Beiträge vom Juni, 2011

Filippa K a/w 11 – Toni Garrn

Donnerstag, 30. Juni 2011 12:10

Model: Toni Garrn

Fotograf: Alasdair McLellan

Thema: Allgemein |

INTRODUCING: Julius Pfister

Mittwoch, 29. Juni 2011 13:55

 

 

Mit Tunnelblick voraus!

Mega-Model Julius Pfister in Mailand und Paris   

 

Julius Pfister besucht die neunte Klasse einer Realschule in Würzburg. Er ist erst sechzehn, erst seit drei Monaten  Model und lernt gerade das internationale Designeralphabet kennen – praktischerweise dadurch, dass die Modehäuser ihn einfliegen lassen und sich ihm persönlich vorstellen. Während der Modewochen in Mailand und Paris fragten Prada, Louis Vuitton, Calvin Klein und Yves Saint Laurent ihn exklusiv an. Doch wie es das Wörtchen „exklusiv“ nun einmal mit sich bringt, kann selbst ein Julius (zumal ohne Cäsar) nicht überall gleichzeitig regieren. So lief er am Ende exklusiv für Givenchy in Paris. Er ging lässig über den Laufsteg, so wie er daheim in Würzburg über den Pausenhof schlendert und den Mädchen vermutlich den Kopf verdreht. Es war seine erste Modenschau überhaupt. Natürlich sei er aufgeregt gewesen, sagt er, aber „da muss man durch. Ich habe eine Art Tunnelblick aufgesetzt und mir gedacht: Einfach nur laufen!“  Nun häufen sich die Julius-Anfragen in der Agentur: Michalsky-Show oder noch ein schönes Editorial? Weder noch, denn Julius muss zur Schule gehen. Erst in sechs Wochen beginnen in Bayern die Sommerferien.

Vor einigen Monaten dachte Julius noch daran, nach der Schule eventuell zur Polizei zu gehen. Aber dann schickte seine Schwester einige Facebook-Fotos von ihm zu Mega nach Hamburg. Am 18. April stellte er sich dort vor, und am 11. Mai wurde er bereits auf der internationalen Model-Website models.com als „Model of the week“ gelistet. Manches von dem, was seitdem passierte, ging ein bisschen zu schnell für ihn. Jedenfalls konnte er sich nicht alles merken. Fragt man ihn nach seinem ersten Job, hält er kurz inne: „Ich weiß es nicht mehr. So etwas ist schnell vergessen.“ Doch dann erinnert er sich wieder: „Es war ein Job in der Schweiz, und der Fotograf ging auf die siebzig zu.“ Walter Pfeiffer wurde sicherlich schon mal euphorischer beschrieben, etwa von Sir Elton John, der seine Fotografien sammelt. Aber Julius ist von Grund auf geerdet. Die große Show um Namen und Reputationen interessiert ihn nicht: „Backstage bei Givenchy waren auch ein paar berühmte Models. Aber ich weiß nicht, welche es waren.“ 

Seiner neuen Umgebung begegnet er mit Verwunderung. Bei seinem zweiten Shooting „waren die Klamotten relativ dünn“, erzählt er, „aber sie galten dennoch als Winterkleidung.“ Und vor der Givenchy-Modenschau erstaunte ihn, dass gleich „vier Leute gleichzeitig“ an ihm herumzupften, für Maniküre, Pediküre, Haare und Make-Up: Lauter Dinge, die in seinem bisherigen Leben überhaupt keine Rolle gespielt haben. Er mache sich nicht viel aus seinem Aussehen, sagt er, und gibt auch gleich ein Beispiel: „Wenn ich morgens aufstehe und die Haare abstehen, tue ich Wasser drauf.“ – Schnelle Wege, pragmatische Lösungen, das ist seine Art. Bislang hat er sich nach der Schule im Sportverein als Boxer ausgetobt. Spezialgebiet: Street Fight. Um aber nicht  plötzlich mit blauem Auge oder gebrochener Nase vor der Kamera zu stehen, hat er die Boxhandschuhe beiseite gelegt. Warum auch kämpfen? Kommen, sehen, siegen, wie einst sein berühmter Namensvetter: Diese Chance bietet sich ihm. Jetzt fehlen nur noch ein paar weitere Lorbeeren.

