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Numero Homme – Baptiste Giabiconi

Mittwoch, 5. Oktober 2011 9:42

Model: Baptiste Giabiconi

Fotograf: Karl Lagerfeld

Thema: Allgemein |

Chanel pre fall 2011 – Alejandra Alonso

Dienstag, 31. Mai 2011 17:47

Model: Alejandra Alonso

Fotograf: Karl Lagerfeld

Thema: Allgemein |

Dior Homme S/S 11 – Baptiste Giabiconi

Freitag, 4. März 2011 11:06

   Model: Baptiste Giabiconi

   Fotograf: Karl Lagerfeld

Thema: Allgemein |

Lagerfeld S/S 11 – Baptiste Giabiconi

Freitag, 4. März 2011 10:46

   Model: Baptiste Giabiconi

   Fotograf: Karl Lagerfeld

Thema: Allgemein |

Chanel S/S 11 – Stella Tennant und Baptiste Giabiconi

Dienstag, 1. Februar 2011 17:49

Model: Stella Tennant und Baptiste Giabiconi

Fotograf: Karl Lagerfeld

Thema: Allgemein |

Kitty King comments: Hanne im Glück!

Freitag, 24. September 2010 10:58

Hanne Brüning bei der New York Fashion Week

Wenn Mega-Model Hanne Brüning morgens aufsteht, schaut sie am liebsten erstmal ins Facebook und chattet ein bisschen mit ihren Freunden – egal, wo sie gerade ist, im Urlaub in Südfrankreich (im August), in New York  oder in London. Da sie soviel unterwegs ist, wird ihr Koffer allmählich immer bunter. Denn in jeder Stadt kauft sie einen Aufkleber und klebt ihn auf ihren knallblauen Samsonite: „Damit ich ihn am Flughafen schneller wiederfinde“, sagt sie. Ihre neueste Anschaffung ist ein Aufkleber mit der Aufschrift I love New York. Sie ist zum ersten Mal in New York gewesen, die Stadt hat ihr sehr gut gefallen, und die Fashion Week ist prima gelaufen für sie. Jetzt ist sie gespannt, was sie bei der Londoner Modewoche erwartet… – Wahrscheinlich eine Menge Arbeit, nachdem eine der wichtigsten englischen Modezeitschriften sie gerade als „Top New Face“ fotografieren ließ. „Ich war noch bei keinem Casting in London, bin aber schon für ein paar Schauen gebucht“, erzählt sie. „Verrückt!“

Überrascht ist außer ihr wohl niemand über ihren Erfolg. Denn Hanne hat das berühmte gewisse Etwas, das ein Model braucht, um es ganz nach vorne zu schaffen:  Gleich nach dem Abitur im Frühjahr, als sie endlich frei war für das Modelbusiness, wurde sie von Mega nach Paris vermittelt und von Karl Lagerfeld für die Haute Couture-Schau von Chanel gebucht. Bei der Berliner Modewoche im Juli lief sie u.a. für Michalsky und Rena Lange über den Laufsteg. Seit einem halben Jahr erscheinen immer neue, immer schönere Fotos von ihr in angesagten Magazinen. – Doch dann das: Anfang September, als Models aus aller Welt bereits nach New York flogen, um an den Castings für die Fashion Week teilzunehmen, lag Hanne in ihrer Heimatstadt nahe Münster mit Fieber im Bett. Ihre erste Teilnahme an der New Yorker Modewoche stand tagelang auf der Kippe. Erst in letzter Sekunde wurde sie gesund und konnte die Reise antreten. Ihre wichtigsten Auftritte in New York hatte sie in den Schauen von Thakoon und Tommy Hilfiger, der das fünfundzwanzigjährige Bestehen seiner Marke mit betont jungen Looks in fröhlichen Farben feierte und Hanne als all American girl über den Laufsteg schickte; das passte gut zu ihrer natürlichen Ausstrahlung.

