SZ-Magazin: Georgia May Jagger – Meine Eltern waren nichts Besonderes – Eltern eben!
Freitag, 26. Februar 2010 10:30
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Freitag, 26. Februar 2010 10:30
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Freitag, 26. Februar 2010 10:22
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Mittwoch, 24. Februar 2010 16:53
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Mittwoch, 24. Februar 2010 10:45
Jana Flötotto im Portrait
Greenich Village, New York, Samstagmorgen um acht: Jana Flötotto sieht aus wie frisch aus dem Ei gepellt – ungeschminkt, in einem blau-weiß geringelten Shirt, die Haare am Hinterkopf lose festgesteckt, holt sie sich noch rasch einen Tee und nimmt dann Platz am heimischen Computer, um eine Runde mit mir zu skypen. Sie hat große blaue Augen, lacht viel und spricht schnell. Kaum eine Pause zwischen den Sätzen zu machen, verpflichtet zu absoluter Ehrlichkeit. Das weiß auch sie selbst. Sie sei „ein ehrliches Gänseblümchen“ und „hasse es, wenn Leute unnötig auftrumpfen wollen.“
Bei ihr reicht es eben, wenn sie auch nur annähernd erzählt, was sie gerade so treibt, um
andere zu beeindrucken: Buchungen auf der ganzen Welt, und außerdem besitzt sie einen eigenen Modeladen im westfälischen Bielefeld, in dem sie sich zwischen zwei Modeljobs auch mal selbst hinter die Theke stellt. Ihre Fingernägel sind rot lackiert, sie streicht sich ein paar Strähnen aus dem Gesicht, nimmt einen großen Schluck Tee und denkt laut über ihr Model-Leben nach: „Limousinen und Partys, da fühle ich mich schnell bedrängt. Ein Model steht ja schon genug im Mittelpunkt.“ Das sei „etwas anstrengend manchmal.“ – Als sie Anfang vergangenen Sommers mit dem Geiger David Garrett gesichtet wurde, bedrängten Reporter der Klatschpresse sogleich die ganze Familie. Daraus hat sie gelernt und übt sich nun in äußerster Diskretion, wenn es um ihren neuen Freund geht, einen Bielefelder Fußballprofi, [...]
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Donnerstag, 18. Februar 2010 9:49
Model: Frida Gustavsson
Fotogarf: Greg Kadel
Haare: Peter Gray
Make-up: Stephanie Kunz
Moderedakteure: Nicola Knels/Lynn Schmidt
Assistenz: Isabelle Brauweiler/Lisa Kielwein
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Mittwoch, 17. Februar 2010 9:12
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Dienstag, 16. Februar 2010 14:03
Großer Auftritt bei Calvin Klein:
Mega-Model Philipp Schmidt in New York
Vorgestern ist er in New York für Calvin Klein gelaufen, gestern wurde er für die amerikanische Vanity Fair
fotografiert. Und das war nur der Anfang. Das dicke Ende steht Philipp Schmidt am Mittwoch erst noch bevor: Eine Statistik-Klausur an der Uni in Erlangen! – Da könnte er dann mal ausrechnen, wie ungewöhnlich, statistisch gesehen, sein bisheriger
Wochenplan gewesen ist.
Es ist Montagmorgen, acht Uhr, Philipp ist gerade aufgestanden und hat etwas Zeit für ein kurzes Telefon-Interview. Um zehn Uhr muss er bei der Agentur DNA sein, um einen Vertrag zu unterschreiben. Sie haben ein Dreiviertel Jahr lang auf ihn gewartet und wollen ihn unbedingt repräsentieren, nachdem er, über Mega gebucht, für Calvin Klein gelaufen ist. Aber natürlich auch, weil der 21-Jährige so unwahrscheinlich gut aussieht. (Gäbe es eine statistische Untersuchung zum durchschnittlichen Aussehen bayerischer Studenten: Er wäre der Lichtblick darin!)