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Vogue Italian Beauty Story – Michaela Kocianova

Freitag, 24. Juni 2011 8:47

Model: Michaela Kocianova

Thema: Allgemein |

Kitty King comments: Thats-a-wrap.tumblr.com by Richard Kranzin

Mittwoch, 22. Juni 2011 10:14

Mega-Model Richard Kranzin hat seinen eigenen Newsticker

 

„That’s a wrap!“, sagen die Leute in Amerika zum Abschluss eines Fotoshootings: „Das haben wir im Kasten!“ Nach diesem Ausspruch hat Mega-Model Richard Kranzin seinen neuen Blog benannt, in dem er täglich über sein Model-Leben berichtet. Die Idee hatte der 21-Jährige vor ein paar Wochen: „Nach einer Reise kam ich wieder mal nicht dazu, alles zu erzählen. Jetzt poste ich das Neueste einfach; so wissen Freunde und Familie immer Bescheid.“ Abends sitzt er eine Stunde oder länger am Computer, um Fotos und Texte zusammenstellen. Die Einträge sind liebevoll gestaltet. Seine Entschuldigung am Telefon: „Leider fehlt mir die Zeit für rhetorische Mittel“ ist völlig überflüssig. Denn der Blog ist gerade deshalb großartig, weil Richard sprachlich nichts verkompliziert und sich auch nicht verstellt, sondern straight forward schreibt und ähnlich locker, wie er sonst über den Laufsteg geht.

Statt auf wichtig zu machen, nennt er sich auch mal „Ödipus auf Reisen“ oder zeigt ein Foto seines verstauchten Fußes mit dem Kommentar: „Ich glaube, ich werde (…) Qualen erleiden! Wenn mir der Fuß die Shows in Paris versaut, raste ich aus!” Einige Tage zuvor fühlte er sich wie bei einer „Achterbahnfahrt nach unten“ und verschickte das Bild eines tunnelartigen U-Bahn-Abteils. Man kann leicht erahnen, wie satt er zu diesem Zeitpunkt die Rennerei zu Castings hatte. Doch die Mühe lohnte sich: „Juhuuuu! (…) Um 10 Uhr machte ich mich auf den Weg zur Show von Costume National.” Dass die Internetplattform seines Blogs „Tumbler” heißt (u.a. „Stehaufmännchen”), passt gut zu den Höhen und Tiefen, über die im Blog zu lesen ist.

Immer im Hintergrund: Mega-Model Hans Hatt, mit dem Richard während der Schauen in Mailand und Paris täglich unterwegs ist. Sie haben die gleichen Agenturen, teilen Zimmer, viele Casting-Termine und tauschen sich gerne über das Leben aus: „Die Nacht war geprägt von tiefgreifenden Gesprächen. Nur vier Stunden Schlaf waren das Resultat. Denn wieder einmal haben die frühen Vögel Hans und ich probiert, den Wurm zu fangen.” Wie auch immer das gemeint ist – lustig ist die Formulierung allemal. So wie das Foto seiner aufgeplatzten Jeans nach einem Burger-Menü bei McDonald’s. Oder seine Zitate des Model-Kollegen Louis. Er ist noch nicht so lange dabei und kann sich die Namen der Kunden nicht merken: Mit „Metro“ meint er Etro, die Firmen Givenchy und Alexander McQueen nennt er „Gevinschi“ und „Alexandro Queens”. 

