Beiträge vom Juli, 2010

Arise Magazin Juni 2010 Cover – Alek Wek

Donnerstag, 29. Juli 2010 9:33

Model: Alek Wek

Thema: Allgemein |

Anna Sui Beauty F/W 2010 – Frida Gustavsson

Mittwoch, 28. Juli 2010 12:44

Model: Frida Gustavsson

Thema: Allgemein |

Christina Kruse im Interview mit Cordula Reyer – Welt am Sonntag

Montag, 26. Juli 2010 8:27

Christina Kruse im Interview mit Cordula Reyer

Thema: Allgemein |

Shiseido clé de peau beauté f/w 2010 – Toni Garrn

Freitag, 23. Juli 2010 14:19

Model: Toni Garrn

Fotograf: Mert Alas und Marcus Piggott

Stylist: Edward Enninful

Hair: Sam McKnight

Makeup: Lucia Pieroni

Thema: Allgemein |

Vogue Nippon September 2010 – Natasha Poly

Donnerstag, 22. Juli 2010 14:52

Model: Natasha Poly

Fotograf: Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin

Stylist: George Cortina

Haare: Sam McKnight

Makeup: Ellis Faas

Thema: Allgemein |

Deutsche ELLE August 2010 – Caroline Schrödl

Mittwoch, 21. Juli 2010 16:26

Model: Caroline Schrödl

Fotograf: Katerina Tsatsani

Styling: Isabel Arnhold

Haare/ Make Up: Manos

Thema: Allgemein |

Kitty King comments: Models – eine “gefährdete Art”?

Dienstag, 20. Juli 2010 15:52

  

„Mega“ bei der „Michalsky Style Nite“  

   

Beim Einchecken in die von der Lufthansa gesponserte Michalsky-Show geht es zu wie am Flughafen: Jede Menge Business Leute zeigen ihre Pässe vor! Zum Glück kein Abtasten, kein weiteres Durchleuchten mehr, nachdem die PR-Agentur bereits wochenlang Gäste-Profile studiert hat, um am Ende die hoffentlich perfekte Gästeliste vorliegen zu haben. Dass die Kontrollen auf dem Weg zur Michalsky-Schau von Saison zu Saison strenger werden, ist wohl eine Folge des Massenansturms, den seine Events seit Jahren auslösen, weil das ganze Berliner Partyvolk miterleben möchte, wie der Popstar unter den Berliner Designern seine Kollektionspräsentation im großen Stil feiert.  

Der kreisrunde Laufsteg im Tempodrom  erstrahlt ganz in Weiß, der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Schade nur, sagt mein Nachbar, dass Patricia Riekel nicht da sei. Denn eine Show ohne die „Bunte“ – die Chefredakteurin trägt ja nicht immer nur Schwarz… – sei jawohl keine Show. „Ach, ja?“ So hatte ich es noch nie gesehen; darauf erstmal einen Schluck Champagner… Wieder etwas dazugelernt!  

Christiane Arp von der Vogue und Alfons Kaiser von der F.A.Z. haben gerade in der First Class vor dem Laufsteg Platz genommen, als eine Lautsprecher-Stimme verkündet: „Welcome, ladies and gentlemen. (…) The star of the show will be Michael Michalsky.“ Diese Nachricht überrascht nun allerdings wenig: Auf der Absperrung vor dem Tempodrom ist der Name MICHALSKY in riesigen Buchstaben angebracht. Selbst blinde Michalsky-Lufthansa-Passagiere mit großen Sonnenbrillen können diesen Namenszug unmöglich übersehen!  

Und dann geht es auch schon los, aber nicht gleich mit ihm, sondern mit der Kollektion des Londoner Labels Maharishi. Viel Beige und Khaki, kurze Hosen zu Army-Jacken, Schutzhelme, Trinkflaschen, wuchtige Schuhe. Ein starker Kontrast zu all den romantischen Seidenkleidern bei der Modewoche bislang. Die Outfits erinnern an Tropenkleidung. Aber auch etwas von der „Operation Desert Storm“ schwingt in den Wüstenfarben der Uniformen mit: „Mega“-Model Benny Ernst kommt als Rettungssanitäter mit einem Rucksack vom „Roten Kreuz“ daher. Sind etwa Modeopfer im Saal, die verarztet werden müssen?  

