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Kitty King Comments – Jil Sanders neue Nachbarin: Katharina Reddig mit ihrer Modeboutique „QUAY for Wo/men“

Montag, 19. November 2012 18:31

Jil Sanders neue Nachbarin:

Katharina Reddig mit ihrer Modeboutique „QUAY for Wo/men“

 

Manch eine Kleidungsverkäuferin wäre sicherlich gerne Model. Aber auch die umgekehrte Variante existiert: Katharina Reddig ist Mega-Model, erfolgreich, inklusive ELLE-Cover und Beauty-Kampagnen, und fand doch immer schon die Idee verlockend, in einem Laden zu stehen und schöne Dinge zu verkaufen. Im März diesen Jahres hat sie in Hamburg/Pöseldorf ihre eigene Modeboutique eröffnet, in der Milchstraße, gleich neben Jil Sanders Firmensitz, und damit an einer der allerersten Adressen für Mode in Deutschland. „QUAY for Wo/men“ heißt der Laden, der von der Zeitschrift „Prinz“ gerade zu einer der Hamburger „Top Locations 2013“ gekürt wurde. „Wir sind aber kein Hipster-Laden“, sagt Katharina, „sondern bieten klassisch-schöne Teile. Urbanen Schick mit Charakter. Nichts, was man überall kriegen kann.“

Sie kommt aus gutem Hause, aber das Geld für den Laden hat sie sich selbst erarbeitet: „Als Model baut man sich gewisse Ersparnisse auf. Damit konnte ich mir diesen Traum erfüllen, wofür ich Mega sehr dankbar bin.“ Doch auch für Fotojobs will sie weiterhin zur Verfügung stehen. „Dann muss Hilde für mich einspringen.“ Sie lacht. – Hilde ist ihr Baby-Dackel mit krummen Beinen, das Maskottchen des Ladens. „Aber mal im Ernst: Natürlich habe ich auch Mitarbeiter…“

Katharina stammt aus Lübeck und liebt den Hafen, besonders abends, wenn die Schiffe schon angelegt haben und die Stimmung ruhiger wird. Deshalb hat sie ihre Boutique auch „QUAY“ (engl. Kaimauer/Ufer) genannt und sich bei der Einrichtung für einen maritimen Look mit Elementen aus Holz und Stahl entschieden. Sie möchte ihrer Kundschaft „eine Anlegestelle“ bieten, einen schönen Ort, an dem sie den Alltag hinter sich lassen und zur Ruhe kommen können. Manchmal serviert sie sogar Kaffee und Kuchen. „Ich möchte, dass sich die Menschen wohlfühlen bei mir.“ Das scheint ihr zu gelingen. In der kurzen Zeit seit der Eröffnung hat sie schon viele Stammkunden gewonnen. „Sie spüren, dass ich ihnen nichts andrehen will, sondern sie ehrlich berate. Deshalb kommen sie wieder.“ Aber kann man als Model überhaupt ehrlich beraten? Was sagt sie, wenn mal eine dicke Frau vorbeischaut? „Dann freue ich mich. Bei korpulenteren Damen sitzt ein Oversize-Pullis schön tailliert. Das sieht richtig schick aus!“ Keine Frage, sie beherrscht ihre neue Rolle schon perfekt: Eine Taille zu erwähnen, wo womöglich gar keine ist – nicht schlecht!

Beim Einkauf für den Laden achtet sie darauf, dass „für jeden etwas dabei ist“ und unterschiedliche Preisklassen vertreten sind. „Eine tolle Strickjacke gibt es schon ab 99 Euro!“ Ein Schwerpunkt im Sortiment ist skandinavische Mode. Katharina bevorzugt klare Schnitte, schöne natürliche Stoffe (die sich gut anfühlen auf der Haut) und zeitlos-moderne Basics, die besondere Details aufweisen, ungewöhnliche Nahtführungen, Holz- statt Plastikknöpfe oder überraschende Farbeffekte, wie bei ihrem aktuellem Lieblingspulli, der im Grundton grau ist, aber neongelbe Ärmel hat. Typisch für ein Model, kombiniert sie – neuerdings auch an ihren Kunden – lässige Mode mit charmanten Hippie-Accessoires, wie den bunt bestickten Gürteln der peruanischen Firma Smitten: „Immer, wenn ich reise, suche ich nach kleinen Schätzen, mit denen ich meine Kunden überraschen kann. Sie sollen Dinge entdecken können, die einmalig sind.“ So wie die Reddig-Armbänder,  schmale bunte Seidentücher mit eingeflochtenen Perlen und Glücksbringern, jedes ein Unikat, von Hand (und von Katharina selbst!) liebevoll angefertigt, so wie sie es von ihren Eltern gelernt hat, die in Lübeck eine Goldschmiede führen. Zu deren Kunden übrigens zählt neben der Stadt Lübeck auch der FC Barcelona. Sollte Messi (der Weltfußballer!) also demnächst mit einem der zauberhaften Reddig-Seidenarmbänder auf dem Platz erscheinen: Wundern Sie sich nicht!

