur in der Schule. So sah ihr Alltag in den vergangenen vier Jahren aus. Während der letzten Fußball-Weltmeisterschaft wurde sie bei einem Fanfest in Hamburg entdeckt. Während dieser WM zählt bereits zu den begehrtesten Models weltweit. Karl Lagerfeld, der sie zuletzt in der Modestrecke „Rückkehr nach Metropolis“ für die deutsche Vogue fotografierte, ließ sie Mitte Mai für die Präsentation der Chanel-Cruise-Kollektion nach Saint-Tropez einfliegen. Bei seinem Besuch der Burda-Veranstaltung „Ein Abend für Afrika“ (wir berichteten) geriet er ins Schwärmen…

 

Keine Frage: Toni Garrn hätte allen Grund abzuheben. Aber sie ist bescheiden und lustig, nett und bodenständig, letzteres übrigens zwei Attribute, die sie selbst Karl Lagerfeld zuspricht. Sie hat keine Angst vor Autoritäten, sondern wirkt unabhängig und stark. Am Rande des „Abends für Afrika“ traf ich das Ausnahmemodel für ein Interview.

K.K.: Du hast Dein Abi in der Tasche: Herzlichen Glückwunsch! – Waren Deine ehemaligen Mitschülerinnen manchmal eifersüchtig auf Dich?

 

Toni Garrn: Nein, ich denke, eher nicht. In der Schule wurde ich wie alle anderen behandelt, das Modeln ist nie ein großes Thema gewesen. Ein einziger Lehrer hat sich mal bei der Schulleitung darüber beschwert, dass ich im Unterricht fehlte. Aber der Leiter des Gymnasiums, das ich besucht habe, hat mir Rückendeckung gegeben. Ich durfte meine Model-Reisen machen, allerdings nur unter der Bedingung, dass ich den verpassten Stoff anschließend nachholte und alle Klausuren mitschrieb. An diese Vereinbarung habe ich mich gehalten. Besonders im letzten Jahr habe ich sehr darauf geachtet, nicht zu viele Schulstunden zu verpassen. Die Schule hatte Priorität, und das Modeln war mehr wie ein Hobby!

Und wie hast Du das Deinen Bookern erklärt?

Ted und Wolfhard von meiner Mutteragentur „Mega Model“ haben mich unterstützt, denn sie fanden es richtig, dass ich erstmal das Abitur mache. Wir haben uns regelmäßig abgesprochen und gemeinsam überlegt, wann ich mich auf die Schule konzentrieren musste und wann ich arbeiten konnte. Auch meine Mutter, die mich managt, hat mich sehr unterstützt und auf die Zeiteinteilung geachtet.

Was waren Deine Prüfungsfächer im Abitur?

Meine Leistungsfächer waren Englisch und Deutsch. Da musste ich zum Beispiel Shakespeare lesen. Oder die Stücke „Der Hofmeister“ und „Die Soldaten“ von Jakob Michael Reinhold Lenz. Mein drittes Fach war Geographie, und die mündliche Prüfung im vierten Fach lege ich nächsten Donnerstag in Mathe ab. Da geht es um Analysis und mehr…

Analysis? Kurvendiskussionen also? Die kennt man ja auch aus der Modewelt… Du reist ja sehr viel und sprichst perfekt Englisch. Hast Du das in der Schule gelernt?

Teils, teils. Eigentlich mehr im Ausland: Ich bin in Athen und London aufgewachsen und habe dort internationale Schulen besucht. Meine Eltern sind mit meinem Bruder Niklas und mir erst vor neun Jahren nach Deutschland zurückgekehrt. Im Moment wohne ich noch in Hamburg, aber da ich sowieso ständig nach New York muss, kann ich auch gleich dorthin ziehen. Eine Model-Freundin und ich wollen im Sommer anfangen, nach einer Wohnung in Manhattan zu suchen…

 

Hast Du Angst vor dem Leben in der Metropole?

Nein, kein bisschen, ich liebe New York! 

 

Meinst Du nicht, dass Deine Familie Dir fehlen wird?