Die Maharishi-Kollektion unter dem Motto „Theatre of War“ stimmt inhaltlich auf die anschließende Darbietung der Sopranistin Nadja Michael ein, die eine Arie aus „Medea“ mit großer Theatralik vorträgt. Darin geht es um Leben und Tod, ja um Mode und ein vergiftetes Kleid. Ihr eigenes ist giftig-orangefarben. Das lässt Böses erahnen, zumal bei den dramatischen Posen der Künstlerin. Wo ist Benny vom „Roten Kreuz“? Er ist sicherlich der schönste Sanitäter von allen, die an diesem 40 Grad heißen Tag überall in Berlin im Einsatz sind. Hier ein Foto von ihm aus der Schau, allerdings in einem anderen Outfit.   

   

   

Das nächste „Mega“-Highlight setzt Toni Garrn, die bei der Modewoche exklusiv für Michalsky läuft und die Schau wenige Tage nach ihrem 18. Geburtstag eröffnet. Sie trägt einen weißen luftigen Overall mit Fledermausärmeln. Vor den Kameras der Fotografen breitet sie einmal kurz die Arme aus, auf Wunsch des Designers, der ihren Auftritt nach der Schau begeistert kommentiert, ebenso wie eine Journalistin, die den Laufstil von Toni Garrn im backstage Bereich als „gazellenhaft, so aufrecht und stolz“ bezeichnet.     

   

  

  

Die Kollektion enthält sehr schöne fließende Seidenkleider, die Frauen wie griechische Göttinnen aussehen lassen. Die edlen Stoffe stehen den „Mega“-Mädchen ausgezeichnet. Wie Toni Garrn, haben auch Hanne Brüning und Rebeca Prado einen sehr eleganten Laufstil, den extrem hohen Schuhen zum Trotz, auf die Näherinnen in tagelanger Arbeit Pailletten und Kristalle genäht haben. Für die Anfertigung der Kollektion hat Michalsky 186.000 Swarowski-Kristalle bestellt! Er schmückt die Frauen gern, selbst an den Füßen.  

Dass Hanne – nach der Haute Couture-Schau von Chanel einige Tage zuvor in Paris – erst ihre siebte Modenschau läuft, merkt man überhaupt nicht. Dafür aber, wie außergewöhnlich hübsch die Abiturientin ist. Mit ihrem Schmollmund und den großen Augen könnte sie in Michalskys Blümchen-Overall mit kleinem weißen Kragen auch für die Puppenbauer der Käthe Kruse-Werkstatt Modell stehen; ein Bildnis von einem Mädchen!   

   

  

Michalsky sieht die Frau im nächsten Sommer teils in langen Gewändern, teils aber auch noch im Mini. Er hüllt sie in Seide, in goldene Paillettenkleider, kleidet sie aber auch in schwarzes Leder oder legt ihr einen breiten Metallring um die schlanke Taille. Als Inspirationsquellen für die Schau nennt er Grace Jones und Lady Gaga. Aber auch das triadische Ballett habe seine Arbeit beeinflusst, das in den 1920er Jahren von Oskar Schlemmer (nicht zu verwechseln mit Horst Schlemmer…) als dreigliedriger Tanz entwickelt wurde. Bauhaus und Grace Jones? Geht das zusammen? Er mache „keinen Unterschied zwischen Hoch- und Popkultur“, sagt Michalsky, der am gleichen Tag sein erstes Parfum gelauncht hat. Vielseitigkeit ist seine Art: Im Hause Michalsky werden neben der High Fashion auch Entwürfe für einen Sportartikelhersteller der chinesischen Dongxiang-Gruppe angefertigt. Außerdem Kostüme für das Musical „Yma“ im Berliner Friedrichstadtpalast, die nach der Modenschau von einigen Tänzerinnen und Tänzern in drei Tanzszenen vorgeführt werden. Das triadische Ballett lässt grüßen…  

    