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Kitty King Comments – Die Stürmerin und ihr Verteidiger

Donnerstag, 5. Juli 2012 16:53

Die Stürmerin und ihr Verteidiger:

Jana Flötotto und Oliver Kirch haben geheiratet!

Manchmal geht alles plötzlich ganz schnell: „Ich habe mich sofort verliebt!“, sagt Jana Flötotto, „in meine Hochzeitsrobe von Vera Wang.“ Sie lacht fröhlich, im Hintergrund klappern ein paar Kleiderbügel: „Entschuldige, ich ziehe gerade um.“ Ihr Mann, der Fußballprofi Oliver Kirch, wechselt zur nächsten Bundesligasaison ins Team von Borussia Dortmund. Und da sie natürlich bei ihm sein möchte, packt nun auch sie ihre Sachen und geht ins Ruhrgebiet. Für die Liebe! Die Borussia! Es war ein Super-Jahr für den Club: Zuerst die Deutsche Meisterschaft, dann der DFB-Pokal. Im nächsten Jahr wird es darum gehen, den Ruhm zu verteidigen. Mit Oliver in der Abwehr. Und Jana, dann und wann, als „Glücksbringer“ im Publikum.

Früher hat Jana sich nicht für Fußball interessiert: „Als ich meinen Mann kennenlernte“, erzählt sie, „wusste ich nicht mal, dass die Mannschaften nach der Halbzeit die Seiten wechseln. Inzwischen kann ich sogar die Abseitsregel erklären und gehe richtig gern ins Stadion.“ Doch eine typische „Spielerfrau“ ist sie nicht – wenn man darunter versteht, dass er die Tore macht und sie wartet. In ihrer Beziehung sind die Rollen anders verteilt: Er verteidigt auf dem Fußballplatz. Sie aber steht im Sturm, zum Beispiel auf der schönen Insel Sylt, wo sie gerade den Konzeptladen Label Kitchen eröffnet hat. Es ist – nach Bielefeld – schon die zweite Filiale der Firma, die Jana gemeinsam mit ihrem Bruder leitet. Im Sommer bringt sie außerdem den Reiseführer „New York Secrets“ heraus, den sie nicht nur geschrieben, sondern für den sie auch sehr schöne Zeichnungen angefertigt hat. Und dann wäre da noch ihr Blog, in dem sie über Orte und Dinge schreibt, die sie begeistern. Der Name des Blogs bringt ihre Lebensfreude zum Ausdruck: „Ohlala … lovely life!“

Kennengelernt haben Jana und Oliver sich vor drei Jahren in ihrem Laden in Bielefeld. Sie verkaufte ihm ein Hemd. Kurz darauf sahen sie sich zufällig wieder und verliebten sich. Anfangs führten sie eine Fernbeziehung, Jana wohnte in New York. Eigentlich war sie gern dort. Mitten im Großstadtleben. Aber plötzlich gefiel ihr das Wegsein nicht mehr. Sie wollte am liebsten jeden Morgen in Bielefeld aufwachen, in Kaiserslautern; oder wo auch immer er gerade spielte…                                                  

Vor ein paar Wochen haben Jana und Oliver geheiratet. Die Party fand im Schloss Rheda in Westfalen statt. Jeder der hundertzwanzig Gäste ließ einen herzförmigen Luftballon in den blauen Himmel steigen. Jana hatte vier Brautjungfern und noch mehr Blumenkinder. Es gab flying food, ein gesetztes Essen, und natürlich wurde bis in die Nacht getanzt. „Ein wunderschöner Tag!“ Sie hatte ihn monatelang geplant, und alles lief perfekt: das Ja-Wort in der Kirche, der Ringtausch, der Kuss. Jedes Detail stimmte. Sogar ihr neuer Name, Kirch, der wunderbar zur Location passte… 

 

„Hoch sollen sie leben!“ Herzlichen Glückwunsch, Jana und Oliver!

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Kitty King Comments – “Yes, we Cannes”

Samstag, 19. Mai 2012 10:58

“Yes, we Cannes!“

Am Mittwochabend eröffneten die Filmfestspiele von Cannes mit der Premiere des Animationsfilms “Rise of the Guardians”. Und, siehe da: Auch ein Mega-Model schritt über den roten Teppich: Dominique Piek. Sie begleitete ihren Freund, den amerikanischen Schauspieler Chris Pine, der aus der Hollywood-Verfilmung von Star Trek als Captain Kirk bekannt ist. Sie sah sehr gut aus an dem Abend und überragte ihren Boy-friend um einige Zentimeter. Schön auch ihr Armani-Kleid, das ihre tolle Figur betonte. Kein Wunder, dass der berühmte Weltraum-Captain ganz hingerissen ist von seinem neuen (Augen-)Stern.