Für Richard und seine Mitstreiter ist die Mode vor allem Berufswelt. Niemand wird sinnlos auf einen Sockel gehoben. Ein Job ist ein Job; ob nun bei Dior oder für ein kleines Magazin. Die Unbeschwertheit dieses Ansatzes tut ungemein gut. So viele Modeblogger geraten teils über modische Lappalien außer sich. Richard Kranzin nutzt seinen Blog dazu, um nach einem stressigen Tag zu sich zu kommen. So entstehen sehr schöne Zeilen. Sie spiegeln das wahre Leben, geballte Jugendlichkeit und ein bisschen Sturm und Drang.

http://thats-a-wrap.tumblr.com/

 

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Etro f/w 11 – Aymeline Valade

Mittwoch, 22. Juni 2011 8:46

Model: Aymeline Valade

Fotograf: Mario Testino

Thema: Allgemein |

H&M summer 2011 – Frida Gustavsson

Dienstag, 21. Juni 2011 14:32

Model: Frida Gustavsson

Fotograf: Patrick Demarchelier

Moderedaktion: Robert Rydberg

Thema: Allgemein |

D&G F/W 11 – Aiste Regina Kliveckaite & David Agbodji

Montag, 20. Juni 2011 13:24

Models: Aiste Regina Kliveckaite & David Agbodji

Fotograf: Mario Testino

Thema: Allgemein |

Dolce & Gabbana F/W 11 – Isabeli Fontana & Kate King

Montag, 20. Juni 2011 11:27

Models: Isabeli Fontana & Kate King

Fotograf: Steven Klein

Thema: Allgemein |

Fashion Week Berlin – Mega Model Showpackage

Freitag, 17. Juni 2011 11:58

Berlin 06.-09. Juli 2011


On Special Request:

Alek Wek

Aymeline Valade

Carmen Kass

Christina Kruse

Erin O’ Connor

Eva Herzigova

Frida Gustavsson

Gertrud Helgelund

Isabeli Fontana

Ines Sastre

Jerry Hall

Kamila Filipcikova

Karmen Pedaru

Kasia Struss

Kinga Rajzak

Lais Ribeiro

Lisa Cant

Lizzy Jagger

Marina Perez

Michaela Kocianova

Mirte Maas

Natasha Poly

Stella Tennant

Suvi Koponen

Tatjana Patitz

Toni Garrn

Viktoriya Sasonkina

Yuliana Dementyeva

and many others!!!


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Kitty King comments: Showpackage Berlin 2011 06.-09.Juli

Mittwoch, 15. Juni 2011 17:59

„Get ready for your fashion show!“

Die Mega Model Agency zählt die Tage bis zur Berliner Modewoche.

Vom 6. bis 9. Juli wird mal wieder die Modewoche in Berlin stattfinden, die „Börlin Fashion Week“, wie alle immer so schön sagen. Erstmals wird das Schauen-Zelt nicht auf dem Bebelplatz stehen, sondern auf der Straße des 17. Juni. Datum und Austragungsort können also verwechselt werden. Schon gehen die ersten Anrufe ein: „When is the Berlin fashion week? June 17th?“ Man müsste eine Rundmail an alle Akkreditierten schicken: „The party on June 17th (-street!) will start in about three weeks“ ­– mit passendem Google-Street-View dazu, damit auch bei ausländischen Gästen der Groschen fällt…

Noch laufen die Vorbereitungen in alle Ruhe ab. Traditionell wird es ja erst an den Tagen unmittelbar vor Beginn richtig hektisch: Die PR-Leute sitzen bis spät nachts an den Gästelisten, dem Designer fällt in letzter Sekunde ein besonderer Dreh ein, der „sofort!“ (Pech für die Näherinnen) in die Kollektion muss. Models eilen zu Castings und Fittings, und ihre Booker nehmen ausnahmsweise auch nach der „Tages-Schau“ sonntagabends noch Buchungen entgegen: „Tatort Berlin Fashion Week“ statt Fernsehkrimi. Da müssen alle Beteiligten durch.