Auf der After-Show-Party in der Metropolitan Opera spielten die Strokes, es gab Hamburger zu essen, und Jennifer Lopez schaute vorbei; ganz im Unterschied zu Hanne. Statt auf der Party nach berühmten Leuten Ausschau zu halten, ging sie lieber gemeinsam mit anderen Mega Models an einem ruhigen Ort essen. Auf Glitzerpartys legt sie keinen Wert. Ihren freien Tag in New York hat sie im Central Park verbracht – also dort, wo die Metropole New York ihrer Heimat Westfalen noch am ehesten ähnelt. Sie hat ein paar schöne Aufnahmen des Parks gemacht und sie über Facebook ihren Freunden in Deutschland gezeigt. Dann ist sie wieder losgezogen und hat Mitbringsel gekauft, ein rotes Yankees-Käppi für ihren Freund und ein T-Shirt mit der Aufschrift: I love New York. – Neue Stadt, neue Liebe? Da wird sich ihr Freund aber wundern… Hanne kann es kaum erwarten, ihn wiederzusehen. Doch vorher stehen noch zwei Modewochen an:  Mailand und Paris. Wenn es so weitergeht wie bisher, stehen ihr aufregende Wochen bevor, die sie hoffentlich genießen wird. Und wer weiß … Vielleicht wird sie sich in ein paar Jahren ähnlich äußern wie Tommy Hilfiger nach seiner Jubiläumsschau, als er der Presse sagte: „Am schönsten war es, als alles begann…“

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Kitty King comments: Abi in der (Chanel-) Tasche!

Montag, 21. Juni 2010 8:43

Abi in der (Chanel-)Tasche!

Interview mit Toni Garrn

 

Am zehnten Juni ist Toni Garrn zur Schule gegangen und hat ihre letzte Abi-Prüfung mit Bravour gemeistert – scheinbar ein ganz normales Mädchen, aber eben nur scheinbar: Mega-Model Toni Garrn, die im Juli erst volljährig wird, ist ein Star im internationalen Modelbusiness: Heute ein Shooting mit Karl Lagerfeld, morgen eine Klausur in der Schule. So sah ihr Alltag in den vergangenen vier Jahren aus. Während der letzten Fußball-Weltmeisterschaft wurde sie bei einem Fanfest in Hamburg entdeckt. Während dieser WM zählt bereits zu den begehrtesten Models weltweit. Karl Lagerfeld, der sie zuletzt in der Modestrecke „Rückkehr nach Metropolis“ für die deutsche Vogue fotografierte, ließ sie Mitte Mai für die Präsentation der Chanel-Cruise-Kollektion nach Saint-Tropez einfliegen. Bei seinem Besuch der Burda-Veranstaltung „Ein Abend für Afrika“ (wir berichteten) geriet er ins Schwärmen…

 

Keine Frage: Toni Garrn hätte allen Grund abzuheben. Aber sie ist bescheiden und lustig, nett und bodenständig, letzteres übrigens zwei Attribute, die sie selbst Karl Lagerfeld zuspricht. Sie hat keine Angst vor Autoritäten, sondern wirkt unabhängig und stark. Am Rande des „Abends für Afrika“ traf ich das Ausnahmemodel für ein Interview.

K.K.: Du hast Dein Abi in der Tasche: Herzlichen Glückwunsch! – Waren Deine ehemaligen Mitschülerinnen manchmal eifersüchtig auf Dich?

 

Toni Garrn: Nein, ich denke, eher nicht. In der Schule wurde ich wie alle anderen behandelt, das Modeln ist nie ein großes Thema gewesen. Ein einziger Lehrer hat sich mal bei der Schulleitung darüber beschwert, dass ich im Unterricht fehlte. Aber der Leiter des Gymnasiums, das ich besucht habe, hat mir Rückendeckung gegeben. Ich durfte meine Model-Reisen machen, allerdings nur unter der Bedingung, dass ich den verpassten Stoff anschließend nachholte und alle Klausuren mitschrieb. An diese Vereinbarung habe ich mich gehalten. Besonders im letzten Jahr habe ich sehr darauf geachtet, nicht zu viele Schulstunden zu verpassen. Die Schule hatte Priorität, und das Modeln war mehr wie ein Hobby!

Und wie hast Du das Deinen Bookern erklärt?

Ted und Wolfhard von meiner Mutteragentur „Mega Model“ haben mich unterstützt, denn sie fanden es richtig, dass ich erstmal das Abitur mache. Wir haben uns regelmäßig abgesprochen und gemeinsam überlegt, wann ich mich auf die Schule konzentrieren musste und wann ich arbeiten konnte. Auch meine Mutter, die mich managt, hat mich sehr unterstützt und auf die Zeiteinteilung geachtet.

Was waren Deine Prüfungsfächer im Abitur?

Meine Leistungsfächer waren Englisch und Deutsch. Da musste ich zum Beispiel Shakespeare lesen. Oder die Stücke „Der Hofmeister“ und „Die Soldaten“ von Jakob Michael Reinhold Lenz. Mein drittes Fach war Geographie, und die mündliche Prüfung im vierten Fach lege ich nächsten Donnerstag in Mathe ab. Da geht es um Analysis und mehr…

Analysis? Kurvendiskussionen also? Die kennt man ja auch aus der Modewelt… Du reist ja sehr viel und sprichst perfekt Englisch. Hast Du das in der Schule gelernt?