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Kitty King Comments – Auf den Spuren des Sonnenkönigs: Franziska Frank ist in Versailles für Chanel gelaufen!

Mittwoch, 16. Mai 2012 20:28

Auf den Spuren des Sonnenkönigs:

Franziska Frank ist in Versailles für Chanel gelaufen!

Seitdem sie als Model arbeitete, wurde Franziska Frank von ihrer Oma hin und wieder gefragt, ob sie schon mal Karl Lagerfeld getroffen hätte… Anfang dieser Woche war es endlich so weit: Der „Sonnenkönig“ der Modewelt buchte sie für die Präsentation der Chanel-Cruise-Collection im Schlosspark von Versailles. Zu ihrer Überraschung trug sie während der Schau eine pinkfarbene Perücke. – Hatte Lagerfeld sich hierzu von Katy Perry inspirieren lassen, die seine Schau im Februar unter viel Medienrummel besuchte? Oder liegen bunte Haare allgemein im Trend? Ein Interview mit unserem „Chanel-Mädchen“ der Woche…

 

Du kommst gerade aus Paris, bist für Chanel gelaufen. Was macht man am Tag nach so einem Spektakel?

Schlafen und zur Ruhe kommen. Ich war eben an der Alster mit meinem Hund spazieren und habe mir das Chanel-Event noch einmal durch den Kopf gehen lassen: Es war ein herrlicher Tag in Versailles. Die Sonne schien, der Himmel war blau, jede Menge netter Leute waren da. Ich kann mir keinen besseren Job vorstellen. Alles passte perfekt.

Auch die pinkfarbene Perücke?

Auf jeden Fall. Ich glaube, dass die Modenschau eine Hommage an die französischen Könige darstellte, die in Versailles früher gelebt haben. Sie trugen ja auch Perücken. Die Visagisten pinselten uns auch genau an die Stelle unter dem Auge, an der Hofdamen früher ihren Schönheitsfleck trugen, das Chanel-Zeichen ins Gesicht. Das sah ziemlich schräg aus.

Wie hast Du reagiert, als Du von der Chanel-Buchung erfahren hast?

Ich habe versucht, mich nicht zu sehr zu freuen. Denn ich bin ja schon in einigen Schauen mitgelaufen und weiß, dass eine Buchung bis zum Fitting immer noch gekippt werden kann. Aber nachdem die Anprobe gut verlaufen war, fühlte ich mich erleichtert und glücklich. Karl Lagerfeld war sehr nett zu mir. Er hat sich nach mir erkundigt und mich auf unsere gemeinsame Heimat angesprochen. Er ist ja auch in der Nähe von Hamburg aufgewachsen, genau wie ich.

 

Warst Du gar nicht aufgeregt?

Überhaupt nicht. Die Stimmung backstage war so entspannt und ausgelassen, dass man überhaupt nicht auf den Gedanken kam, nervös zu werden. Wir Mädchen haben getanzt und einfach nur Spaß gehabt. Bevor es auf den Laufsteg ging, gab uns der Choreograph noch den Hinweis, wir sollten „voller Energie“ und „selbstbewusst“ auftreten. Das entsprach genau meiner Stimmung. Zum Glück hatte ich Plateauschuhe an. Der Laufsteg war nämlich ein Kiesweg. Auf High Heels hätte man leicht stolpern können, aber auf den dicken Plateausohlen fühlte ich mich absolut sicher. Ich hätte gern einen Blick auf die erste Reihe geworfen; da saß ja zum Beispiel Vanessa Paradis, die ich großartig finde. Aber natürlich guckt man als Model auf dem Laufsteg immer geradeaus; alles andere sähe unprofessionell aus!

Und wie hat Dir die Location gefallen?

Der Park von Versailles ist beeindruckend; ich habe extra für den Blog ein paar Fotos mitgebracht. Man würde sich vorstellen, dass in solch einer großen Parkanlage an Festabenden des Königs klassische Musik gespielt wird. Aber Karl Lagerfeld ließ stattdessen HipHop und Popmusik laufen. Zum Beispiel „Thriller“ von Michael Jackson. Die Musik bildete einen super-Kontrast zum feierlichen Schlossambiente. Ich finde, dass Chanel herrliche Events kreiert, mal abgesehen von der tollen Mode! Karl Lagerfeld lässt sich für sein Publikum immer ganz besondere Dinge einfallen. Ich bin schon gespannt auf das nächste Mal. Hoffentlich darf ich wieder mit dabei sein. Aber jetzt fliege ich erstmal nach New York. Das ist auch spannend, findest Du nicht? 

Und ob! Viel Spaß dort – und vielen Dank für das Interview!

 

 

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Kitty King Comments – Eine Art Familientreffen Zu Besuch beim zwölften „Event Prominent“ in Hamburg

Sonntag, 1. April 2012 13:53

Eine Art Familientreffen.

