Beiträge vom 1. April 2012

Kitty King Comments – Eine Art Familientreffen Zu Besuch beim zwölften „Event Prominent“ in Hamburg

Sonntag, 1. April 2012 13:53

Eine Art Familientreffen.

Zu Besuch beim zwölften „Event Prominent“ in Hamburg

 

Es ist immer ein großes Spektakel, wenn Nane Mundt und Ted Linow einmal pro Jahr das Event Prominent veranstalten. Am letzten Sonntag fand Hamburgs lustigste Modenschau bereits zum zwölften Mal statt. Das Besondere an dem Event: Hier laufen zu karitativen Zwecken bekannte Persönlichkeiten über den Laufsteg. Sie probieren unterschiedliche Laufstile aus, scherzen und lachen. Da kann man dann sehen, dass Benefiz mit Witz eine Sache ist, die funktioniert: Sämtliche Erlöse aus der Veranstaltung fließen an das Hospiz Hamburg Leuchtfeuer und den Verein Dunkelziffer, dessen Mitarbeiter sich um die Opfer von Kindesmissbrauch und deren Angehörige kümmern. Der Ernst dieser Themen und der Spaß auf der Bühne passen durchaus zusammen: Schon Charlie Chaplin wusste schließlich, dass am meisten bewegen kann, wer die Menschen zum Lachen bringt…

Nane Mundt von der Projektagentur Leopard und Mega-Chef Ted Linow veranstalten das Event Prominent schon seit 1999. Es sei immer wieder schön zu sehen, sagt Nane Mundt nach der Schau, welche Freude alle daran hätten zu helfen. Dies gilt insbesondere für Ted Linow, ohne dessen Engagement das Event Prominent nicht möglich wäre. Er organisiert die Gala und choreographiert die Modenschau mit genau der Begeisterungsfähigkeit, für die er bekannt ist – monatelang in Aktion! Der Zusammenarbeit von Nane Mundt, Ted Linow und ihren jeweiligen Teams verdankt das Event seinen Kult-Status.

 

Dagmar Berghoff überrascht Jahr für Jahr mit neuen Rollen: Diesmal tritt sie als Miss Marple auf. „Sie ist“, sagt Ted Linow, „das Maskottchen der Veranstaltung.“ Doch auch Ulla Kock am Brink spielt eine wichtige Rolle: „Sie hat einen fantastischen Teamgeist und hält hinter der Bühne alle zusammen.“ Die Moderatorin kommt gern nach Hamburg: „Das Event ist eine Art Familientreffen“, sagt sie, bevor sie die Show eröffnet – mit fröhlicher Miene trotz der Blase am Fuß, die sie sich bei den Proben zugezogen hat.

Kim Fisher moderiert die Veranstaltung bereits zum zwölften Mal. „Eine großartige Entertainerin“, sagt Ted Linow. Diesmal hat sie ihre Band mitgebracht. Sie singt, tanzt, moderiert. Schnell, witzig, selbstironisch: „Stehst Du auch auf Ältere?“, will sie vom „Bachelor“ wissen. Dann lässt sie sich dessen berühmte Rose von einem Bühnenarbeiter bringen und erinnert so daran, dass – den hohen Einschaltquoten des „Bachelors“ zum Trotz – starke Frauen ihr Liebesleben doch lieber selbst in die Hand nehmen…

Für die Überraschung des Abends sorgt der Auftritt der Kessler-Zwillinge, die das Publikum mit ihrer Gesangsleistung beeindrucken. Auch Ted Linow ist angetan: „Nur wer so diszipliniert ist wie sie, kann in ihrem Alter noch so Großes vollbringen.“ Sie singen Songs aus Musicals und dann, kaum zu glauben, ein Soulstück von Amy Winehouse. Für dieses Wagnis der 76-Jährigen muss man erstmal die passenden Worte finden; Kim Fisher gelingt das mühelos: „Die beiden sind einzigartig, obwohl sie immer doppelt zu sehen sind.“ Dass passt zu ihrem ersten Song, einem Klassiker aus ihrem Repertoire:  „Es ist nicht einfach, mit seinem Spiegelbild zu leben…“

Kein Problem „mit seinem Spiegelbild“ dürfte Musicaldarsteller Pepe Munoz haben. Gemeinsam mit einer Kollegin, Esther Hehl, setzt er den Schmuck der Firma Wempe in Szene. Sie tanzen eine Choreographie aus dem Film „Sweet Charity“ – passend zum Motto des Abends. Sie stammt von der Broadway-Legende Bob Fosse und wird von Ulla Kock am Brink sogleich, so gut wie möglich, übernommen…

Wempe ist einer der Sponsoren und kreiert regelmäßig „Schmucklinge“ für die gute Sache. Durch den Verkauf des „Glückslings“ (vom letzten Event Prominent) sind innerhalb von anderthalb Jahren 280.000 Euro zusammen gekommen. Seit Sonntag ist nun ein  Schlüsselanhänger („Herzling“) im Handel, rechtzeitig zur Ostern, wenn alle nach kleinen Geschenken suchen…

Am Ende der Veranstaltung trägt Kim Fisher ein langes Abendkleid, auf das ihr Gesicht vielfach gedruckt ist. „So hat sie immer ihre Fischerchöre um sich“, findet Ted Linow. Das Kleid wurde von Wolfhard Münter entworfen. Die vielen Kim-Portraits auf dem weiten Stoff erinnern an die Drucke von Andy Warhol, zwar nicht an deren Farben, aber an Warhols Prinzip der Wiederholung und Differenz, das ja auch die Erfolgsgeschichte des Events ausmacht. In diesem Sinne darf das treue Publikum schon heute gespannt sein auf neue Sensationen beim dreizehnten Event Prominent…

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