Teils, teils. Eigentlich mehr im Ausland: Ich bin in Athen und London aufgewachsen und habe dort internationale Schulen besucht. Meine Eltern sind mit meinem Bruder Niklas und mir erst vor neun Jahren nach Deutschland zurückgekehrt. Im Moment wohne ich noch in Hamburg, aber da ich sowieso ständig nach New York muss, kann ich auch gleich dorthin ziehen. Eine Model-Freundin und ich wollen im Sommer anfangen, nach einer Wohnung in Manhattan zu suchen…

 

Hast Du Angst vor dem Leben in der Metropole?

Nein, kein bisschen, ich liebe New York! 

 

Meinst Du nicht, dass Deine Familie Dir fehlen wird?

Wir werden uns ja gegenseitig besuchen. Mein Bruder wohnt zur Zeit in Kapstadt. Er leistet dort seinen Zivildienst ab. Im Februar habe ich ihn für ein paar Tage besucht. Wir haben eine Safari gemacht und die gemeinsame Zeit genossen: Ein Sommerurlaub am Ende des Winters, in den Schulferien, als es hier in Deutschland noch kalt war – was will man mehr? Danach bin ich zu einem Model-Job nach Thailand geflogen. Und als ich von dort zurückkam, stand gleich ein Familientreffen in Warnemünde auf dem Programm. Wir sind eine Familie, die gern reist. Das hilft natürlich!

Machen Dir die langen Flüge etwas aus?

Nein, gar nicht. Ich schlafe im Flugzeug immer.

Wie sehen Deine Pläne für den Sommer aus?

Natürlich werde ich auch arbeiten, aber erstmal freue ich mich auf die Abi-Reise nach Bulgarien! Danach fliege ich mit Freunden auf die Balearen und anschließend nach San Francisco. Dort werde ich auch Model-Freundinnen von mir treffen. 

 

Also hast Du in Model-Kreisen schon Fuß gefasst?

Auf jeden Fall. Ich mag Schau-Saisons gern, weil ich dann die anderen Models treffe. Neulich, bei einer Chanel-Schau in Saint-Tropez, wohnten wir alle im gleichen Hotel. Das war wie bei einem großen Klassentreffen. Auf der After-Show-Party haben alle Models getanzt!

A propos Chanel: Wie ist Dein Verhältnis zu Karl Lagerfeld?

Gut! Er ist sehr nett und super-bodenständig, einfach er selbst. Er würde im Studio zum Beispiel nie vergessen, auch der Putzfrau „Guten Tag“ zu sagen. Ich bewundere auch seine Ausdauer bei der Arbeit: Wenn er gegen Mittag ins Studio kommt, fotografiert er anschließend bis in die Nacht hinein. Bis alles stimmt!

Das klingt anstrengend…

Macht aber Spaß. – Mit ihm zusammenzuarbeiten, ist eine tolle Erfahrung!

 

Gibt es auch schwierige Momente im Model-Leben?

Natürlich! Vor ein paar Wochen sollte ich nach Spanien fliegen. Aber wegen der Aschewolke aus Island bin ich nur bis nach Frankfurt gekommen. Dort musste ich dann übernachten. Wer viel reist, braucht viel Geduld!

 

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Schwer zu sagen – vermutlich Kaugummis, meinen Laptop, mein Handy, einen Bikini und ein paar Pflanzen, um später Nahrungsmittel ernten zu könnten.

Gerade läuft in Südafrika die Fußball-Weltmeisterschaft. Interessiert sie Dich?

Bei der vorigen WM wurde ich bei einem Fanfest gefragt, ob ich nicht Model werden wolle. Ich war dreizehn und überrascht. Zu modeln war nie mein Traum, aber inzwischen ist es mein Traumberuf. Bei dieser WM werde ich mir wieder das eine oder andere Spiel ansehen, Fußballfeste bringen mir anscheinend Glück. Dabei interessiere ich mich nicht besonders für Fußball, sondern komme eher vom Tennissport.

Spielst Du Tennis?

Sehr gern sogar, aber in letzter Zeit habe ich das Training etwas vernachlässigt. Ich hatte einfach zu viele andere Dinge zu tun.