Zu Besuch beim zwölften „Event Prominent“ in Hamburg

 

Es ist immer ein großes Spektakel, wenn Nane Mundt und Ted Linow einmal pro Jahr das Event Prominent veranstalten. Am letzten Sonntag fand Hamburgs lustigste Modenschau bereits zum zwölften Mal statt. Das Besondere an dem Event: Hier laufen zu karitativen Zwecken bekannte Persönlichkeiten über den Laufsteg. Sie probieren unterschiedliche Laufstile aus, scherzen und lachen. Da kann man dann sehen, dass Benefiz mit Witz eine Sache ist, die funktioniert: Sämtliche Erlöse aus der Veranstaltung fließen an das Hospiz Hamburg Leuchtfeuer und den Verein Dunkelziffer, dessen Mitarbeiter sich um die Opfer von Kindesmissbrauch und deren Angehörige kümmern. Der Ernst dieser Themen und der Spaß auf der Bühne passen durchaus zusammen: Schon Charlie Chaplin wusste schließlich, dass am meisten bewegen kann, wer die Menschen zum Lachen bringt…

Nane Mundt von der Projektagentur Leopard und Mega-Chef Ted Linow veranstalten das Event Prominent schon seit 1999. Es sei immer wieder schön zu sehen, sagt Nane Mundt nach der Schau, welche Freude alle daran hätten zu helfen. Dies gilt insbesondere für Ted Linow, ohne dessen Engagement das Event Prominent nicht möglich wäre. Er organisiert die Gala und choreographiert die Modenschau mit genau der Begeisterungsfähigkeit, für die er bekannt ist – monatelang in Aktion! Der Zusammenarbeit von Nane Mundt, Ted Linow und ihren jeweiligen Teams verdankt das Event seinen Kult-Status.

 

Dagmar Berghoff überrascht Jahr für Jahr mit neuen Rollen: Diesmal tritt sie als Miss Marple auf. „Sie ist“, sagt Ted Linow, „das Maskottchen der Veranstaltung.“ Doch auch Ulla Kock am Brink spielt eine wichtige Rolle: „Sie hat einen fantastischen Teamgeist und hält hinter der Bühne alle zusammen.“ Die Moderatorin kommt gern nach Hamburg: „Das Event ist eine Art Familientreffen“, sagt sie, bevor sie die Show eröffnet – mit fröhlicher Miene trotz der Blase am Fuß, die sie sich bei den Proben zugezogen hat.

Kim Fisher moderiert die Veranstaltung bereits zum zwölften Mal. „Eine großartige Entertainerin“, sagt Ted Linow. Diesmal hat sie ihre Band mitgebracht. Sie singt, tanzt, moderiert. Schnell, witzig, selbstironisch: „Stehst Du auch auf Ältere?“, will sie vom „Bachelor“ wissen. Dann lässt sie sich dessen berühmte Rose von einem Bühnenarbeiter bringen und erinnert so daran, dass – den hohen Einschaltquoten des „Bachelors“ zum Trotz – starke Frauen ihr Liebesleben doch lieber selbst in die Hand nehmen…

Für die Überraschung des Abends sorgt der Auftritt der Kessler-Zwillinge, die das Publikum mit ihrer Gesangsleistung beeindrucken. Auch Ted Linow ist angetan: „Nur wer so diszipliniert ist wie sie, kann in ihrem Alter noch so Großes vollbringen.“ Sie singen Songs aus Musicals und dann, kaum zu glauben, ein Soulstück von Amy Winehouse. Für dieses Wagnis der 76-Jährigen muss man erstmal die passenden Worte finden; Kim Fisher gelingt das mühelos: „Die beiden sind einzigartig, obwohl sie immer doppelt zu sehen sind.“ Dass passt zu ihrem ersten Song, einem Klassiker aus ihrem Repertoire:  „Es ist nicht einfach, mit seinem Spiegelbild zu leben…“

Kein Problem „mit seinem Spiegelbild“ dürfte Musicaldarsteller Pepe Munoz haben. Gemeinsam mit einer Kollegin, Esther Hehl, setzt er den Schmuck der Firma Wempe in Szene. Sie tanzen eine Choreographie aus dem Film „Sweet Charity“ – passend zum Motto des Abends. Sie stammt von der Broadway-Legende Bob Fosse und wird von Ulla Kock am Brink sogleich, so gut wie möglich, übernommen…

Wempe ist einer der Sponsoren und kreiert regelmäßig „Schmucklinge“ für die gute Sache. Durch den Verkauf des „Glückslings“ (vom letzten Event Prominent) sind innerhalb von anderthalb Jahren 280.000 Euro zusammen gekommen. Seit Sonntag ist nun ein  Schlüsselanhänger („Herzling“) im Handel, rechtzeitig zur Ostern, wenn alle nach kleinen Geschenken suchen…

