Chanel S/S 13 – Stella Tennant
Mittwoch, 9. Januar 2013 11:32
Thema: Allgemein |
Mittwoch, 8. August 2012 11:12
Thema: Allgemein |
Mittwoch, 16. Mai 2012 20:28
Auf den Spuren des Sonnenkönigs:
Franziska Frank ist in Versailles für Chanel gelaufen!
Seitdem sie als Model arbeitete, wurde Franziska Frank von ihrer Oma hin und wieder gefragt, ob sie schon mal Karl Lagerfeld getroffen hätte… Anfang dieser Woche war es endlich so weit: Der „Sonnenkönig“ der Modewelt buchte sie für die Präsentation der Chanel-Cruise-Collection im Schlosspark von Versailles. Zu ihrer Überraschung trug sie während der Schau eine pinkfarbene Perücke. – Hatte Lagerfeld sich hierzu von Katy Perry inspirieren lassen, die seine Schau im Februar unter viel Medienrummel besuchte? Oder liegen bunte Haare allgemein im Trend? Ein Interview mit unserem „Chanel-Mädchen“ der Woche…
Du kommst gerade aus Paris, bist für Chanel gelaufen. Was macht man am Tag nach so einem Spektakel?
Schlafen und zur Ruhe kommen. Ich war eben an der Alster mit meinem Hund spazieren und habe mir das Chanel-Event noch einmal durch den Kopf gehen lassen: Es war ein herrlicher Tag in Versailles. Die Sonne schien, der Himmel war blau, jede Menge netter Leute waren da. Ich kann mir keinen besseren Job vorstellen. Alles passte perfekt.
Auch die pinkfarbene Perücke?
Auf jeden Fall. Ich glaube, dass die Modenschau eine Hommage an die französischen Könige darstellte, die in Versailles früher gelebt haben. Sie trugen ja auch Perücken. Die Visagisten pinselten uns auch genau an die Stelle unter dem Auge, an der Hofdamen früher ihren Schönheitsfleck trugen, das Chanel-Zeichen ins Gesicht. Das sah ziemlich schräg aus.
Wie hast Du reagiert, als Du von der Chanel-Buchung erfahren hast?
Ich habe versucht, mich nicht zu sehr zu freuen. Denn ich bin ja schon in einigen Schauen mitgelaufen und weiß, dass eine Buchung bis zum Fitting immer noch gekippt werden kann. Aber nachdem die Anprobe gut verlaufen war, fühlte ich mich erleichtert und glücklich. Karl Lagerfeld war sehr nett zu mir. Er hat sich nach mir erkundigt und mich auf unsere gemeinsame Heimat angesprochen. Er ist ja auch in der Nähe von Hamburg aufgewachsen, genau wie ich.
Warst Du gar nicht aufgeregt?
Überhaupt nicht. Die Stimmung backstage war so entspannt und ausgelassen, dass man überhaupt nicht auf den Gedanken kam, nervös zu werden. Wir Mädchen haben getanzt und einfach nur Spaß gehabt. Bevor es auf den Laufsteg ging, gab uns der Choreograph noch den Hinweis, wir sollten „voller Energie“ und „selbstbewusst“ auftreten. Das entsprach genau meiner Stimmung. Zum Glück hatte ich Plateauschuhe an. Der Laufsteg war nämlich ein Kiesweg. Auf High Heels hätte man leicht stolpern können, aber auf den dicken Plateausohlen fühlte ich mich absolut sicher. Ich hätte gern einen Blick auf die erste Reihe geworfen; da saß ja zum Beispiel Vanessa Paradis, die ich großartig finde. Aber natürlich guckt man als Model auf dem Laufsteg immer geradeaus; alles andere sähe unprofessionell aus!
Und wie hat Dir die Location gefallen?
