Kitty King Comments – Auf den Spuren des Sonnenkönigs: Franziska Frank ist in Versailles für Chanel gelaufen!
Auf den Spuren des Sonnenkönigs:
Franziska Frank ist in Versailles für Chanel gelaufen!
Seitdem sie als Model arbeitete, wurde Franziska Frank von ihrer Oma hin und wieder gefragt, ob sie schon mal Karl Lagerfeld getroffen hätte… Anfang dieser Woche war es endlich so weit: Der „Sonnenkönig“ der Modewelt buchte sie für die Präsentation der Chanel-Cruise-Collection im Schlosspark von Versailles. Zu ihrer Überraschung trug sie während der Schau eine pinkfarbene Perücke. – Hatte Lagerfeld sich hierzu von Katy Perry inspirieren lassen, die seine Schau im Februar unter viel Medienrummel besuchte? Oder liegen bunte Haare allgemein im Trend? Ein Interview mit unserem „Chanel-Mädchen“ der Woche…
Du kommst gerade aus Paris, bist für Chanel gelaufen. Was macht man am Tag nach so einem Spektakel?
Schlafen und zur Ruhe kommen. Ich war eben an der Alster mit meinem Hund spazieren und habe mir das Chanel-Event noch einmal durch den Kopf gehen lassen: Es war ein herrlicher Tag in Versailles. Die Sonne schien, der Himmel war blau, jede Menge netter Leute waren da. Ich kann mir keinen besseren Job vorstellen. Alles passte perfekt.
Auch die pinkfarbene Perücke?
Auf jeden Fall. Ich glaube, dass die Modenschau eine Hommage an die französischen Könige darstellte, die in Versailles früher gelebt haben. Sie trugen ja auch Perücken. Die Visagisten pinselten uns auch genau an die Stelle unter dem Auge, an der Hofdamen früher ihren Schönheitsfleck trugen, das Chanel-Zeichen ins Gesicht. Das sah ziemlich schräg aus.
Wie hast Du reagiert, als Du von der Chanel-Buchung erfahren hast?
Ich habe versucht, mich nicht zu sehr zu freuen. Denn ich bin ja schon in einigen Schauen mitgelaufen und weiß, dass eine Buchung bis zum Fitting immer noch gekippt werden kann. Aber nachdem die Anprobe gut verlaufen war, fühlte ich mich erleichtert und glücklich. Karl Lagerfeld war sehr nett zu mir. Er hat sich nach mir erkundigt und mich auf unsere gemeinsame Heimat angesprochen. Er ist ja auch in der Nähe von Hamburg aufgewachsen, genau wie ich.
Warst Du gar nicht aufgeregt?
Überhaupt nicht. Die Stimmung backstage war so entspannt und ausgelassen, dass man überhaupt nicht auf den Gedanken kam, nervös zu werden. Wir Mädchen haben getanzt und einfach nur Spaß gehabt. Bevor es auf den Laufsteg ging, gab uns der Choreograph noch den Hinweis, wir sollten „voller Energie“ und „selbstbewusst“ auftreten. Das entsprach genau meiner Stimmung. Zum Glück hatte ich Plateauschuhe an. Der Laufsteg war nämlich ein Kiesweg. Auf High Heels hätte man leicht stolpern können, aber auf den dicken Plateausohlen fühlte ich mich absolut sicher. Ich hätte gern einen Blick auf die erste Reihe geworfen; da saß ja zum Beispiel Vanessa Paradis, die ich großartig finde. Aber natürlich guckt man als Model auf dem Laufsteg immer geradeaus; alles andere sähe unprofessionell aus!
Und wie hat Dir die Location gefallen?
Der Park von Versailles ist beeindruckend; ich habe extra für den Blog ein paar Fotos mitgebracht. Man würde sich vorstellen, dass in solch einer großen Parkanlage an Festabenden des Königs klassische Musik gespielt wird. Aber Karl Lagerfeld ließ stattdessen HipHop und Popmusik laufen. Zum Beispiel „Thriller“ von Michael Jackson. Die Musik bildete einen super-Kontrast zum feierlichen Schlossambiente. Ich finde, dass Chanel herrliche Events kreiert, mal abgesehen von der tollen Mode! Karl Lagerfeld lässt sich für sein Publikum immer ganz besondere Dinge einfallen. Ich bin schon gespannt auf das nächste Mal. Hoffentlich darf ich wieder mit dabei sein. Aber jetzt fliege ich erstmal nach New York. Das ist auch spannend, findest Du nicht?
Und ob! Viel Spaß dort – und vielen Dank für das Interview!