Am Ende der Veranstaltung trägt Kim Fisher ein langes Abendkleid, auf das ihr Gesicht vielfach gedruckt ist. „So hat sie immer ihre Fischerchöre um sich“, findet Ted Linow. Das Kleid wurde von Wolfhard Münter entworfen. Die vielen Kim-Portraits auf dem weiten Stoff erinnern an die Drucke von Andy Warhol, zwar nicht an deren Farben, aber an Warhols Prinzip der Wiederholung und Differenz, das ja auch die Erfolgsgeschichte des Events ausmacht. In diesem Sinne darf das treue Publikum schon heute gespannt sein auf neue Sensationen beim dreizehnten Event Prominent…

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Kitty King Comments – Pistolenschuss statt Versace-Shooting

Montag, 12. März 2012 12:47

Pistolenschuss statt Versace-Shooting

Mega-Model Philipp Schmidt in Brooklyn verletzt

Ein Traum schien in Erfüllung zu gehen, als Philipp Schmidt im November vergangenen Jahres erfuhr, dass er für die Versace-Kampagne gebucht worden sei. Doch dann geschah etwas Unglaubliches: Er wurde auf offener Straße angeschossen. Im Interview spricht er über den bisher gefährlichsten Tag seines Lebens.

Wie geht es Dir?

Mir geht es sehr gut. Ich kann wieder fast alles machen. Nur noch keinen Sport. Aber das wird bald auch wieder gehen.

Mal ehrlich: Wie kommt man in eine Schießerei in New York?

Das geht schneller, als man denkt. Ich war auf dem Weg zur U-Bahn in Brooklyn, morgens um zehn. Plötzlich hörte ich es hinter mir dreimal laut knallen. Ich drehte mich um. Etwa zehn Meter von mir entfernt schoss ein Mann mit einer Pistole um sich. Noch ehe ich weglaufen konnte, traf eine Kugel meinen Fuß. Sofort eilten Passanten herbei und riefen einen Krankenwagen. Ich spürte fast nichts. Ich hatte Glück im Unglück. Am Abend wurde ich mit Gipsfuß und Krücken schon wieder aus dem Hospital entlassen.

Wurde der Täter gefasst?

Leider nicht. Die Polizei zeigte mir nach ein paar Tagen einige Phantombilder, aber der Mann mit der Pistole war so schnell weggelaufen, dass ich ihn nicht identifizieren konnte. Dann wurde der Fall nicht weiterverfolgt.

Du hast einen tollen Job verpasst…

Ja, leider. Ich wäre noch am selben Tag nach Los Angeles geflogen, um für die Versace-Kampagne fotografiert zu werden. Zusammen mit Giselle Bündchen. Das wäre natürlich eine feine Sache gewesen… Ich habe im Krankenhaus darüber nachgedacht, wie ich den Job irgendwie durchziehen könnte, aber ich durfte mit dem kaputten Fuß nicht fliegen. Wir mussten also absagen. Zum Trost hat Mega mir ein großes Körbchen voller leckerer Sachen nach New York geschickt. Die Leute von Versace haben mir Blumen und eine Karte zukommen lassen, um mir gute Besserung zu wünschen. Und der Stylist der Versace-Kampagne, David Bradshaw, hat mich im Januar nach Paris geholt. Für eine sehr schöne Strecke in der Vogue. Ich glaube, es war die französische Vogue, aber die Geschichte ist noch nicht erschienen. Der Job hat besonders viel Spaß gemacht, auch wenn ich noch auf Krücken ging…

Hat sich Dein Lebensgefühl seit dem Zwischenfall verändert?

Nein, ich wache jetzt nicht jeden Morgen auf und denke: Ein Glück, dass ich noch lebe! Ich mache auch nicht – nach dem Motto: Man lebt nur einmal! – nur das, wozu ich Lust habe. Im Gegenteil: Alles ist wieder beim Alten. Ich arbeite als Model. Und habe nach meiner Rückkehr aus New York meine Bachelorarbeit geschrieben. Sie ist fast fertig. So hat alles seine gute Seite: Ich habe zwar ein Versace-Shooting verpasst, aber dafür anderes erreicht.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin alles Gute!

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Kitty King Comments – Die „Queen of Less“ will mehr: Jil Sander kehrt zurück!

Sonntag, 4. März 2012 22:10

Die „Queen of Less“ will mehr:

Jil Sander kehrt zurück!