Bei den Herren sucht man diesmal vergeblich nach den typischen Michalsky-Jeans mit tief sitzendem Schritt. Stattdessen zeigt Michalsky gut sitzende Anzüge,  Shorts und Hemden in Pastellfarben, sommerlich leicht, perfekt für Abende wie diesen. Einige Entwürfe spiegeln das Motto der Schau, „Gefährdete Arten der nördlichen Hemisphäre“, besonders deutlich. Sie weisen Stoffdrucke auf, die dem Fell des Iberischen Luchses sowie einem Schmetterling (dem Monarchfalter) und einem Vogel (dem Papageientaucher) nachempfunden sind. Die „Mega“-Models Daniel Thomsen, Gerrit Kramer, der zuletzt bei den Schauen in Mailand zu einem Liebling der Designer avancierte, Marcus Scheumann und Timo Rademann heben sich von der Konkurrenz stark ab, denn sie sind zweifellos die schönsten Male Models auf dem Laufsteg, jung und sexy, so wie wohl auch Michalsky den Mann sieht.  Schade nur, dass das Quartett auf der After-Show-Party wie vom Aussterben bedroht – nämlich gar nicht – erscheint. Das Motto „gefährdete Arten“ haben die Jungs wohl wörtlich genommen. Ganz schön clever, wenn man an einen der wichtigsten Grundsätze der Modelbranche denkt: Mach’ Dich rar, mach’ Dich beliebt… – Wer heute bei der großen Party fehlt, wird morgen dafür umso eher als Topmodel aufwachen, und dann ist es natürlich gut, schön ausgeschlafen zu sein. Bravo, Jungs!   

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Kitty King comments: Von der Schulbank zu Chanel

Freitag, 16. Juli 2010 17:01

Von der Schulbank zu Chanel

Mega-Model Hanne Brüning im Interview

Beim Michalsky-Fitting fragt Hanne Brüning höflich, ob sie sich ein Wasser vom Catering-Tisch nehmen dürfe. Später fährt sie mit der S-Bahn zum Hackeschen Markt, um eine Freundin zu treffen. „Wie wäre es mit einem Taxi?“, frage ich sie. „Nicht nötig“, antwortet Hanne. Sie ist höflich und bescheiden im Auftreten, ein zartes Wesen, das plötzlich inmitten der wundersamen Welt der Mode steht. Bei den Haute Couture-Schauen Anfang Juli in Paris wurde sie von Chanel gebucht und zog alle Blicke auf sich. Jetzt rufen die Vogue und Konsorten bei Mega an und fragen nach ihr…

Während ich Hanne zum Fitting für die Michalsky-Modenschau begleite, bemerke ich, was für ein außergewöhnliches Mädchen sie ist, das sich Zeit nimmt für einzelne Momente, Gedanken und Menschen, statt dem rasanten Tempo einer Modewoche zu verfallen. Sie denkt genau über das nach, was sie sagt, und greift auch mal nach Stift und Papier, um eine Antwort mit Hilfe einer kleinen Zeichnung zu präzisieren. Hanne kann sehr gut zeichnen; sie liebt die bildenden Künste ebenso wie das Theater. Später möchte sie vielleicht mal Kulturmanagement studieren, aber erst später. Denn jetzt ist erstmal ihre Model-Karriere an der Reihe, die sie voller Neugier und Tatendrang angeht.

 

K.K.: Eben bist Du für Rena Lange gelaufen. Wie war es?

Hanne Brüning: Sehr schön, die Atmosphäre war ruhig und entspannt, mir gefiel von meinen Outfits besonders ein luftiges Chiffonkleid. Die Farbe ging von dunkelblauen Tönen über in hellere Blautöne und dann in Weiß. Ein „rüschenhaftes“ Kleid mit Pailletten – sehr schön! Die Themen der Kollektion, Sylt, Sonne, Urlaub, konnte man ihm sehr gut ansehen.

Wie fühlst Du Dich, bevor Du auf den Laufsteg gehst?

Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, daher sind die Proben sehr wichtig für mich. Bei der Chanel-Schau fühlte ich mich sehr gut aufgehoben. Aber trotzdem hatte ich meine roten Hände, die ich dann immer in die Luft halte, damit sie ihre normale Farbe zurückbekommen. Das sieht bestimmt komisch aus, muss aber sein… 

Bei der Rena Lange-Schau waren die Schuhe ein kleines Problem. Die Absätze waren sehr hoch, und da meine Schuhe mir auch noch zu groß waren, retteten mich eigentlich nur die Riemchen ums Fußgelenk herum. 