Wir werden uns ja gegenseitig besuchen. Mein Bruder wohnt zur Zeit in Kapstadt. Er leistet dort seinen Zivildienst ab. Im Februar habe ich ihn für ein paar Tage besucht. Wir haben eine Safari gemacht und die gemeinsame Zeit genossen: Ein Sommerurlaub am Ende des Winters, in den Schulferien, als es hier in Deutschland noch kalt war – was will man mehr? Danach bin ich zu einem Model-Job nach Thailand geflogen. Und als ich von dort zurückkam, stand gleich ein Familientreffen in Warnemünde auf dem Programm. Wir sind eine Familie, die gern reist. Das hilft natürlich!

Machen Dir die langen Flüge etwas aus?

Nein, gar nicht. Ich schlafe im Flugzeug immer.

Wie sehen Deine Pläne für den Sommer aus?

Natürlich werde ich auch arbeiten, aber erstmal freue ich mich auf die Abi-Reise nach Bulgarien! Danach fliege ich mit Freunden auf die Balearen und anschließend nach San Francisco. Dort werde ich auch Model-Freundinnen von mir treffen. 

 

Also hast Du in Model-Kreisen schon Fuß gefasst?

Auf jeden Fall. Ich mag Schau-Saisons gern, weil ich dann die anderen Models treffe. Neulich, bei einer Chanel-Schau in Saint-Tropez, wohnten wir alle im gleichen Hotel. Das war wie bei einem großen Klassentreffen. Auf der After-Show-Party haben alle Models getanzt!

A propos Chanel: Wie ist Dein Verhältnis zu Karl Lagerfeld?

Gut! Er ist sehr nett und super-bodenständig, einfach er selbst. Er würde im Studio zum Beispiel nie vergessen, auch der Putzfrau „Guten Tag“ zu sagen. Ich bewundere auch seine Ausdauer bei der Arbeit: Wenn er gegen Mittag ins Studio kommt, fotografiert er anschließend bis in die Nacht hinein. Bis alles stimmt!

Das klingt anstrengend…

Macht aber Spaß. – Mit ihm zusammenzuarbeiten, ist eine tolle Erfahrung!

 

Gibt es auch schwierige Momente im Model-Leben?

Natürlich! Vor ein paar Wochen sollte ich nach Spanien fliegen. Aber wegen der Aschewolke aus Island bin ich nur bis nach Frankfurt gekommen. Dort musste ich dann übernachten. Wer viel reist, braucht viel Geduld!

 

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Schwer zu sagen – vermutlich Kaugummis, meinen Laptop, mein Handy, einen Bikini und ein paar Pflanzen, um später Nahrungsmittel ernten zu könnten.

Gerade läuft in Südafrika die Fußball-Weltmeisterschaft. Interessiert sie Dich?

Bei der vorigen WM wurde ich bei einem Fanfest gefragt, ob ich nicht Model werden wolle. Ich war dreizehn und überrascht. Zu modeln war nie mein Traum, aber inzwischen ist es mein Traumberuf. Bei dieser WM werde ich mir wieder das eine oder andere Spiel ansehen, Fußballfeste bringen mir anscheinend Glück. Dabei interessiere ich mich nicht besonders für Fußball, sondern komme eher vom Tennissport.

Spielst Du Tennis?

Sehr gern sogar, aber in letzter Zeit habe ich das Training etwas vernachlässigt. Ich hatte einfach zu viele andere Dinge zu tun.

Heute Abend, bei der Burda-Veranstaltung „Ein Abend für Afrika“, wirst Du Klavier spielen, zugunsten von Unicef. Bist Du schon aufgeregt?

Ein bisschen schon. Ich werde gemeinsam mit Baptiste Giabiconi und dem weltberühmten Trompeter Till Brönner auftreten, aber wir hatten leider keine Zeit zu proben…

 

Aber in diesem Chanel-Kleid kann doch gar nichts schief gehen!

Es ist sehr schön, nicht wahr? Ich darf es sogar behalten.

 

Prima, dann hast Du ja schon Dein Kleid für den Abi-Ball…

Aber nein! Für ein Schulfest ist es viel zu gewagt!

Umso besser. Du weißt doch: Wer wagt, gewinnt!

Viel Glück, Toni, und herzlichen Dank für das Interview. 

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