Heute Abend, bei der Burda-Veranstaltung „Ein Abend für Afrika“, wirst Du Klavier spielen, zugunsten von Unicef. Bist Du schon aufgeregt?

Ein bisschen schon. Ich werde gemeinsam mit Baptiste Giabiconi und dem weltberühmten Trompeter Till Brönner auftreten, aber wir hatten leider keine Zeit zu proben…

 

Aber in diesem Chanel-Kleid kann doch gar nichts schief gehen!

Es ist sehr schön, nicht wahr? Ich darf es sogar behalten.

 

Prima, dann hast Du ja schon Dein Kleid für den Abi-Ball…

Aber nein! Für ein Schulfest ist es viel zu gewagt!

Umso besser. Du weißt doch: Wer wagt, gewinnt!

Viel Glück, Toni, und herzlichen Dank für das Interview. 

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Kitty King comments: “Ein Abend für Afrika”

Mittwoch, 16. Juni 2010 19:01

„Ein Abend für Afrika“

Karl Lagerfeld, Baptiste Giabiconi, Toni Garrn

und MiMi zu Gast bei Burda

Als Karl Lagerfeld und Mega-Model Baptiste Giabiconi den roten Teppich betreten, geht ein Raunen durch den Saal: Endlich sind sie da, der „Kommandeur“ und sein Protégé! Nachdem dem Modeschöpfer am dritten Juni die Insignien des Kommandeurs der französischen Ehrenlegion verliehen wurden, besucht er heute, einige Tage später, die Gala „Ein Abend für Afrika“ in Offenburg, die der Burda-Verlag veranstaltet, um auf die Arbeit von Unicef in Afrika aufmerksam zu machen. Geduldig lässt er sich fotografieren, umrahmt von den beiden Mega-Models Baptiste und Toni Garrn. Sie sieht umwerfend aus in ihrem schwarzen Chanel-Kleid.

Es ist ein warmer Sommerabend, die Männer vom Shuttle-Service pendeln ununterbrochen zwischen dem Schlosshotel Bühlerhöhe nahe Baden-Baden und dem Burda Medien Park in Offenburg … proudly presenting den neuen Jaguar XJ (erst seit einer Woche in Deutschland auf dem Markt), aber natürlich auch ihre prominenten Fahrgäste. Von ihnen sind einige schon seit mehreren Jahrzehnten „auf dem Markt“, so wie Maximilian Schell, Nick Nolte, Sir Roger Moore oder Nana Mouskouri, die zweiterfolgreichste Sängerin aller Zeiten, wenn man nach der Anzahl an verkauften Schallplatten geht. Sie trägt ihr immergleiches Brillengestell, von dem man nie weiß, ob es retro oder schon wieder en vogue ist. Sängerin MiMi, die über die Mega Model Agency einen Plattenvertrag mit Warner abgeschlossen hat, sieht sehr hübsch aus in ihrem Outfit in der Farbe der Hoffnung.

MiMi freut sich darüber, dass einer ihrer neuen Songs gerade in den Soundtrack zum neuen „Twilight“-Film aufgenommen wurde; dabei ist ihr an Vampiren eigentlich nicht besonders gelegen – wohl aber an der guten Sache: „Es ist schön, einen kleinen Beitrag leisten zu können, um den Kindern in Afrika zu helfen“, sagt sie. Im Hintergrund läuft afrikanische Musik; und im Vordergrund ein einziges Who is who über den roten Teppich: „Wer ist hier eigentlich wer?“, fragt eine Reporterin. Ein Kleid eleganter als das andere, dazu strahlende Gesichte und Champagner… Da kann man schon mal durcheinander kommen…

Es sei „unheimlich wichtig, noch mehr für die Kinder in Afrika zu tun“, sagt eine besondere Schönheit, die zugleich als Unicef-Patin aktiv ist. Viele von ihnen hätten ja nicht mal sauberes Trinkwasser. Von einer Redakteurin der Rätselzeitschrift Viel Spaß nach ihren Schönheitstricks gefragt, antwortet sie: „Viel Wasser trinken!“ Sorgt sie sich auch deshalb um die Wasserversorgung in Afrika?