In den letzten zwei Jahren hat Jil Sander für das japanische Label Uniqlo sehr erfolgreich eine eigene Modelinie entworfen. Aber eine Hanseatin in Tokio? Irgendwann muss sie Heimweh bekommen haben, denn jetzt ist sie wieder zurück. Seit letzter Woche arbeitet sie erneut als Kreativchefin für Jil Sander, das Label, das sie 1968 gegründet hat: „Die Herausforderung“ sei „riesengroß“, sagte sie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Sie wolle anknüpfen an die Tradition ihrer Firma und „moderne Mode“ machen, „in der das Individuum zu seinen Stärken findet.“

Viele Designer gehen ins Ausland. Jil Sander kommt immer wieder zurück. 1999 verkaufte sie die Mehrheit ihrer Firma an die italienische Prada-Gruppe. Doch schon ein Jahr später wurde die Zusammenarbeit beendet. Die Designerin ging auf Reisen, segelte durch die Karibik, besuchte ferne Länder, wie den Iran und Russland. 2003 kehrte sie zu ihrem Label zurück, aber nur für kurze Zeit. Nun das erneute Comeback. Alessandro Cremonesi, der Geschäftsführer des Unternehmens, teilte der Presse mit, dass die Bedeutung, die Jil Sanders Leidenschaft und visionäre Kraft für die Zukunft des Unternehmens hätten, gar nicht hoch genug einzuschätzen sei.

Mega-Chef Ted Linow mag den klaren Stil von Jil Sander: „Ihre Mode ist hanseatisch-elegant, aber auch modern. Eine einzigartige Kombination. Jil Sander bereichert die Hansestadt und die Modewelt.“ Immer wieder sind Mega-Models in der Vergangenheit in Kampagnen, Modenschauen und im Showroom von Jil Sander in Erscheinung getreten, darunter Christina Kruse, Hartje Andresen und Tatjana Patitz. Das Topmodel gerät beim Namen Jil Sander ins Schwärmen: „Sie ist eine meiner Lieblingsdesignerinnen. Die drei Kampagnen, die ich für sie gemacht habe, gehören zu meinen Lieblingskampagnen. Kleidung von Jil Sander ist super-luxuriös, feminin und klassisch. Ich liebe die Schlichtheit ihrer Entwürfe.“ Christina Kruse freut sich ebenfalls: „Es ist wunderbar, dass sie zurückkommt“, sagt sie, „mein Porte-Monnaie tut mir jetzt schon leid…“

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Kitty King Comments – Die glücklichste Modelagentur der Welt

Mittwoch, 29. Februar 2012 20:47

Die glücklichste Modelagentur der Welt:

Wolfhard Münter kehrt nach seinem Unfall wieder ins Booking zurück!

Es ist nur wenige Monate her, da konnte ich nur wage auf den Tag hoffen, an dem ich diesen Blog-Eintrag würde schreiben dürfen. Endlich, in dieser Woche, in der das Frühjahr beginnt, ist die ersehnte Nachricht da:

Wolfhard Münter, der im Herbst bei einem Verkehrsunfall in London lebensgefährlich verletzt wurde, kehrt in den nächsten Tagen in die Agentur zurück. Er hat sich im Eiltempo (typisch Münter!) von seinem Unfall erholt. Es ist die beste Nachricht, die ich jemals posten durfte!

Der Unfall im Herbst war ein Schock für alle. Mega-Chef Ted Linow flog sofort nach London und sorgte dafür, dass Wolfhard die bestmögliche ärztliche Versorgung erhielt.

Ted Linow ist stolz auf sein Team, das den Umsatz der Agentur trotz der besonderen Belastung sogar noch ausbauen konnte: „Ich weiß jetzt, dass wir bei Mega eines der besten Booking-Teams sind“, sagt er. „Ich kann mich auf meine Mitarbeiter verlassen.“ 

Die vielen guten Wünsche aus aller Welt haben ihm Kraft gegeben, sagt Wolfhard.

Das Tempo, in dem er sich erholt hat, macht ihm so schnell keiner nach. Wie Ted Linow es formuliert: „Mit der gleichen Kraft, mit der Wolfhard die Mega Model Agency zu einer der Topagenturen weltweit mit aufgebaut hat, hat er sich auch von dem Unfall erholt. Wir sind alle sehr glücklich.“

Und Wolfhard kann es jetzt kaum erwarten wieder an seinen Arbeitsplatz zurück zu kehren.

Damals, als er den Unfall hatte, schickte ich ihm eine SMS: „Ich bete für Dich.“ Heute könnte ich ihm schreiben: „Let’s dance!“ Ich genieße diese Möglichkeit. Wie schön das Leben sein kann; und wie gerecht es sich anfühlt, wenn eine so dramatische Begebenheit am Ende so gut  ausgeht.

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Kitty King Comments – Auf dem Laufsteg im Chanel-Flugzeug

Dienstag, 31. Januar 2012 17:16

Auf dem Runway im Chanel-Flugzeug

Wenn Davinia Stöber im Flugzeug sitzt, hat sie normalerweise Pause. Denn sie ist Model und ruht sich von der Arbeit in Hotels oder Flugzeugen aus. Diesmal war es anders: Bei der Chanel-Haute-Couture-Schau letzte Woche in Paris führte der Laufsteg durch ein riesiges Flugzeug, das Karl Lagerfeld eigens für die Schau hatte bauen lassen. Einige der bekanntesten Models der Welt liefen über den Gang – und mittendrin sie, Davinia Stöber, Mega-Model aus Köln. Sieben Schauen ist sie während der Haute-Couture-Woche in Paris gelaufen und darf sich neuerdings „Chanel-Mädchen“ nennen. Da kann man von Glück reden, wenn man sie noch ans Telefon bekommt…

Und? Wie war der Chanel-Flug?