Der Park von Versailles ist beeindruckend; ich habe extra für den Blog ein paar Fotos mitgebracht. Man würde sich vorstellen, dass in solch einer großen Parkanlage an Festabenden des Königs klassische Musik gespielt wird. Aber Karl Lagerfeld ließ stattdessen HipHop und Popmusik laufen. Zum Beispiel „Thriller“ von Michael Jackson. Die Musik bildete einen super-Kontrast zum feierlichen Schlossambiente. Ich finde, dass Chanel herrliche Events kreiert, mal abgesehen von der tollen Mode! Karl Lagerfeld lässt sich für sein Publikum immer ganz besondere Dinge einfallen. Ich bin schon gespannt auf das nächste Mal. Hoffentlich darf ich wieder mit dabei sein. Aber jetzt fliege ich erstmal nach New York. Das ist auch spannend, findest Du nicht?
Und ob! Viel Spaß dort – und vielen Dank für das Interview!
Thema: Allgemein, Kitty King comments |
Mittwoch, 28. März 2012 22:11
Thema: Allgemein |
Mittwoch, 25. Januar 2012 13:33
Model: Davinia Stöber
Thema: Allgemein |
Dienstag, 1. Februar 2011 17:49
Thema: Allgemein |
Mittwoch, 26. Januar 2011 18:15
Model: Asa Engström
Thema: Allgemein |
Freitag, 24. September 2010 10:58
Hanne Brüning bei der New York Fashion Week
Wenn Mega-Model Hanne Brüning morgens aufsteht, schaut sie am liebsten erstmal ins Facebook und chattet ein bisschen mit ihren Freunden – egal, wo sie gerade ist, im Urlaub in Südfrankreich (im August), in New York oder in London. Da sie soviel unterwegs ist, wird ihr Koffer allmählich immer bunter. Denn in jeder Stadt kauft sie einen Aufkleber und klebt ihn auf ihren knallblauen Samsonite: „Damit ich ihn am Flughafen schneller wiederfinde“, sagt sie. Ihre neueste Anschaffung ist ein Aufkleber mit der Aufschrift I love New York. Sie ist zum ersten Mal in New York gewesen, die Stadt hat ihr sehr gut gefallen, und die Fashion Week ist prima gelaufen für sie. Jetzt ist sie gespannt, was sie bei der Londoner Modewoche erwartet… – Wahrscheinlich eine Menge Arbeit, nachdem eine der wichtigsten englischen Modezeitschriften sie gerade als „Top New Face“ fotografieren ließ. „Ich war noch bei keinem Casting in London, bin aber schon für ein paar Schauen gebucht“, erzählt sie. „Verrückt!“
Überrascht ist außer ihr wohl niemand über ihren Erfolg. Denn Hanne hat das berühmte gewisse Etwas, das ein Model
braucht, um es ganz nach vorne zu schaffen: Gleich nach dem Abitur im Frühjahr, als sie endlich frei war für das Modelbusiness, wurde sie von Mega nach Paris vermittelt und von Karl Lagerfeld für die Haute Couture-Schau
von Chanel gebucht. Bei der Berliner Modewoche im Juli lief sie u.a. für Michalsky und Rena Lange über den Laufsteg. Seit einem halben Jahr erscheinen immer neue, immer schönere Fotos von ihr in angesagten Magazinen. – Doch dann das: Anfang September, als Models aus aller Welt bereits nach New York flogen, um an den Castings für die Fashion Week teilzunehmen, lag Hanne in ihrer Heimatstadt nahe Münster mit Fieber im Bett. Ihre erste Teilnahme an der New Yorker Modewoche stand tagelang auf der Kippe. Erst in letzter Sekunde wurde sie gesund und konnte die Reise antreten. Ihre wichtigsten Auftritte in New York hatte sie in den Schauen von Thakoon und Tommy Hilfiger, der das fünfundzwanzigjährige Bestehen seiner Marke mit betont jungen Looks in fröhlichen Farben feierte und Hanne als all American girl über den Laufsteg schickte; das passte gut zu ihrer natürlichen Ausstrahlung.