Eine Frage liegt auf der Hand: Welche Glaubwürdigkeit hat die Verbindung zwischen dem Überfluss hier und den Entbehrungen der Notleidenden? Tatort-Kommissar Axel Milberg antwortet mit der Gelassenheit des Kriminalbeamten: „Bei dieser Veranstaltung stimmt die Balance zwischen Rummel und Engagement.“ Der ehemalige Bond-Bösewicht Götz Otto sucht nach den richtigen Worten: „Der Abend bedeutet für den Kontinent Afrika wenig, aber für die Hilfsprojekte von Unicef in Afrika viel.“ Markus Lanz, der als Moderator durch die Veranstaltung führt, baut dann noch die Brücke zu den Prominenten: „Alle, die hier sind, unterstützen Unicef.“

Und das ist eine Menge wert: Nach der Tsunami-Katastrophe Ende 2004 hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen allein in Deutschland Spenden in Höhe von rund 190 Millionen Euro für die Überlebenden gesammelt. Während der Fußball-WM in Südafrika schaut die ganze Welt nun auf den afrikanischen Kontinent, auch auf die Not der Kinder: Die Kindersterberate ist die höchste weltweit, viele Kinder sterben an Aids, bevor sie fünf Jahre alt sind. Nur jedes zweite afrikanische Kind wird eingeschult. Unicef engagiert sich insbesondere in den Bereichen Bildung und Gesundheitswesen sowie im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Pomp und Glamour der Gala dienen nur der Werbung für den guten Zweck.

Während des Gala-Dinners werden verschiedene Filme gezeigt und Interviews mit Unicef-Paten geführt, um über aktuelle Hilfsprojekte in Afrika zu informieren: Es ist beeindruckend zu sehen, welche Arbeit die Kinderhilfsorganisation mitsamt ihrer Botschafter leistet. Die Prominenten sind mit Leib und Seele dabei, das zeigt auch der Filmausschnitt von der Pressekonferenz.

Aber ein bisschen Entertainment muss dann doch sein: Schließlich handelt es sich um ein Gala-Dinner! Einige der Gäste tragen mit sehr persönlichen Beiträgen zur Auflockerung bei: Sunnyi Melles singt den Song „God bless the children.“ („Das muss man sich erstmal trauen!“, kommentiert Markus Lanz mit ungewollter Ironie, nachdem Melles nicht jeden Ton getroffen hat…) Katja Riemann begleitet die afrikanische Sängerin Sister Fa auf der Guitarre. Sir Roger Moore liest aus dem Kinderbuch „Ferdinand der Stier“ vor, und Julian Rachlin spielt dazu Geige. Baptiste Giabiconi tritt als Sänger auf, begleitet von Toni Garrn am Klavier und Till Brönner, dem weltberühmten Trompeter. Der staunt nicht schlecht über den Gesang des Models. Moderator Lanz muss kurz intervenieren – „ein Problem mit der Tonart!“ Beim zweiten Anlauf findet das Trio, das leider keine Zeit zu proben hatte, dann aber prima zueinander… und bildet für den kurzen Moment der Darbietung Deutschlands schönste Band: „Phänomenal schön!“ seien die beiden Models, sagt Markus Lanz bei der After-Show-Party, und Till Brönner sieht bekanntlich auch sehr gut aus.

Sängerin MiMi liefert mit ihrem Auftritt einen der musikalischen Höhepunkte des Abends und versetzt das Publikum in Entzücken: Wer ist dieses hübsche junge Mädchen mit der samtweichen Stimme und poetischen Ader? (Dazu ein andermal mehr im Blog.) Noch kennen sie nicht alle, aber das wird sich sicherlich bald ändern. Ihre besondere Klasse entgeht natürlich geschulten Musiker-Ohren nicht. Bei der After-Show-Party suchen Nana Mouskouri und Till Brönner das Gespräch mit ihr: Ob er mit ihr nur über Musik spricht?

Pierre Sarkozy erkundigt sich derweil schüchtern bei Toni Garrn, ob sie manchmal in Paris sei. Sie nickt freundlich, in Gedanken aber womöglich schon wieder ganz woanders: Die letzte Abi-Prüfung steht noch aus. Dabei wird ihr das Kinderhilfswerk Unicef nicht helfen müssen, denn das Model-Wunderkind hat die für einen guten Abi-Durchschnitt nötige Punktzahl bereits erreicht…

Thema: Kitty King comments |

Karl Lagerfeld, Toni Garrn und Baptiste Giabiconi – “Ein Abend für Afrika”

Dienstag, 8. Juni 2010 16:52

Zeit Online – “Ein Abend für Afrika”

 

Baptiste Giabiconi, Toni Garrn und Karl Lagerfeld

Thema: Allgemein |

Chanel Pre Fall 2010 Kampagne – Mirte Maas

Dienstag, 25. Mai 2010 8:49

Model: Mirte Maas

Fotograf: Karl Lagerfeld

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