Du bist wirklich sehr gut gelaufen, sehr elegant – hinein in Dein neues Leben nach dem Abitur. Wie ist das denn so gelaufen?

Ganz gut, ich bin mit meiner Abschlussnote „gut“ zufrieden. Englisch, mein einer Leistungskurs, lag mir nie so ganz. Aber in Kunst, dem anderen Leistungsfach, konnte ich prima punkten. Die schriftlichen Prüfungen liegen jetzt schon zweieinhalb Monate zurück. Mein Zeugnis habe ich aber erst vor drei Wochen bekommen. Die Abi-Zeit war natürlich anstrengend. Ständig musste ich meinen Freunden absagen, um Zeit zum Lernen zu haben. Aber es waren dennoch schöne Monate; die Abschlussfeiern an der Schule haben natürlich Spaß gemacht! 

Wie hast Du den Sprung in die Modewelt geschafft?

Eine Freundin meiner Mutter hat mir geholfen, an meine ersten Probeaufnahmen zu kommen, mit denen ich mich dann bei Mega beworben habe. Jetzt war ich gerade zwei Wochen lang in Paris…

Und? Was hast Du erlebt?

So viele Dinge auf einmal… Ich habe mir die ganze Stadt angesehen, den Eiffelturm, Sacré Cœur, Montmartre, den Louvre, Notre-Dame… Ich war ja zum ersten Mal in Paris. Gearbeitet habe ich natürlich auch und in einem Model-Appartment gewohnt, in der Nähe des Eiffelturms, also in einer sehr schönen Gegend. Fünf Mädchen in einer WG, da war immer was los… Wenn man zum Arbeiten in eine neue Stadt kommt, sieht man auch Ecken, die Touristen nicht zu Gesicht bekommen; das hat mir gefallen.

 

Du bist die Haute Couture-Schau für Chanel gelaufen. Wie war das?

Die Schau hat mich sehr beeindruckt. Was für einen Aufwand so eine Veranstaltung mit sich bringt: All die Hairstylisten, Visagisten, ein riesiges Buffet, und wir Models haben Taschen voller Chanel-Kosmetikprodukte geschenkt bekommen. Ich frage mich, was so eine Schau insgesamt kostet. Auf dem Laufsteg stand ein haushoher goldener Löwe, er wurde innerhalb von drei Monaten gebaut – ein ganz schön langer Zeitraum, wenn man bedenkt, wie kurz der Löwe nur zu sehen war. Die Kleider waren aus ganz teuren Stoffen und mit Brokat, Perlen und Spitzen besetzt. Ich trug ein ganz tolles Kleid aus glänzender Seide, gerade geschnitten, und darüber eine kurzärmelige Jacke. Beides wunderschön.

 

Und wie war die Begegnung mit Karl Lagerfeld?

Sehr angenehm, ich habe ihn beim Fitting gesehen, und er war sehr nett. Bei der Schau kam er im Finale auf den Laufsteg. Wir Models haben ihn wie ein Ameisenhaufen umgeben; hoffentlich konnte ihn das Publikum dennoch gut sehen!

 

Aber Hanne: Hauptsache, wir konnten Dich sehen!

Vielen Dank für das Interview und alles Gute weiterhin!

 

Video Chanel

http://www.chanel.com/fashion/2#2-fall-winter-2010-haute-couture-chanel-fashion-show-19,0

Thema: Kitty King comments |

Ralph Lauren – Geoffroy Jonckheere

Freitag, 16. Juli 2010 15:52

Polo Ralph Lauren Wimbledon Collection Sommer 2010

Model: Geoffroy Jonckheere

Fotograf: Arnaldo Anaya Lucca

 

Polo Ralph Lauren S/S 10

Model: Geoffroy Jonckheere

Fotograf: Arnaldo Anaya Lucca

Thema: Allgemein |

American Vogue Juli 2010 – Frida Gustavsson

Donnerstag, 15. Juli 2010 9:36

Model: Frida Gustavsson

Fotograf: Patrick Demarchelier

Stylist: Phyllis Posnick

Haar: Orlando Pita

Makeup: Gucci Westman

Thema: Allgemein |