Männlich und markant die Gesichtszüge, sanft geschwungen dagegen der Mund. Makellos
auch der Körper, athletisch und schlank. Auf den Bildern sieht man leider nicht die kleine Spalte zwischen Philipps vorderen Schneidezähnen, die seinem Lächeln etwas Spitzbübisches verleiht und zu einem Markenzeichen werden könnte.
Es war bereits sein zweiter Auftritt für Calvin Klein. Auch im vergangenen Sommer ist er, damals in Mailand, für Calvin Klein gelaufen. Als Philipp anschließend, auf dem Weg zur After-Show-Party, über den Platz vor dem Duomo ging, erblickte er zuerst den heiligen Dom und dann – heiliger Strohsack! – sich selbst: Das Video der Schau wurde an einer Hauswand gleich neben dem Gotteshaus gezeigt, wieder und wieder, bis spät in die Nacht hinein. Sich selbst in Überlebensgröße über den Laufsteg gehen zu sehen, noch dazu in dieser Umgebung; das sei ihm schon komisch vorgekommen, sagt Philipp.
Die After-Show-Party vorgestern in New York hat ebenfalls bleibende Eindrücke bei ihm hinterlassen: „Überall standen Tischtennisplatten herum, wir haben dann ein paar Runden gespielt.“ Ob berühmte Personen da gewesen seien, möchte ich wissen. Er weiß es nicht. Prominenten beim üblichen Ping-Pong-Spiel aufzulauern, ist ja auch eher Sache der Klatschpresse.
In Erlangen spielt Philipp regelmäßig Volleyball, doch in letzter Zeit musste er das Training öfters ausfallen lassen: „Ich bin ja viel gereist, nach Mailand, Kapstadt, Berlin, jetzt New York.“ Die Reisen machen ihm Spaß, aber nur, solange seine Freundin Julia nicht unter seiner Abwesenheit leidet. Das darf nicht sein; sie war es schließlich, die ihn auf die Idee brachte, sich als Model zu bewerben. Von seinem ersten New York-Trip bringt er ihr als verspätetes Geschenk zum Valentinstag ein cooles T-Shirt mit. Eine Postkarte hat er ihr auch schon geschrieben, angerufen sowieso. Offenbar hat Philipp nicht nur einen Herzbuben-Mund, sondern weiß auch noch das Richtige mit ihm anzufangen – eine treue Seele!
Was aber würde er tun, wenn etwa ein Fotoshooting mit Steven Meisel oder einem anderen großen Fotografen plötzlich auf den Plan rücken würde? „Leider könnte ich nicht bleiben“, sagt er, „die Klausur muss schon sein.“ Sein Studium, Wirtschaftsingenieurswesen im dritten Semester, ist ihm wichtig. Deshalb entwirft er, ganz der angehende Ingenieur, gemeinsam mit seinen Bookern immer wieder neue „Baupläne“ für seinen Alltag zwischen Uni-Hörsaal und Model-Arena. Nur als Model zu arbeiten, kann er sich im Moment noch nicht vorstellen. Nur das Leben in Erlangen zu führen, inzwischen aber auch nicht mehr.
Die Zeiten ändern sich eben: Auf die erste Calvin Klein-Schau im vergangenen
Sommer folgten zahlreiche Buchungen, unter anderem für GQ International, für die aktuelle Replay Kampagne, für L’Uomo Vogue und exklusiv die Michalsky-Schau in Berlin. Mit dem Shooting für Vanity Fair – „Jahrmarkt der Eitelkeiten“ – wird seine Beliebtheit auf eben diesem Rummelplatz nochmals größer werden. Höchste Zeit für Philipp, so richtig abzuheben: Mit dem Flugzeug nach Erlangen zu fliegen und im schönen Bayern in Klausur zu gehen.
P.S.
Statistiken sind ja schön in gut, aber am Ende siegt doch der Mythos: „If you can make it there, you´ll make it anywhere!“ Mit anderen Worten: Die Statistik am Mittwoch, Philipp, die packst Du im Handumdrehen: Viel Glück!
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