Aufregend und kurzweilig, denn alles ging sehr schnell, obwohl wir sogar zweimal gelaufen sind. Die erste Schau fand um zehn Uhr morgens statt und die andere direkt danach. Unsere Frisuren waren cool – so ein Irokesen-Look, hochtoupiertes Haar. Und die Kleider fand ich sehr schön. Allesamt blau, von fröhlichem Hellblau bis hin zu tiefem Nachthimmel-Blau. Fast schwarz. Ich würde jedes der Kleider sofort zum Ausgehen anziehen…

Seid Ihr eigentlich erster oder zweiter Klasse geflogen?

Es war die Chanel-First Class, denke ich…

Und wie war die Zusammenarbeit mit Karl Lagerfeld?

Im Hause Chanel herrscht eine ganz besondere Stimmung. Alle sind sehr aufmerksam. Man kann eine Stecknadel fallen hören: So ruhig und konzentriert ist die Atmosphäre beim Fitting. Karl Lagerfeld habe ich so erlebt, wie man ihn aus den Medien kennt: sehr freundlich. Er spricht schnell und weiß genau, was er will.

Warst Du aufgeregt vor der Schau?

Ein bisschen schon, aber letztlich ist es ja immer der gleiche Job: Man läuft einen Laufsteg hinunter, posiert für die Fotografen. Als Model denke ich während der Schau nicht über die Marke oder den Designer nach, sondern konzentriere mich auf die Kleider und die Musik. 

Für wen bist Du in Paris noch gelaufen?

Mir hat besonders die Etam-Schau gut gefallen. Da ging es allerdings nicht um Haute Couture, sondern um das Darunter – wunderschöne Lingerie. Grace Jones, Gloria Gaynor und Chaka Khan sind aufgetreten. Die Veranstaltung war ein großes Spektakel. Laute Musik. Bunte Perücken. Bei Modenschauen geht es oft so ernst zu, da war diese Show mal ein schöner Kontrast. Ich hätte außerdem nie gedacht, dass ich eines Tages mit Grace Jones gemeinsam auftreten würde – ein einmaliges Erlebnis!

Als Davinia Stöber am 16. Januar nach Paris kam, für die Schauen-Castings, wunderte sie sich darüber, „wie viele schöne Frauen“ in der Stadt sind. Sie mag Paris sehr. Wenn sie zwischendurch Zeit hat, geht sie manchmal ins Centre Georges Pompidou und sieht sich eine Ausstellung an oder bummelt durch die Boutiquen. Sie interessiert sich für Mode und Kunst und erhofft sich von ihrer Zeit in der französischen Hauptstadt „ein paar schöne Zeitschriften-Aufträge.“ Bis in den späten Nachmittag hinein war sie deshalb bei Castings. Abends geht sie zu einer kleinen Feier in ihre Agentur, die sich bei ihren Mädchen bedanken möchte. Danach wird sie vermutlich mit ihrem Freund telefonieren, den sie vermisst im Moment, obwohl er sie, so oft es geht, an den Wochenenden besucht. 

Ist Dein Freund stolz auf Dich?

„Das habe ich ihn noch gar nicht gefragt. Ich denke, schon. Ich an seiner Stelle wäre es ja auch.“

Und die Booker erst, die bereits ahnen: Das war erst der Hinflug, bloß der Anfang. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auf Davinias gelungenen Start in die Schausaison noch andere First Class-Jobs  folgen werden…

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Kitty King Comments: “Steel Women! Das Mega-Fitnesstraining”

Freitag, 16. September 2011 19:11

 

 

Steel Woman!

Das Mega-Fitnesstraining mit Eveline Hall 

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„Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern.

Sie könnten an einem Druckfehler sterben.“ (Mark Twain)

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In meinem Yogabuch werden Übungen vorgeschlagen, deren bloße Beschreibung mir schon Schwindelgefühle bereitet. Da soll man im Liegen die Beine rechts und links neben den Ohren ablegen und dann nach einer Drehung auf die Füße springen und heraufschnellen in den Kopfstand! Auch was die Atmung angeht, wird einem einiges abverlangt:Beim Einatmen erzeugt man einen schnarchenden Ton, beim Ausatmen den einer Biene.“
– Wenn nun aber mein Summen eine echte Biene anlockt? Was dann? Ich bin allergisch gegen Bienen und Wespen! Ein Stich könnte mich das Leben kosten! Daran haben die Autoren nicht gedacht; und auch nicht daran, dass man die Anleitung zu gymnastischen Übungen nicht gleichzeitig lesen und praktisch umsetzen kann. Mit dem Buch auf der Yogamatte, womöglich morgens um acht – naja, da schlafe ich schnell wieder ein. Und dann bleibt von den sportlichen Vorsätzen nur der Schnarchlaut beim Einatmen übrig…  Da muss es doch Alternativen geben…