Auf der After-Show-Party in der Metropolitan Opera spielten die Strokes, es gab Hamburger zu essen, und Jennifer
Lopez schaute vorbei; ganz im Unterschied zu Hanne. Statt auf der Party nach berühmten Leuten Ausschau zu halten, ging sie lieber gemeinsam mit anderen Mega Models an einem ruhigen Ort essen. Auf Glitzerpartys legt sie keinen Wert. Ihren freien Tag in New York hat sie im Central Park verbracht – also dort, wo die Metropole New York ihrer Heimat Westfalen
noch am ehesten ähnelt. Sie hat ein paar schöne Aufnahmen des Parks gemacht und sie über Facebook ihren Freunden in Deutschland gezeigt. Dann ist sie wieder losgezogen und hat Mitbringsel gekauft, ein rotes Yankees-Käppi für ihren Freund und ein T-Shirt mit der Aufschrift: I love New York. – Neue Stadt, neue Liebe? Da wird sich ihr Freund aber wundern… Hanne kann es kaum erwarten, ihn wiederzusehen. Doch vorher stehen noch zwei Modewochen an: Mailand und Paris. Wenn es so weitergeht wie bisher, stehen ihr aufregende Wochen bevor, die sie hoffentlich genießen wird. Und wer weiß … Vielleicht wird sie sich in ein paar Jahren ähnlich äußern wie Tommy Hilfiger nach seiner Jubiläumsschau, als er der Presse sagte: „Am schönsten war es, als alles begann…“
Thema: Kitty King comments |
Freitag, 16. Juli 2010 17:01
Von der Schulbank zu Chanel
Mega-Model Hanne Brüning im Interview
Beim Michalsky-Fitting fragt Hanne Brüning höflich, ob sie sich ein Wasser vom Catering-Tisch nehmen dürfe. Später fährt sie mit der S-Bahn zum Hackeschen Markt, um eine Freundin zu treffen. „Wie wäre es mit einem Taxi?“, frage ich sie. „Nicht nötig“, antwortet Hanne. Sie ist höflich und bescheiden im Auftreten, ein zartes Wesen, das plötzlich inmitten
der wundersamen Welt der Mode steht. Bei den Haute Couture-Schauen Anfang Juli in Paris wurde sie von Chanel gebucht und zog alle Blicke auf sich. Jetzt rufen die Vogue und Konsorten bei Mega an und fragen nach ihr…
Während ich Hanne zum Fitting für die Michalsky-Modenschau begle
ite, bemerke ich, was für ein außergewöhnliches Mädchen sie ist, das sich Zeit nimmt für einzelne Momente, Gedanken und Menschen, statt dem rasanten Tempo einer Modewoche zu verfallen. Sie denkt genau über das nach, was sie sagt, und greift auch mal nach Stift und Papier, um eine Antwort mit Hilfe einer kleinen Zeichnung zu präzisieren. Hanne kann sehr gut zeichnen; sie liebt die bildenden Künste ebenso wie das Theater. Später möchte sie vielleicht mal Kulturmanagement studieren, aber erst später. Denn jetzt ist erstmal ihre Model-Karriere an der Reihe, die sie voller Neugier und Tatendrang angeht.
K.K.: Eben bist Du für Rena Lange gelaufen. Wie war es?
Hanne Brüning: Sehr schön, die Atmosphäre war ruhig und entspannt, mir gefiel von meinen
Outfits besonders ein luftiges Chiffonkleid. Die Farbe ging von dunkelblauen Tönen über in hellere Blautöne und dann in Weiß. Ein „rüschenhaftes“ Kleid mit Pailletten – sehr schön! Die Themen der Kollektion, Sylt, Sonne, Urlaub, konnte man ihm sehr gut ansehen.
Wie fühlst Du Dich, bevor Du auf den Laufsteg gehst?
Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, daher sind die Proben sehr wichtig für mich. Bei der Chanel-Schau fühlte ich mich sehr gut aufgehoben. Aber trotzdem hatte ich meine roten Hände, die ich dann immer in die Luft halte, damit sie ihre normale Farbe zurückbekommen. Das sieht bestimmt komisch aus, muss aber sein…
Bei der Rena Lange-Schau waren die Schuhe ein kleines Problem. Die Absätze waren sehr hoch, und da meine Schuhe mir auch noch zu groß waren, retteten mich eigentlich nur die Riemchen ums Fußgelenk herum.
Du bist wirklich sehr gut gelaufen, sehr elegant – hinein in
Dein neues Leben nach dem Abitur. Wie ist das denn so gelaufen?
Ganz gut, ich bin mit meiner Abschlussnote „gut“ zufrieden. Englisch, mein einer Leistungskurs, lag mir nie so ganz. Aber in Kunst, dem anderen Leistungsfach, konnte ich prima punkten. Die schriftlichen Prüfungen liegen jetzt schon zweieinhalb Monate zurück. Mein Zeugnis habe ich aber erst vor drei Wochen bekommen. Die Abi-Zeit war natürlich anstrengend. Ständig musste ich meinen Freunden absagen, um Zeit zum Lernen zu haben. Aber es waren dennoch schöne Monate; die Abschlussfeiern an der Schule haben natürlich Spaß gemacht!
Wie hast Du den Sprung in die Modewelt geschafft?
Eine Freundin meiner Mutter hat mir geholfen, an meine ersten Probeaufnahmen zu kommen, mit denen ich mich dann bei Mega beworben habe. Jetzt war ich gerade zwei Wochen lang in Paris…
So viele Dinge auf einmal… Ich habe mir die ganze Stadt angesehen, den Eiffelturm, Sacré Cœur, Montmartre, den Louvre, Notre-Dame… Ich war ja zum ersten Mal in Paris. Gearbeitet habe ich natürlich auch und in einem Model-Appartment gewohnt, in der Nähe des Eiffelturms, also in einer sehr schönen Gegend. Fünf Mädchen in einer WG, da war immer was los… Wenn man zum Arbeiten in eine neue Stadt kommt, sieht man auch Ecken, die Touristen nicht zu Gesicht bekommen; das hat mir gefallen.
Du bist die Haute Couture-Schau für Chanel gelaufen. Wie war das?
Die Schau hat mich sehr beeindruckt. Was für einen Aufwand so eine Veranstaltung mit sich bringt: All die Hairstylisten, Visagisten, ein riesiges Buffet, und wir
Models haben Taschen voller Chanel-Kosmetikprodukte geschenkt bekommen. Ich frage mich, was so eine Schau insgesamt kostet. Auf dem Laufsteg stand ein haushoher goldener Löwe, er wurde innerhalb von drei Monaten gebaut – ein ganz schön langer Zeitraum, wenn man bedenkt, wie kurz der Löwe nur zu sehen war. Die Kleider waren aus ganz teuren Stoffen und mit Brokat, Perlen und Spitzen besetzt. Ich trug ein ganz tolles Kleid aus glänzender Seide, gerade geschnitten, und darüber eine kurzärmelige Jacke. Beides wunderschön.
Und wie war die Begegnung mit Karl Lagerfeld?
Sehr angenehm, ich habe ihn beim Fitting gesehen, und er war sehr nett. Bei der Schau kam er im Finale auf den Laufsteg. Wir Models haben ihn wie ein Ameisenhaufen umgeben; hoffentlich konnte ihn das Publikum dennoch gut sehen!
Aber Hanne: Hauptsache, wir konnten Dich sehen!
Vielen Dank für das Interview und alles Gute weiterhin!
Video Chanel
http://www.chanel.com/fashion/2#2-fall-winter-2010-haute-couture-chanel-fashion-show-19,0
Thema: Kitty King comments |