Journalisten und Prominente kommen zuletzt in die Gänge. Je wichtiger sie sind, desto später. Hier gilt das modische Diktat „die Ersten werden die Letzten sein“ – die Gäste aus der ersten Reihe nehmen zuletzt Platz. Auf sie warten alle. Herr Wowereit ist die Ausnahme in der Front row. Er kommt pünktlich, doch wenn etwa die Vogue noch fehlt, muss auch der Bürgermeister warten, bevor er eine Rede halten oder einen Award ankündigen kann – den P&C-Award, Premium-Award, Karstadt-Award, Baltic Fashion Award oder die Becks-Experience… Es werden ja wechselnde Preise verliehen von Saison zu Saison. Übrigens nicht nur an Designer, sondern auch an die Gäste, die zur Belohnung für ihr Durchhalten hier und da „Goodie-Bags“ geschenkt bekommen.

Zwar ist die Modewoche eigentlich nur vier Tage lang. Aber trotzdem sprechen alle von einer Woche, vielleicht, weil sie die Nächte zu ihrer Arbeitszeit gleich hinzuzählen. Nach der ersten Nacht macht sich hier und da schon Müdigkeit bemerkbar. Die meisten geladenen Gäste haben ja im wahren Leben Bürojobs und sind an geregelte Arbeitszeiten und ausreichend Schlaf gewöhnt. Aber mit Beginn der Berlin Fashion Week sitzen sie plötzlich am berühmten „Schreibtisch im Nachtleben“ oder stehen auf Empfängen und Partys bis in die Nacht. Das Berliner Nachtleben verändert sich sichtbar. Die Fraktion „arm, aber sexy“ wird endgültig ins Berghain verbannt. Dafür überall Ü30- und Ü40-Party mit Besserverdienenden in Designerkleidung. Außerdem: Mehr Champagner als sonst. Small Talk, Fachgespräche, Finger Food und natürlich Flying Food.

Die fliegenden Häppchen bewahren nur leider nicht vor dem Katzenjammer am nächsten Morgen, wenn um neun oder zehn die erste Schau beginnt. Der Kopf dröhnt noch, sein Besitzer reduziert die anfängliche Fashion-Euphorie jetzt auf das Wesentliche: „Wann muss ich wo sein, um mich mit wem zu treffen? Wessen Schau sehe ich gerade? Wohin danach?“ Aus den üblichen W-Fragen werden zusehends „Oh weh!“-Fragen: Die Absatzschuhe drücken, der Schlafmangel wird immer akuter. Verkaterte haben das Gefühl, ihr Kopf wiege ebenso schwer wie dieser uralte Felsblock, den Sisyphos immer wieder gen Gipfel schieben musste. Nur mit dem Unterschied, dass die Gipfel hier „Weekend-Dachterrassenempfang“ oder „Soho-House-Dachterassenempfang“ heißen. Treppauf, treppab. Und wieder zurück zum Shuttle-Service. Die schwarzen Limousinen hupen sich durch den Verkehr wie in einem neuen Video zu Bowies: „Fashion / Turn to the left / Fashion / Turn to the right. / Beep-beep!“ Am Ende finden sie immer wieder zurück zum weißen Modewochen-Zelt. Diesmal auf der Straße des 17. Juni, wohlgemerkt!

Mega-Show-Packages

Also nur noch drei Wochen, und schon jetzt ist die Mega Model Agency im „angenehmen Fashion-Stress“ (Ted Linow). So entstand die Idee, für Kunden der Agentur ein außergewöhnliches „Show-Package“ zu kreieren. Die prall gefüllten Jute-Taschen werden in den kommenden Tagen von den Berliner Bookern persönlich an die Kunden in der Hauptstadt verteilt. Wer als Kunde nicht in der Hauptstadt wohnt, kann sich auf den Postboten freuen…

Sie enthalten – neben wichtigen Informationen – praktische Hilfsmittel für die Berliner Modewoche, darunter den „Mega-Fächer“ sowie eine Schlafbrille und Baldrian für das wohltuende Nickerchen zwischendurch.

Und was ist in dem verpackten Geschenk? Das verraten wir noch nicht. Nur soviel: Während die Liste mit den Namen der Designer, die präsentieren werden, erst in dieser Woche veröffentlich wird, haben einige Mega-Models ihr Kommen bereits zugesagt…

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