 

 

Und ob: Mega-Model Eveline Hall trainiert seit fünfzig Jahren (!) nahezu täglich. Für den Blog hat sie uns Einblicke in ihre Trainingspraxis gewährt. „Fitness“, sagt sie, „kommt genau wie die Schönheit von innen. Deshalb bringt es nichts, Fitnessübungen nachzumachen. Man muss die Abläufe selbst entwickeln und auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen.“ Sie rät deshalb dazu, sich zu Beginn einer Trainingseinheit erstmal vor den Spiegel zu stellen und zu fragen: „Wer bin ich?“ Ein paar Lockerungsübungen und leichtes Stretching dienen der Selbstfindung und Aufwärmung. Jeder muss für sich entscheiden, welche Körperteile er lockern und welche er dehnen will. Wichtig ist nur, dass die Übungen dem Freud’schen Todestrieb im Sinne häufiger Wiederholungen folgen. Selbst wer nur den kleinen Zeh dehnen möchte, sollte dies möglichst häufig tun, um eine Wirkung zu erzielen. „Kontinuität ist alles“, sagt Eveline, „man muss immer dran bleiben!“ 

 

Phase 1: Lockerung und freies Stretching 

    

Leitfrage: „Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?“ 

   

Das Stretching ist dann gelungen, wenn man das Gefühl hat, dass sich der Körper über seine einzelnen Muskeln in den Raum hinein ausdehnt. Dahinter steht die Überzeugung: „Jeder Mensch muss länger werden!“ Hierzu passt Evelines Tipp, besonders die Beinmuskulatur zu dehnen, sei es im Sitzen, Liegen oder Stehen. 

 

Nach dem Aufwärmen trinkt  Eveline erstmal ein Glas frisches Wasser, bevor sie zum Krafttraining übergeht. Dabei hebt und senkt sie drei Kilogramm schwere Hanteln. Wer keine Gewichte zur Hand hat, kann sich mit Büchern oder Stahltöpfen behelfen. Das Krafttraining sollte im Idealfall so lange durchgeführt werden, bis „die Pflicht zur Freude wird!“ Man kennt das ja aus der Philosophie, der fernöstlichen oder dem Existenzialismus: Albert Camus schrieb ja schon vor 60 Jahren, man müsse sich Sisyphos, der einen Felsblock immer wieder denselben Berg hochrollte, als einen glücklichen Menschen vorstellen; und  dieses Prinzip greift nun auch bei den Hanteln!

 

Phase 2: Muskeltraining mit Hanteln

 

Ziel:  So stark sein wie Sisyphos (auch moralisch!)

  

Doch was wäre Steel Woman ohne ihren Steel Man? Nach dem Krafttraining bittet sie ihn zum Tanz. Jetzt kommt doppelter Schwung in die Sache: Er umfasst ihren Körper von hinten, hebt und senkt ihre Arme, sie folgt seinen rhythmischen Bewegungen und geht leicht in die Knie. Beide atmen bewusst. Eveline Hall nennt diese Übung „den Vogel“.  Sie dient der Dehnung und Stärkung des Einfühlvermögens.

 

Phase 3: „der Vogel“ und andere Partnerübungen

 

Die beiden Partner bewegen sich miteinander, sie gehen verschiedene Haltungen ein, aber ohne jemals die Beherrschung zu verlieren. Sie konzentrieren sich nur auf ihre Atemzüge. Das Ganze, das sei hier betont, ist reiner Sport; nichts anderes. Andererseits, wie sagte noch Karl Lagerfeld? „Sexualität ist heute eine Sportart.” Umso besser eigentlich!

 

P.S.

Doch liebe Kinder, die Ihr womöglich diesen Blog lest: Die Partnerübungen machen erst dann richtig Spaß, wenn man schon etwas reifer ist und ein paar Erfahrungen in den Ausdruck einfließen lassen kann…

     

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Die Mega Model Agency dankt den Models Eveline Hall und Bernardo Arriagada fürs Mitmachen, der Stage School/Hamburg für die Bereitstellung des Ballettsaals und Jaan-Eric Fischer für die schönen Fotos.

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http://www.jaan-photography.com/

Jaan-Eric Fischer wurde an der Grenze zu Ostfriesland geboren. Als Kind fotografierte er vor allem die Natur: Schafe im Wattenmeer, Kühe auf der Weide, Leuchttürme oder Windräder. Nach der Schulzeit ging er nach Hamburg und assistierte der Fotografin Gabo. Um sich selbständig zu machen, zog er nach New York. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er als freier Fotograf in Hamburg und Paris. Sein persönliches Fitnesstraining: „Die Kamera halten muss reichen!“

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